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Das Wasserstoff-Cluster HyWheels lädt am 27. März 2026 nach Fulda ein, um über den aktuellen Förderaufruf des Bundesverkehrsministeriums für H2-Tankstellen und -Nutzfahrzeuge zu informieren. Das Cluster bereitet zudem einen eigenen Förderantrag vor.
Der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen entwickelt mit Partnern aus Industrie und Forschung ein skalierbares Brennstoffzellensystem für Kurzstrecken-Passagierflugzeuge. Das auf drei Jahre angelegte Projekt GENtwoPRO wird vom Bund gefördert.
Das EU-geförderte Konsortium Eco2Fuel will Ende April Fortschritte bei der elektrochemischen CO2-Reduktion vorstellen. Im Mittelpunkt steht ein validiertes 50-kW-Elektrolyseur-System, das CO2 mithilfe von Strom in synthetische Kraftstoffe und Chemikalien umwandeln soll.
Der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen leitet das vom Bund geförderte Forschungsprojekt DigHy. Ziel ist eine digitalisierte Wasserstoff-Infrastruktur für den Bergbau, die schwere Fahrzeuge emissionsfrei mit per Elektrolyse erzeugtem Wasserstoff aus aufbereitetem Grubenwasser versorgen soll.
Die österreichische SAG Group hat 2025 die Serienproduktion ihres selbst entwickelten Wasserstoff-Kryotanksystems für schwere Nutzfahrzeuge gestartet. Der österreichische Aluminiumtank-Hersteller erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von 160 Millionen Euro.
Das Pilotprojekt H2BAR in der Region Barnim zeigt eine regionale Wasserstoff-Wertschöpfungskette im Alltagsbetrieb: Sieben Brennstoffzellenzüge auf der Heidekrautbahn, acht Wasserstoff-Abfallsammelfahrzeuge und eine neue Tankstelle in Bernau sind in Betrieb oder im Aufbau.
Viele Fahrzeughersteller setzen auf rein rein batterieelektrische Antriebe, doch die heimische Ökostromerzeugung ist begrenzt. Mit E-Fuels lässt sich hingegen reichlich grüne Energie aus der Wüste importieren.
Das Schweizer Bauunternehmen Eberhard hat mit Synhelion einen langfristigen Abnahmevertrag für Solar-Diesel geschlossen. Ab 2027 sollen die Baumaschinen des Unternehmens mit erneuerbarem Treibstoff betrieben werden – ein Novum im Bausektor.
Das Bundesverkehrsministerium stellt 220 Millionen Euro für den Aufbau eines initialen Wasserstofftankstellen-Netzes für Lkw bereit. Gefördert werden bis zu 40 Tankstellen und bis zu 400 Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.
Phinia stellt auf der Hyvolution 2026 in Paris neue Technologien für Wasserstoff-Verbrennungsmotoren vor. Gezeigt werden unter anderem ein H2-Umbau eines Dieselmotors sowie komplette Fahrzeugkonversionen für leichte Nutzfahrzeuge.
Daimler Truck will ab Ende 2026 eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw mit Flüssigwasserstoff in den Kundeneinsatz bringen. Der Mercedes-Benz NextGenH2 Truck basiert auf dem GenH2-Prototyp und nutzt Komponenten aus dem eActros 600.
Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen hat einen modularen Brennstoffzellen-Antrieb für schwere Lkw entwickelt. Der Prototyp mit Straßenzulassung entstand im Projekt SeLv, das nun nach fünf Jahren abgeschlossen wurde.
In Deutschland sind 2025 rund 41 öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen geschlossen worden. Die Initiative „Stoppt den Rückbau der Wasserstofftankstellen“ warnt vor massiven Versorgungslücken und fordert Übergangslösungen sowie Reaktivierungen.
Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen entwickelt mit Partnern eine digitale Plattform für die Wasserstofflogistik. Ziel ist es, Tankstellenkapazitäten effizient zu verwalten und die Versorgungssicherheit für Wasserstoff-Lkw zu erhöhen.
Automobilhersteller sollen ab 2035 die Emissionen ihrer Fahrzeugflotten um 90 Prozent senken. Die übrigen zehn Prozent können sie mit E-Fuels und grünem Stahl aus Europa kompensieren. Hydrogen Europe hofft auf einen neuen Leitmarkt für klimafreundlichen Stahl.
Rewe Nord hat für den Einsatz eines Wasserstoff-Lkw erstmals einen CO2-Nachweis von Hylane erhalten. Die DEKRA-geprüfte Bilanz bestätigt eine Einsparung von 48 Tonnen CO2 im Jahr 2024 – ein Schritt hin zu einer emissionsarmen Lieferkette.
Der Vermieter emissionsfreier Lkw Hylane hat mit Palladio Partners einen neuen Investor gewonnen. Die Investmentgesellschaft übernimmt im Rahmen einer Kapitalerhöhung die Stimmrechtsmehrheit für bestimmte Bereiche und will einen dreistelligen Millionenbetrag in den Flottenausbau investieren.
Die Regierung hat den Entwurf für die neuen Treibhausgasminderungsquoten im Mobilitätssektor vorgelegt. Grüner Wasserstoff soll nun eine Option zur Senkung der Emissionen werden, doch die Höhe der Quoten fällt geringer aus als im Referentenentwurf.
In Deutschland sollen bis Ende 2025 vierzehn Wasserstofftankstellen stillgelegt werden – obwohl die meisten von ihnen öffentliche Förderung bekommen haben. Eine Petition fordert nun den Erhalt der Infrastruktur. Kritiker sehen nationale und europäische Wasserstoffziele gefährdet.
Die Clean Energy Partnership (CEP) hat ihren Vorstand neu aufgestellt. Mit Vertretern aus Infrastruktur und Fahrzeugindustrie will das Expertengremium seine Rolle bei der Standardisierung und dem Ausbau der Wasserstoffmobilität in Europa weiter stärken.
Air Products hat in Meckenheim eine neue Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen. Die Anlage versorgt künftig die Busflotte der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) und ist Teil eines Infrastrukturprojekts zur emissionsfreien Mobilität im Rhein-Sieg-Kreis.
Das Stuttgarter Unternehmen Smart Testsolutions hat einen neuen Serienentwicklungsauftrag für Zellspannungsüberwachungssysteme in Brennstoffzellen-Lkw erhalten. Zum Einsatz kommt das CVM-G6S-Modul, das eine hohe Messgenauigkeit mit reduzierten Kosten verbindet.
Methanol Reformer liefert an den spanischen Fährbetreiber Baleària den ersten autonomen "Stromcontainer" Europas. Er soll für eine Elektrofähre aus E-Methanol zuerst Wasserstoff, dann Strom erzeugen.
Eine neue Studie des Deutschen Wasserstoff-Verbands bestätigt in einer neuen Detailtiefe, dass die vollständige Elektrifizierung des Lkw-Fernverkehrs das Stromnetz stark belasten würde. Wasserstoff könnte laut Analyse eine wichtige entlastende Rolle spielen – sowohl bei Ladezeiten als auch bei den Netzanschlüssen.
Eine Reihe von Herstellern setzt statt auf Brennstoffzellenantrieb auf Wasserstoff-Verbrenner. Was öffentlich kaum präsent ist: Für diese greift eine andere Besteuerung. Wenn das Problem nicht schnell politisch zu lösen ist, muss ein technischer Workaround her, um H2-Verbrenner rechtssicher zu betanken.