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Trelleborg Sealing Solutions zeigt auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg sein H2Pro-Portfolio mit mehr als 20 Dichtungswerkstoffen für die Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Zu den Neuheiten zählt FlexiBond, eine Rahmendichtung für Elektrolyseure und Brennstoffzellen.
Beckhoff stellt auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 in Hamburg seine Automatisierungslösungen für Wasserstoffanlagen vor. Im Mittelpunkt stehen systemintegrierter Explosionsschutz, Messtechnik für Elektrolyseure und ein KI-Assistent für das Engineering.
In Elektrolyseuren müssen zahlreiche Parameter kontinuierlich überwacht werden. Die Hersteller von Sensoren müssen sich dabei auf viele spezifische Anforderungen der Kunden einstellen. Ein Anliegen ist diesen aber gemeinsam: Die Sensorik soll nicht zu viel kosten.
Festo zeigt in Hamburg Lösungen, um Wasserstoffanlagen modular und prozessnah zu automatisieren. Im Fokus steht das Remote-I/O-System CPX-AP-I.
Der Automatisierungsspezialist Murrelektronik und die aus der Automotivebranche stammende Marquardt-Gruppe stellen ihre neue Kooperation in den Mittelpunkt. Sie zeigen einen gemeinsamen Ansatz für die Automatisierung und Überwachung modularer Wasserstoffsysteme.
Das Katalysator-Startup Pajarito Powder hat seinen ersten industriellen Großofen und eine neue Pulvermühle in Betrieb genommen. Damit sollen spezielle Katalysatoren für Brennstoffzellen in Fahrzeugen gefertigt werden.
Jumo hat mit dem Taros H48 Ex einen Hochdruckmessumformer für explosionsgeschützte Bereiche vorgestellt. Der Sensor misst Drücke bis 1.000 bar und eignet sich nach Herstellerangaben unter anderem für Wasserstofftankstellen, Speicher sowie Kompressor- und Pipeline-Systeme.
Der Messtechnik-Spezialist Jumo erweitert die Einsatzmöglichkeiten seines digitalen Temperaturfühlers dsensTEMP. Künftig soll das Gerät auch in der Wasserstofftechnologie zum Einsatz kommen. Es misst Temperaturen zwischen -55 und +150 Grad Celsius mit einer Genauigkeit von 0,2 Grad.
Drei Forschungsprojekte der FH Oberösterreich erhalten in Summe knapp 3 Millionen Euro aus dem umkämpften Fördertopf des Programms „FH-Forschung für die Wirtschaft 2026“ des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET). Zwei der Projekte arbeiten an Innovationen für die Wasserstoffwirtschaft – unter anderem Komponenten aus dem 3D-Drucker.
WEH FluidTech erweitert sein Wasserstoff-Portfolio um neue Lösungen für Betankung, Infrastruktur und Prüfprozesse im Hochdruckbereich. Im Fokus: neue Füllkupplungen, Schnelladapter und Filter, Ventile und Fittings für Druckbereiche bis über 1.000 bar.
Bürkert Fluid Control Systems präsentiert intelligente Fluidik-Lösungen, die für stabile Prozesse in Elektrolyseuren, Brennstoffzellen, Prüfständen und der H2-Infrastruktur nötig sind.
Purem by Eberspächer zeigt auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg Komponenten für Brennstoffzellensysteme, darunter als jüngste Neuheit den De-Hydrator zur Feuchtereduzierung in der Abluft. Hinzu kommen Lösungen für die Wasserstoffwertschöpfungskette und ein Konzept zur CO2-Abscheidung aus der Luft.
Dilo Hydrogen hat gemeinsam mit dem Sondermaschinenbauer Sonplas einen modularen Wasserstoff-Prüfcontainer entwickelt. Die Anlage am Standort Babenhausen soll Entwicklungs- und Freigabetests für H2-Komponenten unter realen Druck- und Betriebsbedingungen ermöglichen.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik (IWM) haben ein Simulationsmodell entwickelt, das die Ermüdungslebensdauer hochbeanspruchter Bauteile unter Wasserstoffeinfluss physikalisch begründet berechnet. Damit sollen sich teure Versuche reduzieren und Sicherheitsfaktoren realistischer gestalten lassen.
Weidmüller erweitert sein Remote-I/O-System u-remote um ein differenzielles Analogeingangsmodul zur Zellspannungsüberwachung. Es soll für Stacks sowohl von Elektrolyseuren als auch von Brennstoffzellen geeignet sein.
Die Neoxid Hydrogen erhält rund 2,04 Millionen Euro aus EU-Mitteln für den Aufbau einer automatisierten Serienfertigung von Wasserstoffsensoren und katalytischen Wasserstoff-Brennern in Neuss. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts „HyTec“ liegt bei rund sechs Millionen Euro.
Katalysatoren aus Platin und Iridium sind noch immer ein Kostentreiber in der Wasserstoffwirtschaft. Christian Mohrdieck hat im April die Leitung des Katalysatorherstellers Pajarito Powder übernommen und ist überzeugt, dass die Produkte seines Unternehmens die Kosten für Brennstoffzellen um ein Fünftel reduzieren können.
Die Bürkert-Tochter BDG Testing und Automation übernimmt EP Ehrler von ABB. Damit erweitert die Bürkert-Gruppe ihr Portfolio in der Prüf-, Mess- und Kalibriertechnik – auch für den Wasserstoffbereich.
Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) zieht eine Bilanz nach einem Jahr Wasserstoff-Prüflabor. Das Institut hat die Prüfmöglichkeiten erweitert und den modularen Elektrolyseur-Stack HyVentus als offene Technologieplattform eingeführt.
Eine Absolventin der Frankfurt University of Applied Sciences hat additiv gefertigte metallische Strömungsfelder für die alkalische Elektrolyse entwickelt. Damit ließ sich der Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Drahtgeweben um rund 11,4 Prozent steigern. Für ihre Arbeit erhält Roxana Tennert den Hans-Messer-Preis 2025.
RCT Hydrogen will im Juni 2026 mit der Fertigung alkalischer Druckelektrolyseure in Saarbrücken beginnen. Produktionspartner ist die Brück GmbH – und auch die chinesische Guofuhee ist im Boot. Die Jahreskapazität soll 250 MW betragen. Erster Auftrag ist ein 5-MW-Elektrolyseur für einen deutschen Industriekunden.
Auf der Hannover Messe zeigt das Fraunhofer LBF Methoden, mit denen sich Materialien, Komponenten und komplette Wasserstoffsysteme unter mechanischen, thermischen, elektrischen und elektrochemischen Belastungen über den gesamten Lebenszyklus bewerten lassen.
Dilico Engineering zeigt auf der Hannover Messe 2026 den Cell Voltage Pickup (CVP). Das modulare System kombiniert Zellkontaktierung und Datenerfassung für Brennstoffzellen-Stacks, Elektrolyseure und Batteriesysteme und wird im Betrieb demonstriert.
SolydEra zeigt auf der Hannover Messe die aktuelle PMX-Plattform für Festoxid-Brennstoffzellen. Das integrierte System bündelt Stack, heißgasführende Peripherie und Steuerung. Es ist modular aufgebaut und für Leistungen von einigen zehn bis mehreren hundert Kilowatt ausgelegt.