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Die Hochschule Rottenburg hat auf ihrem Campus eine Wasserstoff-Anlage mit einem 100-kW-Elektrolyseur, Wasserstoffspeicher und einer 8-kW-Brennstoffzelle eröffnet. Die Anlage ist Teil des Projekts H2-Grid innerhalb der Modellregion H2-Wandel in Baden-Württemberg.
Ein europäisches Konsortium unter Koordination des finnischen Forschungszentrums VTT entwickelt im Projekt MiNaMi das erste europäische PEM-Brennstoffzellensystem im Megawatt-Bereich für die Schifffahrt. Die deutsche Allengra steuert Sensorik für die Wasserstoff-Durchflussmessung bei.
Im Forschungsprojekt BeHyPSy entwickeln das Zentrum für Brennstoffzellentechnik (ZBT) und Partner ein luftgekühltes Brennstoffzellensystem für unbemannte Fluggeräte und leichte Flugzeuge. Graebener fertigt dafür Bipolarplatten aus Titanfolie.
Forscher des DLR haben sechs verschiedene Luftversorgungssysteme für Brennstoffzellen in Flugzeugen verglichen. Die Ergebnisse zeigen: Mit optimierten Kompressor-Turbinen-Kombinationen lässt sich die Gesamtmasse von Brennstoffzellensystem und Tank um bis zu 8,1 Prozent reduzieren.
Delta, MODEC und Eld Energy wollen bis 2027 ein Festoxid-Brennstoffzellensystem (SOFC) auf einer schwimmenden Produktions- und Lagerplattform (FPSO) testen. Es wäre laut den Unternehmen der erste Einsatz dieser Technologie im Offshore-Bereich. Auch Anwendungen an Land soll es geben.
Daimler Truck will ab Ende 2026 eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw mit Flüssigwasserstoff in den Kundeneinsatz bringen. Der Mercedes-Benz NextGenH2 Truck basiert auf dem GenH2-Prototyp und nutzt Komponenten aus dem eActros 600.
Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen hat einen modularen Brennstoffzellen-Antrieb für schwere Lkw entwickelt. Der Prototyp mit Straßenzulassung entstand im Projekt SeLv, das nun nach fünf Jahren abgeschlossen wurde.
Cellcentric hat Kai Wörner zum Chief Operating Officer (COO) und Managing Director berufen. Der erfahrene Produktionsexperte soll die Industrialisierung von Brennstoffzellensystemen für schwere Nutzfahrzeuge weiter vorantreiben.
Das Catalonia Institute for Energy Research (IREC) hat eine Pilotanlage zur Herstellung von Festoxid-Zellen (Solid Oxide Cell, SOC) mittels 3D-Druck in Betrieb genommen. Die Technologie soll die industrielle Fertigung von hocheffizienten Brennstoffzellen und Elektrolyseuren beschleunigen.
Im Projekt H2SME testen die Westfälische Hochschule und ProPuls einen neuartigen Brennstoffzellenstack mit hydraulischer Verpressung. Ziel ist eine höhere Effizienz und Langzeitstabilität bei stationären Anwendungen im industriellen Maßstab.
Methanol Reformer liefert an den spanischen Fährbetreiber Baleària den ersten autonomen "Stromcontainer" Europas. Er soll für eine Elektrofähre aus E-Methanol zuerst Wasserstoff, dann Strom erzeugen.
Das Fraunhofer ISE hat eine flexible Forschungsplattform zur Herstellung von Membran-Elektroden-Einheiten (MEAs) aufgebaut. Ziel ist es, kontinuierliche Produktionsprozesse für Brennstoffzellen und Elektrolyseure zu entwickeln, die hohe Stückzahlen und Kostensenkungen ermöglichen.
In jeder Sekunde positioniert der High-Speed-Stacker von VAF eine Membran-Elektroden-Einheit und eine Bipolarplatte. Dass sich Brennstoffzellen-Stacks so schnell und präzise herstellen lassen, liegt vor allem an einem individuell angepassten Werkstückträger.
Daimler Truck beginnt die zweite Phase der Praxistests seines wasserstoffbetriebenen GenH2 Trucks. Fünf Logistikunternehmen setzen die Brennstoffzellen-Lkw im regulären Betrieb ein. Ziel ist die Vorbereitung auf die Serienproduktion ab 2026.
Mit dem Abschluss der Projekte H2GO und FRHY ist die Referenzfabrik H2 des Fraunhofer IWU vollständig einsatzbereit. Sie soll die industrielle Massenfertigung von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen ermöglichen – und damit die Kosten deutlich senken.
Delo und Datron haben eine Systemlösung für das automatisierte Abdichten von Brennstoffzellen entwickelt. Sie kombiniert UV-härtenden Flüssigdichtstoff mit Hochgeschwindigkeitsdosierung und soll die Serienfertigung von Stacks beschleunigen.
Gummiwerk Kraiburg stellt auf der Hydrogen Technology World Expo 2025 in Hamburg neue Elastomermischungen für wasserstoffführende Systeme vor. Im Fokus stehen Materialien für Elektrolyse und Brennstoffzellen.
Die Bipolarplatte ist das Kernstück der Brennstoffzelle – hier spielen sich die entscheidenden Schritte ab, um aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom zu erzeugen. Bei der Fertigung sind in jedem Schritt Präzision und Sauberkeit gefragt.
AvCarb stellt auf der Hydrogen Technology Expo die neue Gasdiffusionsschicht Flex-GDL vor. Das Material ist flexibel, dünn und für Brennstoffzellen sowie Elektrolyseure geeignet. Es soll die Effizienz und Haltbarkeit von Systemen verbessern.
Laufenberg und Wevo-Chemie präsentieren auf der Hydrogen Technology Expo in Hamburg ein neues Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Flachdichtungen für Brennstoffzellen und Elektrolyseure. Die Technologie soll die Produktion effizienter und kostengünstiger machen.
Das Fraunhofer ISE hat eine neue Forschungsplattform zur Produktion von Membran-Elektroden-Einheiten (MEAs) aufgebaut. So soll ein skalierbares Herstellungsverfahren für Brennstoffzellen- und Elektrolyse-Anwendungen entstehen.
Ballard hat das neue Brennstoffzellenmodul FCmove-SC vorgestellt. Es wurde speziell für Stadtbusse entwickelt und soll die Betriebskosten von Brennstoffzellenantrieben näher an Dieselantriebe heranführen. Technische Verbesserungen und eine vereinfachte Integration stehen im Fokus.
Purem by Eberspächer stellt auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg neue Komponenten und Systeme für Brennstoffzellen vor. Im Fokus stehen ein Wasserstoff-Rezirkulationsgebläse, ein modulares Abluftsystem und serienreife Klappenlösungen.
Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen hat für seinen Brennstoffzellen-Lkw aus dem Projekt „SeLv“ die Straßenzulassung erhalten. Der Prototyp soll auf der Nutzfahrzeugmesse Nufam in Karlsruhe vorgestellt und anschließend im Realbetrieb getestet werden.
Der saudische Maschinenanbieter Tamgo wird Energieinfrastruktur-Partner des FIA Extreme H World Cup. Für das erste Wasserstoff-Motorsportevent der Serie liefert das Unternehmen ein 200-kW-Brennstoffzellensystem von AFC Energy sowie die zugehörige Betriebstechnik.