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Laut einer aktuellen Analyse des EWI Instituts HAT China angebotsseitig die besten Voraussetzungen für eine wasserstoffintensive Wirtschaft. Grundlage ist die aktualisierte Version des EWI Global PtX Cost Tools 2026.
Der Energiepark Bad Lauchstädt hat den Hydrogen TCP Award of Excellence 2026 erhalten. Die Internationale Energieagentur würdigt damit den integrierten Ansatz des Reallabors, das Erzeugung, Transport und industrielle Nutzung von grünem Wasserstoff verbindet. Zweiter Preisträger ist das EU-Projekt H2GLASS.
Trelleborg Sealing Solutions zeigt auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg sein H2Pro-Portfolio mit mehr als 20 Dichtungswerkstoffen für die Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Zu den Neuheiten zählt FlexiBond, eine Rahmendichtung für Elektrolyseure und Brennstoffzellen.
Die EWE AG und die österreichische Verbund AG bündeln ihre Wasserstoff-Aktivitäten in einem Joint Venture. In Nordenham in der Wesermarsch wollen die Partner einen Elektrolyseur mit bis zu 500 Megawatt Leistung errichten. Ab 2032 soll die Anlage rund 50.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr liefern.
Namibia hat beste Voraussetzungen zur Produktion von grünem Wasserstoff und die Regierung große Pläne. Eisen, Dünger, Arbeitsplätze – der Wasserstoff soll die Wirtschaft voranbringen und das Land unabhängiger machen. Der Journalist Klaus Sieg und der Fotograf Martin Egbert waren in Namibia unterwegs und haben Projekte, Hoffnungen und Herausforderungen kennengelernt.
170 Unternehmen aus der europäischen Energiebranche haben sich in einem Brief an die EU-Kommission gewandt. Sie fordern, die verbindlichen RFNBO-Ziele für Wasserstoff in Verkehr und Industrie auch nach 2030 beizubehalten. Eine Abschaffung würde Investitionen von über 15 Milliarden Euro gefährden.
Forscher der TU Dresden haben gemeinsam mit der Ariane Group und dem DLR die nach eigenen Angaben erste aktiv gekühlte Wasserstoff-Sauerstoff-Umlauf-Detonationsraketenbrennkammer Europas getestet. Sie lief in neun Testläufen über insgesamt rund 80 Sekunden stabil.
Zahlreiche europäische Verbände aus Energie-, Wasserstoff- und Industriewirtschaft drängen die EU-Kommission zu einer schnellen Überarbeitung der Delegierten Verordnung (EU) 2023/1184. Die anhaltende Unsicherheit über die Produktionskriterien für erneuerbaren Wasserstoff gefährde Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Die Initiative RH2INE hat für das standardisierte Design austauschbarer Wasserstoffcontainer eine grundsätzliche Freigabe von Lloyd's Register erhalten. Damit rückt eine mobile Wasserstoffinfrastruktur für die emissionsfreie Binnenschifffahrt entlang des Rheinkorridors näher.
Deutschland, Österreich und Luxemburg wollen den Markthochlauf von strombasiertem Kerosin (eSAF) gemeinsam fördern. Über einen Doppelauktionsmechanismus sollen Produzenten und Abnehmer zusammengebracht und Preislücken durch staatliche Mittel geschlossen werden. Insgesamt stehen bis zu 2,12 Milliarden Euro bereit.
Der armenische Premierminister Nikol Pashinyan hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Darmstadt besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Methoden zur Bewertung und Überwachung sicherer Wasserstoffsysteme.
Im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland sind die ersten 14 von insgesamt 150 Elektrolyse-Stacks für das Projekt Refhyne 2 eingetroffen. Der 100-MW-PEM-Elektrolyseur soll nach Unternehmensangaben 2027 in Betrieb gehen und bis zu 16.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr erzeugen.
Das Schweizer Cleantech-Unternehmen Synhelion will in der südmarokkanischen Provinz Tan-Tan eine kommerzielle Großanlage für synthetische Treibstoffe errichten. Die geplante Kapazität liegt bei 100.000 Tonnen pro Jahr. Eine entsprechende Absichtserklärung mit der marokkanischen Regierung wurde unterzeichnet.
ABB wird sein verteiltes Leitsystem System 800xA für den Kawasaki-LH2-Terminal in Ogishima, Japan, liefern. Kawasaki Heavy Industries hat die Technologie für den laut eigenen Angaben weltweit ersten kommerziellen Terminal für flüssigen Wasserstoff ausgewählt. Bis 2030 soll die Demonstrationsphase dauern – danach soll der kommerzielle Betrieb starten.
ABO Energy und die finnische Stadt Oulu haben eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung einer Anlage für grünen Wasserstoff unterzeichnet. Die Elektrolyseleistung könnte laut ABO Energy in mehreren Phasen auf bis zu 600 MW ausgebaut werden.
Siemens Energy bereitet die rechtliche und operative Abspaltung seines Geschäftsbereichs Transformation of Industry vor. Zu dem Bereich mit 17.000 Beschäftigten und 5,7 Milliarden Euro Umsatz gehört auch das Elektrolyseur-Geschäft für die Produktion von grünem Wasserstoff.
Air Products bezieht künftig langfristig RFNBO-konformen Wasserstoff aus Nobians Chloralkali-Anlage in Rotterdam. Die Anlage gilt mit einer Kapazität von mehr als 14.000 Tonnen pro Jahr als Europas größte RFNBO-zertifizierte Wasserstoffproduktion.
Das University College London (UCL) richtet einen von Horiba finanzierten Lehrstuhl für fortschrittliche Antriebstechnologien ein. Erster Inhaber wird ab September 2026 Professor Thomas S. Miller. Die Partnerschaft zielt auf Forschung zu Brennstoffzellen und Batterien.
Der estnische Elektrolyseur-Hersteller Stargate Hydrogen verstärkt sein Geschäft in Finnland. Als Country Director übernimmt Petri Sarnes die Leitung. Er kommt von Siemens und soll die Position des Unternehmens im wachsenden finnischen Wasserstoffmarkt ausbauen.
Der norwegische Elektrolyseur-Hersteller HydrogenPro hat seine Zahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Der Umsatz lag bei 15 Millionen NOK, das Nettoergebnis bei minus 51 Millionen NOK. Parallel startete die Produktion einer neuen Elektrodengeneration.
Für den Ausbau seiner Produktionsanlagen in Kawasaki erhält Asahi Kasei Fördermittel der Präfektur Kanagawa und der Stadt Kawasaki. Bis 2028 soll dort eine Jahreskapazität von mindestens 2 GW für Zellrahmen und Membranen alkalischer Elektrolyseure entstehen. Mit der bestehenden Kapazität für Chlor-Alkali-Elektrolyseanlagen würde die jährliche Gesamtkapazität damit auf über 3 GW steigen.
Die eFuel Alliance hat ein Positionspapier vorgelegt, das strombasierte Kraftstoffe als sicherheitspolitisch relevanten Faktor für Europa einordnet. Der Verband fordert praxistaugliche Produktionsregeln, verbindliche Unterquoten und eine Anrechnung von Investitionen auf das NATO-Ausgabenziel.
Der Hamburger Hafen bereitet sich auf Ammoniak als maritimen Kraftstoff vor. Die Hamburg Port Authority (HPA) und MB Energy haben eine Risikoanalyse und ein Sicherheitskonzept für die Ship-to-Ship-Bebunkerung erarbeitet. Ein Importterminal soll ab 2029 die Versorgung sichern.
Der finnische E-Methan-Entwickler Nordic Ren-Gas und der Dresdner Elektrolyse-Hersteller Sunfire haben eine langfristige Partnerschaft geschlossen. Sunfire wird damit bevorzugter Technologiepartner für die Wasserstoff- und E-Methan-Projekte von Ren-Gas.
RCT Hydrogen aus Konstanz liefert einen schlüsselfertigen 10-MW-Elektrolyseur für das Projekt „Green Hydrogen Sines“ im Hafen von Sines. Auftraggeber ist das Projektentwicklungsunternehmen Beyond Green. Die Auslieferung soll 2026 beginnen, die Produktion im Sommer 2027 anlaufen.