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Die H2 Green Power & Logistics AG hat am Evonik-Chemiepark Marl Fachleute zum Thema Wasserstoff im Schwerlastverkehr versammelt. Im Mittelpunkt standen ein Tankstellenprojekt mit Pipelinezugang sowie neue H2-Nutzfahrzeuge. Bis 2030 will das Unternehmen seinen Fuhrpark auf 150 Fahrzeuge ausbauen.
Im Sommer 2025 erklärte der Automobilkonzern Stellantis seinen Ausstieg aus der Wasserstofftechnologie. Im gerade vorgelegten Geschäftsbericht für das vorige Jahr schlägt dies nun mit einer Gesamtbelastung von 1,1 Milliarden Euro zu Buche.
Das südafrikanische Unternehmen Phelan Green will in Saldanha Bay eine der weltweit ersten kommerziellen Anlagen für strombasierten nachhaltigen Flugkraftstoff (eSAF) errichten. Für die Produktion setzt es auf Fischer-Tropsch-Technologie von Honeywell UOP.
Purem by Eberspächer hat einen De-Hydrator entwickelt, der die sichtbare Dampfbildung am Endrohr von Brennstoffzellen-Fahrzeugen reduziert. Die Komponente wurde auf dem Prüfstand und im Straßentest unter anderem mit der RWTH Aachen erprobt.
Knapp 100 Teilnehmende haben sich am 9. April 2026 in Bremerhaven über den Einsatz von Wasserstoff im Schwerlastverkehr informiert. Im Mittelpunkt standen marktreife Fahrzeuge, Probefahrten, Fördermöglichkeiten des Bundes und der Aufbau der Tankstelleninfrastruktur im Nordwesten.
Der Lkw-Vermieter Hylane hat Markus Stumpp als neuen Geschäftsführer und Chief Operating Officer (COO) berufen. Gemeinsam mit CEO Sara Schiffer soll er das Unternehmen in die nächste Wachstumsphase führen. Der bisherige Geschäftsführer Maximilian Draxler scheidet aus der Führung aus.
Der französische Tankstellenhersteller Atawey hat den Verkauf von drei Wasserstoff-Tankstellen für den Schwerlastverkehr in Belgien bekannt gegeben. Auftraggeber sind Colruyt Group und Virya Energy. Die Stationen sollen bis Ende 2027 in Betrieb gehen.
Das polnische Unternehmen Studium Wodoru hat mit einem Toyota Mirai einen nationalen Reichweitenrekord für Wasserstofffahrzeuge aufgestellt. Das Brennstoffzellenfahrzeug legte 800 Kilometer von Zakopane nach Hel mit einer einzigen Tankfüllung zurück.
Der Markthochlauf von Brennstoffzellen-Lkw braucht Tankstellen und Infrastruktur – und der Bund macht Tempo mit seiner Förderpolitik. Für Betreiber und Investoren zählt nun: Was muss eine H2-Tankstelle heute leisten, damit sie auch morgen, in einer dynamisch wachsenden Flotte, bestehen kann?
Cellcentric stellt auf die Hannover Messe 2026 sein neues Brennstoffzellensystem NextGen in den Mittelpunkt. Nach dem globalen Launch am 20. April soll das System ab 21. April erstmals öffentlich als reales Exponat am Messestand zu sehen sein.
Das Verbundprojekt H2Sky ist abgeschlossen. Unter Führung des Airbus-Elring-Klinger-Joint-Ventures Aerostack hat ein Konsortium einen Brennstoffzellen-Stack speziell für die Luftfahrt entwickelt und demonstriert. Das Bundesverkehrsministerium förderte das Vorhaben mit rund 26,5 Millionen Euro.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat die HyPerformer-Förderbescheide an drei Regionen vergeben. Das Projekt TH2ECO Mobility in der Region Erfurt erhält rund 13,5 Millionen Euro für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für den Schwerlastverkehr.
Hersteller Daimler Truck hat seinen Integrierten Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht. Darin berichtet der Konzern unter anderem über die kundennahe Erprobung des Brennstoffzellen-Lkw Mercedes-Benz GenH2 Truck: Fünf Prototypen haben im Logistikeinsatz mehr als 225.000 Kilometer zurückgelegt.
Das Wasserstoff-Cluster HyWheels lädt am 27. März 2026 nach Fulda ein, um über den aktuellen Förderaufruf des Bundesverkehrsministeriums für H2-Tankstellen und -Nutzfahrzeuge zu informieren. Das Cluster bereitet zudem einen eigenen Förderantrag vor.
Der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen entwickelt mit Partnern aus Industrie und Forschung ein skalierbares Brennstoffzellensystem für Kurzstrecken-Passagierflugzeuge. Das auf drei Jahre angelegte Projekt GENtwoPRO wird vom Bund gefördert.
Das EU-geförderte Konsortium Eco2Fuel will Ende April Fortschritte bei der elektrochemischen CO2-Reduktion vorstellen. Im Mittelpunkt steht ein validiertes 50-kW-Elektrolyseur-System, das CO2 mithilfe von Strom in synthetische Kraftstoffe und Chemikalien umwandeln soll.
Der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen leitet das vom Bund geförderte Forschungsprojekt DigHy. Ziel ist eine digitalisierte Wasserstoff-Infrastruktur für den Bergbau, die schwere Fahrzeuge emissionsfrei mit per Elektrolyse erzeugtem Wasserstoff aus aufbereitetem Grubenwasser versorgen soll.
Die österreichische SAG Group hat 2025 die Serienproduktion ihres selbst entwickelten Wasserstoff-Kryotanksystems für schwere Nutzfahrzeuge gestartet. Der österreichische Aluminiumtank-Hersteller erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von 160 Millionen Euro.
Das Pilotprojekt H2BAR in der Region Barnim zeigt eine regionale Wasserstoff-Wertschöpfungskette im Alltagsbetrieb: Sieben Brennstoffzellenzüge auf der Heidekrautbahn, acht Wasserstoff-Abfallsammelfahrzeuge und eine neue Tankstelle in Bernau sind in Betrieb oder im Aufbau.
Viele Fahrzeughersteller setzen auf rein rein batterieelektrische Antriebe, doch die heimische Ökostromerzeugung ist begrenzt. Mit E-Fuels lässt sich hingegen reichlich grüne Energie aus der Wüste importieren.
Das Schweizer Bauunternehmen Eberhard hat mit Synhelion einen langfristigen Abnahmevertrag für Solar-Diesel geschlossen. Ab 2027 sollen die Baumaschinen des Unternehmens mit erneuerbarem Treibstoff betrieben werden – ein Novum im Bausektor.
Das Bundesverkehrsministerium stellt 220 Millionen Euro für den Aufbau eines initialen Wasserstofftankstellen-Netzes für Lkw bereit. Gefördert werden bis zu 40 Tankstellen und bis zu 400 Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.
Phinia stellt auf der Hyvolution 2026 in Paris neue Technologien für Wasserstoff-Verbrennungsmotoren vor. Gezeigt werden unter anderem ein H2-Umbau eines Dieselmotors sowie komplette Fahrzeugkonversionen für leichte Nutzfahrzeuge.
Daimler Truck will ab Ende 2026 eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw mit Flüssigwasserstoff in den Kundeneinsatz bringen. Der Mercedes-Benz NextGenH2 Truck basiert auf dem GenH2-Prototyp und nutzt Komponenten aus dem eActros 600.
Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen hat einen modularen Brennstoffzellen-Antrieb für schwere Lkw entwickelt. Der Prototyp mit Straßenzulassung entstand im Projekt SeLv, das nun nach fünf Jahren abgeschlossen wurde.