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Das e4 Testival am Hockenheimring gibt dem Thema Wasserstoff 2026 erstmals eine eigene Bühne. Vom 16. bis 18. Oktober sollen Brennstoffzellen- und H2-Verbrennungsfahrzeuge für Pkw-, Logistik-, Kommunal- und Schwerlastanwendungen ausgestellt und auf der Grand-Prix-Strecke gefahren werden.
Air Products beliefert die ArianeGroup für drei Jahre mit kohlenstoffarmem Flüssigwasserstoff für Triebwerkstests. Verflüssigt wird das Gas im Rotterdamer Hafen, eingesetzt wird es am französischen Standort Vernon für die europäische Trägerrakete Ariane 6.
Das EU-Forschungsprojekt MetHyTrucks hat vier Probenahmesysteme für Wasserstoff an Schwerlast-Tankstellen entwickelt und getestet. Ziel ist eine Standardisierung der Qualitätssicherung.
Der Nutzfahrzeugvermieter Hylane nimmt erstmals einen batterieelektrischen Lkw von MAN in seine Flotte auf - das ist der zweite batteriebetriebene Fahrzeugtyp im Angebot von Hylane. Das Modell eTGX geht direkt an ein Logistikunternehmen in den Niederlanden. Die Mietflotte umfasst inzwischen rund 150 wasserstoff- und batteriebetriebene Fahrzeuge.
Der britische Brennstoffzellen-Hersteller Intelligent Energy ist der Hydrogen in Aviation Alliance (HIA) beigetreten. Das Unternehmen entwickelt ein modulares 300-kW-Brennstoffzellensystem für Regionalflugzeuge und betreibt ein 1-MW-Testzentrum in Northamptonshire.
Cellcentric hat auf der Hannover Messe sein Brennstoffzellensystem BZA375 vorgestellt. Joachim Ladra, Head of Sales, Marketing and Communication bei cellcentric, erklärt im Interview mit HZwei-Chefredakteurin Eva Augsten, welche Verbesserungen das neue Aggregat mit sich bringt.
Der französische Wasserstoffproduzent Lhyfe versorgt künftig den BMW-Standort Steyr in Österreich mit grünem Wasserstoff. Dort entwickelt die BMW Group ihre Brennstoffzellensysteme für die Serienproduktion. Der Vertrag läuft über mehrere Jahre.
Die H2 Green Power & Logistics AG hat am Evonik-Chemiepark Marl Fachleute zum Thema Wasserstoff im Schwerlastverkehr versammelt. Im Mittelpunkt standen ein Tankstellenprojekt mit Pipelinezugang sowie neue H2-Nutzfahrzeuge. Bis 2030 will das Unternehmen seinen Fuhrpark auf 150 Fahrzeuge ausbauen.
Im Sommer 2025 erklärte der Automobilkonzern Stellantis seinen Ausstieg aus der Wasserstofftechnologie. Im gerade vorgelegten Geschäftsbericht für das vorige Jahr schlägt dies nun mit einer Gesamtbelastung von 1,1 Milliarden Euro zu Buche.
Das südafrikanische Unternehmen Phelan Green will in Saldanha Bay eine der weltweit ersten kommerziellen Anlagen für strombasierten nachhaltigen Flugkraftstoff (eSAF) errichten. Für die Produktion setzt es auf Fischer-Tropsch-Technologie von Honeywell UOP.
Purem by Eberspächer hat einen De-Hydrator entwickelt, der die sichtbare Dampfbildung am Endrohr von Brennstoffzellen-Fahrzeugen reduziert. Die Komponente wurde auf dem Prüfstand und im Straßentest unter anderem mit der RWTH Aachen erprobt.
Knapp 100 Teilnehmende haben sich am 9. April 2026 in Bremerhaven über den Einsatz von Wasserstoff im Schwerlastverkehr informiert. Im Mittelpunkt standen marktreife Fahrzeuge, Probefahrten, Fördermöglichkeiten des Bundes und der Aufbau der Tankstelleninfrastruktur im Nordwesten.
Der Lkw-Vermieter Hylane hat Markus Stumpp als neuen Geschäftsführer und Chief Operating Officer (COO) berufen. Gemeinsam mit CEO Sara Schiffer soll er das Unternehmen in die nächste Wachstumsphase führen. Der bisherige Geschäftsführer Maximilian Draxler scheidet aus der Führung aus.
Der französische Tankstellenhersteller Atawey hat den Verkauf von drei Wasserstoff-Tankstellen für den Schwerlastverkehr in Belgien bekannt gegeben. Auftraggeber sind Colruyt Group und Virya Energy. Die Stationen sollen bis Ende 2027 in Betrieb gehen.
Das polnische Unternehmen Studium Wodoru hat mit einem Toyota Mirai einen nationalen Reichweitenrekord für Wasserstofffahrzeuge aufgestellt. Das Brennstoffzellenfahrzeug legte 800 Kilometer von Zakopane nach Hel mit einer einzigen Tankfüllung zurück.
Der Markthochlauf von Brennstoffzellen-Lkw braucht Tankstellen und Infrastruktur – und der Bund macht Tempo mit seiner Förderpolitik. Für Betreiber und Investoren zählt nun: Was muss eine H2-Tankstelle heute leisten, damit sie auch morgen, in einer dynamisch wachsenden Flotte, bestehen kann?
Cellcentric stellt auf die Hannover Messe 2026 sein neues Brennstoffzellensystem NextGen in den Mittelpunkt. Nach dem globalen Launch am 20. April soll das System ab 21. April erstmals öffentlich als reales Exponat am Messestand zu sehen sein.
Das Verbundprojekt H2Sky ist abgeschlossen. Unter Führung des Airbus-Elring-Klinger-Joint-Ventures Aerostack hat ein Konsortium einen Brennstoffzellen-Stack speziell für die Luftfahrt entwickelt und demonstriert. Das Bundesverkehrsministerium förderte das Vorhaben mit rund 26,5 Millionen Euro.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat die HyPerformer-Förderbescheide an drei Regionen vergeben. Das Projekt TH2ECO Mobility in der Region Erfurt erhält rund 13,5 Millionen Euro für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für den Schwerlastverkehr.
Hersteller Daimler Truck hat seinen Integrierten Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht. Darin berichtet der Konzern unter anderem über die kundennahe Erprobung des Brennstoffzellen-Lkw Mercedes-Benz GenH2 Truck: Fünf Prototypen haben im Logistikeinsatz mehr als 225.000 Kilometer zurückgelegt.
Das Wasserstoff-Cluster HyWheels lädt am 27. März 2026 nach Fulda ein, um über den aktuellen Förderaufruf des Bundesverkehrsministeriums für H2-Tankstellen und -Nutzfahrzeuge zu informieren. Das Cluster bereitet zudem einen eigenen Förderantrag vor.
Der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen entwickelt mit Partnern aus Industrie und Forschung ein skalierbares Brennstoffzellensystem für Kurzstrecken-Passagierflugzeuge. Das auf drei Jahre angelegte Projekt GENtwoPRO wird vom Bund gefördert.
Das EU-geförderte Konsortium Eco2Fuel will Ende April Fortschritte bei der elektrochemischen CO2-Reduktion vorstellen. Im Mittelpunkt steht ein validiertes 50-kW-Elektrolyseur-System, das CO2 mithilfe von Strom in synthetische Kraftstoffe und Chemikalien umwandeln soll.
Der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen leitet das vom Bund geförderte Forschungsprojekt DigHy. Ziel ist eine digitalisierte Wasserstoff-Infrastruktur für den Bergbau, die schwere Fahrzeuge emissionsfrei mit per Elektrolyse erzeugtem Wasserstoff aus aufbereitetem Grubenwasser versorgen soll.
Die österreichische SAG Group hat 2025 die Serienproduktion ihres selbst entwickelten Wasserstoff-Kryotanksystems für schwere Nutzfahrzeuge gestartet. Der österreichische Aluminiumtank-Hersteller erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von 160 Millionen Euro.