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Die Friedrich Vorwerk Unternehmensgruppe hat den insolventen Analyse- und Messspezialisten Meter-Q Solutions übernommen. Zum 1. August 2026 wechselt der Friedberger Betrieb mit fest allen Arbeitsplätzen unter ein neues Dach.
Der Wasserstoffmarkt in Deutschland ist technologisch bereit, aber wirtschaftlich noch nicht tragfähig. Das ist ein zentrales Ergebnis eines aktuellen Whitepapers. Rund 170 Start-ups arbeiten hierzulande an Wasserstofflösungen – der Sprung in die industrielle Skalierung gelingt bislang nur wenigen.
Der Branchenverband BDEW fordert die Bundesregierung auf, Differenzverträge als zentrales Instrument für den Wasserstoffhochlauf zu etablieren. Dafür brauche es einen eigenen Haushaltstitel im Klima- und Transformationsfonds 2027.
Beim norwegischen Wasserstoff-Unternehmen Vireon steht ein Führungswechsel an: Vegard Frihammer übernimmt zum 1. September 2026 den Posten des CEO. Er folgt auf Firmengründer Per Øyvind Voie, der das Unternehmen in Richtung einer Tätigkeit außerhalb der Wasserstoffbranche verlässt.
Das Brennstoffzellen-Joint-Venture Cellcentric hat einen neuen Finanzchef. Lars Ljungström übernimmt seit August 2026 die Position des Chief Financial Officers (CFO) und Geschäftsführers. Er folgt auf Niklas Ekström, der das Unternehmen Ende Juli 2026 verlässt.
Der DVGW sieht beim Wasserstoffhochlauf in Deutschland deutliche Fortschritte, mahnt aber offene Baustellen an. In einem Positionspapier lobt der Gas- und Wasserverband mehrere Gesetzesvorhaben der Bundesregierung. Unterm Strich fehlt es jedoch an Geld.
Die Arboris GmbH & Co. KG, das Family Office der Familie Tschira, beteiligt sich an der Green Hydrogen Technology GmbH (GHT). Das Augsburger Unternehmen wandelt nicht recycelbare Abfälle dezentral in Wasserstoff um. Mit dem Kapital will GHT seine Technologie industriell skalieren.
Das Fraunhofer IEG und die Stadtwerke-Kooperation Trianel starten das Projekt O2Hamm. Es untersucht, wie sich der bei der Elektrolyse anfallende Sauerstoff wirtschaftlich nutzen lässt. Im Wasserstoffzentrum Hamm sollen jährlich rund 12.000 Tonnen Sauerstoff anfallen.
Der französische Hersteller von grünem Wasserstoff Lhyfe hat seine europäische Transportflotte auf 84 Typ-IV-Tube-Trailer erweitert. Mit zehn neu gelieferten Containern von Hexagon Purus will das Unternehmen seine Lieferkette für Wasserstoff verstärken.
Thyssenkrupp nucera will zusammen mit dem indischen Staatskonzern BHEL eine Produktion von Elektrolysemodulen in Indien aufbauen. Die Firmen planen auch, gemeinsam an Ausschreibungen für Projekte teilzunehmen.
Techfem hat den Bau des ersten Hydrogen Valley in Kalabrien in Lamezia Terme abgeschlossen. Das Produktions- und Verteilzentrum für grünen Wasserstoff, das für den Betreiber Teca Gas entwickelt wurde, basiert auf einem PEM-Elektrolyseur mit 2 MW Leistung. Nach behördlichen Prüfungen soll die Anlage im September 2026 den Betrieb aufnehmen.
Die Neoxid Hydrogen erhält rund 2,04 Millionen Euro aus EU-Mitteln für den Aufbau einer automatisierten Serienfertigung von Wasserstoffsensoren und katalytischen Wasserstoff-Brennern in Neuss. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts „HyTec“ liegt bei rund sechs Millionen Euro.
Eine Delegation mit Gästen aus fünf Ländern war im März mit Hyfindr für gut eine Woche in China unterwegs – und gewann Einblicke aus erster Hand in einen Wasserstoffmarkt, der sich rasant entwickelt.
Ohne staatliche Anschubhilfe wird der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft nicht gelingen. CfDs könnten dabei als Brücke zur Wettbewerbsfähigkeit dienen, meint unser Gastautor von CIP, einem weltweit tätigen Fondsmanager und führenden Investor in Infrastruktur für erneuerbare Energien.
Das indische Technologieunternehmen ACME ist dabei, in Oman zum Vorreiter für grünes Ammoniak zu werden – mit Elektrolyseuren aus China, Technologie aus den USA und mit einem Hafen außerhalb der Straße von Hormus. Verpasst Europa den Anschluss?
Grüner Wasserstoff im Erdgasnetz schlägt bereits heute eine Brücke zwischen Erzeugern und Abnehmern. Dieses Potenzial sollte stärker genutzt werden, um den Markthochlauf zu beschleunigen, argumentiert unser Gastautor vom Ingenieurbüro Emcel. Technische Anpassungen sind nicht nötig, und man schützt zugleich das Klima.
Aus der Spannung der Elektrolyse- oder Brennstoffzellen lässt sich vieles ableiten – wenn man sie richtig und stetig misst. Das ist seit 30 Jahren die Expertise der Smart Testsolutions.
Das französische Unternehmen Mantle8 hat von der spanischen Generaldirektion für Energiepolitik und Bergbau zwei Explorationsgenehmigungen erhalten. Die Lizenzen Aralar I und Aralar II umfassen rund 960 Quadratkilometer in Navarra und im Baskenland. Sie erlauben die Suche nach natürlichem Wasserstoff und Helium.
Die chinesische Tochterfirma des US-Unternehmens Verde Hydrogen liefert Kernkomponenten für eine netzunabhängige Erzeugung von grünem Wasserstoff für die China Coal Energy Group. Der Auftrag umfasst vier alkalische Elektrolyseure mit je 1.200 Nm³/h sowie eine integrierte Einheit zur Gas-Flüssig-Trennung und Reinigung.
Die größte Hürde für Wasserstoffimporte sind nicht die Kosten, sondern die zögerliche Regulierung in der EU – das sagt Cornelius Matthes von DII Desert Energy im Podcast „The Hydrogen Elevator“. Laurent Antoni von IPHE, einem zwischenstaatlichen Zusammenschluss für gemeinsame Wasserstoff-Spielregeln, sieht diese Herausforderung ebenfalls. Er betont aber die Fortschritte in diesem Feld und die Notwendigkeit, gemeinsame Lösungen zu suchen.
Der finnische Methanspaltungs-Spezialist Hycamite stellt seine Führung neu auf. Jukka Nieminen wird Vorstandsvorsitzender, Matti Malkamäki rückt zum CEO auf, Laura Rahikka übernimmt die Position der COO. Das Unternehmen will damit seine internationale Expansion vorantreiben.
Die Wolfram Bergbau und Hütten AG und die Energie Steiermark haben einen Liefervertrag für grünen Wasserstoff unterzeichnet. Energie Steiermark plant dafür eine PEM-Elektrolyse mit mehr als 5 MW Leistung. Wolfram wird Ankerkunde.
Der Wasserstoffmonitor des BDEW, der auf Basis der Wasserstoff-Datenbanken des EWI entstanden ist, zeigt eine Projektpipeline für die Wasserstofferzeugung von fast 12.000 MW – doch nicht einmal 200 MW sind in Betrieb. Der Verband fordert daher bessere Rahmenbedingungen.
Die Bürkert-Tochter BDG Testing und Automation übernimmt EP Ehrler von ABB. Damit erweitert die Bürkert-Gruppe ihr Portfolio in der Prüf-, Mess- und Kalibriertechnik – auch für den Wasserstoffbereich.
Thyssenkrupp Uhde hat von Fuella AS zwei Pre-FEED-Aufträge für Großanlagen zur Produktion von grünem Ammoniak in Brasilien erhalten. An den Häfen Pecém und Açu sollen diese jeweils 400.000 Tonnen Ammoniak jährlich erzeugen. Das norwegische Unternehmen Fuella AS hat Thyssenkrupp Uhde mit der Pre-FEED-Phase für zwei Großprojekte zur Erzeugung von grünem Ammoniak in Brasilien beauftragt. Die Projekte PeGA in Pecém und AçuGA in Açu sehen jeweils eine Jahresproduktion von 400.000 Tonnen Ammoniak vor, der vollständig auf Basis erneuerbarer Energien erzeugt werden soll.