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Mehrere Elektrolyseprojekte in Dänemark sollen ab 2031 Wasserstoff für den deutschen Markt erzeugen. Der Deutsche Wasserstoffverband spricht von guten Konditionen dank wettbewerblicher Förderung. Gleichzeitig dürfe man die H2-Produktion in Deutschland nicht vernachlässigen.
Die Europäische Kommission hat eine deutsche Beihilferegelung über 1,3 Milliarden Euro für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff genehmigt. Gefördert werden Elektrolyseure, die in die dänische Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ einspeisen und Abnehmer im deutschen Wasserstoff-Kernnetz beliefern.
HES International und das kanadische Energieunternehmen North Atlantic wollen gemeinsam eine Importroute für Wasserstoff über den Hafen Wilhelmshaven aufbauen. Grundlage soll die LOHC-Technologie sein. Beide Unternehmen unterzeichneten dazu in Berlin ein Memorandum of Understanding.
Irland kann nach Einschätzung des Fraunhofer ISE ein bedeutender Akteur in der Wasserstoffwirtschaft werden. Im Projekt HYreland analysierten Forschende Potenziale und Kosten. Für den Export nach Deutschland wäre der Pipeline-Transport nach Stade oder Rotterdam am günstigsten.
Das französische Explorationsunternehmen Mantle8 hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 31 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem Kapital will das Unternehmen eine weltweite Bohrkampagne zur Erschließung von natürlichem Wasserstoff finanzieren.
Thyssenkrupp Nucera hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 den Auftragseingang fast vervierfacht. Treiber waren ein 300-MW-Auftrag des spanischen Unternehmens Moeve sowie ein Rekordauftrag im Chlor-Alkali-Geschäft. Umsatz und Ergebnis brachen jedoch durch Sondereffekte ein.
Der Markt für erneuerbaren und kohlenstoffarmen H2 wird sich bis 2060 verhundertfachen. Das prognostiziert die norwegische Prüfgesellschaft DNV in ihrem neuen „Energy Transition Outlook Hydrogen to 2060“. China soll 35 Prozent der neuen Produktion und Nutzung stellen. Gegenüber 2022 hat DNV ihre Prognose jedoch um 35 Prozent gesenkt.
Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank veröffentlicht. Neun Projekte in sieben Ländern erhalten zusammen mehr als 1,09 Milliarden Euro Förderung. Erstmals ist auch elektrolytisch erzeugter kohlenstoffarmer Wasserstoff förderfähig.
Das niederländische Unternehmen H2Flexx ist aus der Fusion von H2Fuel und HydroFlex hervorgegangen. Es bietet mit H2Easy einen Wasserstoffträger in Pulverform an. Das Material soll Lagerung und Transport ohne Hochdruck- oder Kryotechnik ermöglichen.
Der Armaturen Vertrieb Alms (AVA) bietet ab sofort exklusiv im deutschsprachigen Raum das modulare Armaturen-Ökosystem Modu One an. Es setzt auf einheitliche Baulängen, vereinfachte Montage und digitale Dokumentation – auch für Anlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff.
Rund 50 Vertreter aus Industrie, Projektentwicklung und Forschung beraten in Aberdeen über die deutsch-britische Wasserstoffzusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht eine Offshore-Pipeline, die Wasserstoff aus der zentralen Nordsee nach Deutschland und Großbritannien transportieren soll.
Eine britische Brancheninitiative hat in sechsmonatiger Arbeit die Berufsbilder, Qualifikationen und Kompetenzen definiert, die für den Aufbau einer Wasserstoff- und CCUS-Wirtschaft im Vereinigten Königreich nötig sind. Nun soll das Modell landesweit ausgerollt werden.
Die Briten wollen eine Gigawatt-Fertigung für die neueste Elektrolyseurgeneration – und ITM Power soll sie bauen. Das Unternehmen gab heute bekannt, gleich zwei staatliche Finanzspritzen erhalten zu haben. In Summe geht es um 86,5 Mio. GBP – fast 100 Millionen Euro.
Der asiatisch-pazifische Raum hat eine der weltweit größten Wasserstoff-Projektpipelines aufgebaut. Doch laut einem neuen Bericht des Energy Industries Council (EIC) schafft nur ein Bruchteil der Vorhaben den Sprung von der Planung in die Umsetzung. Die Vertragsvergaben haben sich 2025 halbiert.
Toyota will als gleichberechtigter Anteilseigner beim Brennstoffzellen-Joint-Venture Cellcentric einsteigen. Daimler Truck, Volvo, Cellcentric und Toyota haben dazu eine unverbindliche Vereinbarung unterzeichnet. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellensystemen für schwere Nutzfahrzeuge.
Der Klebstoffhersteller Tesa erhält von der Stadt Hamburg eine Förderung von 950.000 Euro, um sein Werk in Hamburg-Hausbruch an das Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz (HH-WIN) anzuschließen und Produktionsanlagen auf Wasserstoff umzurüsten. Die Versorgung soll 2027 starten.
Asahi Kasei hat mit der Installation eines alkalischen Wasserelektrolyseurs vom Typ Aqualyzer-C3 mit 1 MW Leistung in Jyväskylä begonnen. Dort entsteht Finnlands erste kommerzielle Wasserstofftankstelle. Der Betrieb soll im Sommer 2026 starten.
MorGen Energy, eine Tochter des Rohstoffkonzerns Trafigura, hat die finale Investitionsentscheidung für eine 20-MW-Produktionsanlage für grünen Wasserstoff im walisischen Milford Haven getroffen. Die Anlage soll ab 2028 rund 2.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr erzeugen.
Die Schweizer Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben eine gemeinsame Strategie für grünen Wasserstoff vorgelegt. Darin definieren sie Einsatzbereiche, fordern technologieoffene Anreize und positionieren die Region als Knotenpunkt im europäischen Wasserstoffnetz.
Der schwedische Leistungselektronik-Spezialist Kraftpowercon liefert ein 5-MW-Gleichrichtersystem für ein Wasserstoffprojekt auf der südkoreanischen Insel Jeju, die ein Experimentierfeld für neue Energietechnologien ist.
Der estnische Elektrolyse-Entwickler Stargate Hydrogen ist eine Partnerschaft mit der britischen Seacht Group eingegangen. Die Vereinbarung markiert den Einstieg des Unternehmens in den britischen Wasserstoffmarkt und ist Teil einer europäischen Wachstumsstrategie.
Das 220-MW-Wasserstoffprojekt ACES Delta in Utah steht vor der Fertigstellung. Alle 40 alkalischen Hochdruck-Elektrolyseure von HydrogenPro laufen nach Unternehmensangaben bei voller Last. Das Projekt soll täglich bis zu 100 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren und in Salzkavernen speichern.
Beim Sea Lapland Hydrogen Day 2026 am 11. Februar in Kemi präsentierte sich Finnlands Norden als künftiger Wasserstoff-Hub für Europa. Die fünf Gemeinden Tornio, Keminmaa, Kemi, Simo und Tervola warben gemeinsam um internationale Investoren.
Ein Konsortium aus Unternehmen in Österreich, Frankreich und Deutschland hat sich mit dem Projekt Alpine Hydrogen um Fördermittel aus der EU Hydrogen Bank beworben. In Tirol soll grüner Wasserstoff für die regionale Industrie produziert werden – mit alkalischer Elektrolyse und neuartigen Elektroden.
Chantiers de l'Atlantique hat zwei Offshore-Umspannwerke für das Nordseecluster A fertiggestellt. Die Plattformen sollen Ende Februar zur Baustelle in der deutschen Nordsee transportiert werden. Das Projekt von RWE und Norges Bank Investment Management soll 2027 ans Netz gehen.