Springe zum Hauptinhalt Skip to main navigation Skip to site search
  • Home
  • Alle Artikel zum Thema Infrastruktur

Alle Artikel zum Thema Infrastruktur

Nach zwei Jahre ist es Zeit für eine kleine Bestandsaufnahme zum H2-Kernnetz.
Wasserstoff-Kernnetz

FNB Gas zieht Bilanz: erste Industriekunden ans H2-Kernnetz angeschlossen

-

Zwei Jahre nach der Genehmigung des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes sind laut der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB Gas) 537 Kilometer Leitungen in Betrieb. Bis Ende 2027 sollen weitere 900 Kilometer hinzukommen.

Aufstellung eines Niederdruckspeichers am Wasserstoffhub in Stuttgart.
Wasserstoff-Hub

Stuttgart zieht durch

-

Trotz klammer Stadtkasse und steigender Kosten hält Stuttgart an seinem Green Hydrogen Hub fest. Drei Elektrolyseure sollen ab 2028 pro Jahr 900 Tonnen Wasserstoff liefern.

HTWE

Vonk: Elektrolyse-Stromwandler "Neya" geht in die dritte Generation

-

Der niederländische Hersteller Vonk zeigt auf der Messe in Hamburg die dritte Generation seiner Plattform für die Stromversorgung industrieller Elektrolyseure. Neya 3.0 soll die Integration großtechnischer Wasserstoffprojekte vereinfachen und ist für Leistungen von bis zu 7 MW ausgelegt.

Tom Verlinden and Diederick Luijten with the 'Approval in Principle'.
H2-Transport

Standard für 380-bar-Wasserstoffcontainer in der Rheinschifffahrt zertifiziert

-

Die Initiative RH2INE hat für das standardisierte Design austauschbarer Wasserstoffcontainer eine grundsätzliche Freigabe von Lloyd's Register erhalten. Damit rückt eine mobile Wasserstoffinfrastruktur für die emissionsfreie Binnenschifffahrt entlang des Rheinkorridors näher.

Offshorewindpark (Archivbild / stock photo)
Energiesystem

AquaVentus: Offshore-Elektrolyseure sollen Netzausbaukosten senken

-

Ein Bündnis aus Industrie, Gewerkschaften und Verbänden um die Initiative AquaVentus fordert, Wasserstoff stärker als Flexibilitäts- und Speicheroption im Energiesystem zu verankern. Offshore-Elektrolyseure sollen als eigene Kategorie ins Windenergie-auf-See-Gesetz aufgenommen werden.

Flüssiger Wasserstoff

Kawasaki Heavy Industries beauftragt ABB mit Automatisierungssystem des LH2-Terminals Ogishima

-

ABB wird sein verteiltes Leitsystem System 800xA für den Kawasaki-LH2-Terminal in Ogishima, Japan, liefern. Kawasaki Heavy Industries hat die Technologie für den laut eigenen Angaben weltweit ersten kommerziellen Terminal für flüssigen Wasserstoff ausgewählt. Bis 2030 soll die Demonstrationsphase dauern – danach soll der kommerzielle Betrieb starten.

Projekt-Update

Green Hydrogen Hub Stuttgart: Niederdruckspeicher aufgestellt

-

Ein Meilenstein für den Green Hydrogen Hub Stuttgart (GH25): Die vier Niederdruckspeicher stehen. Sie fassen zusammen bis zu 2.100 Kilogramm Wasserstoff.

H2-Kernnetz

Baustart für Wasserstoffleitung mosaHYc im Saarland

-

Creos Deutschland hat den Bau der ersten Wasserstoffleitung im Saarland gestartet. Die rund 17 Kilometer lange Pipeline zwischen Leidingen und Dillingen ist der deutsche Teil des grenzüberschreitenden Projekts mosaHYc. Die Bauzeit soll rund eineinhalb Jahre betragen.

Karsten Pinkwart ist Professor für Elektrochemische Energiespeicher und -wandler an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Karlsruhe.
Wasserstoffrat-Mitglied

Pinkwart fordert schnelleren Markthochlauf der H2-Wirtschaft

-

Karsten Pinkwart, Mitglied des Nationalen Wasserstoffrats, fordert ein höheres Tempo beim Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft. Deutschland müsse Forschungsergebnisse schneller in industrielle Anwendungen überführen, um seine internationale Position zu behaupten.

Ortstermin an der Düker-Baustelle: Alexandra Rösing (Geschäftsführerin Stadtnetze Münster), Dr. Caroline Foyer-Clitheroe (Geschäftsleiterin Janinhoff), André Stinka (Mitglied des Landtags), Dr. Stefanie Kesting (CEO Thyssengas), Volker Marks (Leiter Rohrleitungsbau Eugen Engert), Friedhelm Schade (Bezirksbürgermeister Münster-Hiltrup), Christine Zeller (Stadtdirektorin Münster), Hans Giesen (Teilprojektleiter Bau Thyssengas), Dr. Carsten Leder-Rademacher (Vertriebsleiter Thyssengas), Markus Neuendorf (Projektleiter Thyssengas), Christian Bischoff (Teilprojektleiter Genehmigung Thyssengas)
Wasserstoffnetze

Wasserstoffleitung im Münsterland: Thyssengas unterquert Dortmund-Ems-Kanal

-

Thyssengas hat mit der Unterquerung des Dortmund-Ems-Kanals einen zentralen Bauabschnitt der Wasserstoffleitung Coesfeld–Rinkerode umgesetzt. Das Projekt soll das Münsterland bis Ende 2027 an das deutsche H2-Kernnetz anbinden.

Die spezifischen Kosten für Transport und Speicherung von Wasserstoff werden bei Spitzenlastkraftwerken besonders hoch ausfallen, da sie nur wenige hundert Stunden jährlich laufen.
Wasserstoffinfrastruktur

Netze und Speicher: Kleine Mengen, hohe Kosten – und umgekehrt

-

Investitionen sind der Hauptkostenfaktor für Wasserstoffnetze und -speicher. Wo sie für kleine und schwankende Mengen benötigt werden, wird es besonders teuer. Bei Wasserstoffkraftwerken könnten diese Faktoren den Wasserstoffpreis sogar verdoppeln, so eine Fraunhofer-Studie.

Prof. Dr. Hartmut Krause (Geschäftsführer Ressort Wissenschaft & Bildung DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg und Sprecher des Energieparks Bad Lauchstädt) und Udo Lubenau (Fachgebietsleiter Gaschemie/Gasaufbereitung DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg) in der Gasaufbereitungsanlage.
Infrastruktur

Gasaufbereitung im Energiepark Bad Lauchstädt klar für den Hochlauf

-

Die Gasaufbereitungsanlage im Energiepark Bad Lauchstädt hat die Dichtheitsprüfung mit Wasserstoff bestanden. Der TÜV Thüringen begleitete die Prüfung. Betreiber DBI aus Freiberg will die Anlage nun stufenweise hochfahren.

Die Leitung in die Lausitz trägt den Spitznamen Wasserstoffbanane. Diese Illustration wurde auf Basis des Netzentwicklungsplanes mit KI erstellt und kann Ungenauigkeiten enthalten. 
Infrastruktur

H2-Kernnetz: Lausitz muss weiter auf „Wasserstoffbanane“ warten

-

Anfang Juni hat die Bundesnetzagentur den Entwurf für den Netzentwicklungsplan Gas/Wasserstoff vorgelegt. Die IHK Cottbus kritisiert, dass die banenenartig verlaufende Leitung in die Lausitz zu spät komme und zu vieles unklar sei. 

Nationaler Wasserstoffrat

Wasserstoffbeimischung nur als Übergangslösung sinnvoll

-

Der Nationale Wasserstoffrat (NWR) sieht die Beimischung von Wasserstoff in das Erdgasnetz allenfalls als zeitlich begrenzte Übergangslösung. In einem am 18. Juni veröffentlichten Informations- und Grundlagenpapier warnt das Beratungsgremium davor, der Fokus auf Beimischung könne den Aufbau einer eigenen Wasserstoffinfrastruktur verzögern.

Infrastruktur

Erstes deutsches Wasserstoff-Verteilnetz in Regelbetrieb gestartet

-

In Hohenwart versorgt Deutschlands erstes Wasserstoffnetz private Haushalte und Gewerbe über bestehende Gasleitungen mit reinem Wasserstoff. 

Infrastruktur

Enrotec und Streicher erhalten Auftag für Wasserstoffleitung „mosaHyc“ im Saarland

-

Der saarländische Gasnetzbetreiber Creos hat den Bauauftrag für die 16 Kilometer lange Wasserstoffleitung zwischen Leidingen und Dillingen vergeben. Den Zuschlag erhielt eine Arbeitsgemeinschaft aus Enrotec und Max Streicher. Die Bauarbeiten sollen im August 2026 beginnen.

Beihilfe von EU genehmigt

Deutschland darf Elektrolyse in Dänemark mit 1,3 Milliarden Euro fördern

-

Die Europäische Kommission hat eine deutsche Beihilferegelung über 1,3 Milliarden Euro für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff genehmigt. Gefördert werden Elektrolyseure, die in die dänische Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ einspeisen und Abnehmer im deutschen Wasserstoff-Kernnetz beliefern.

H2-Transport

Fraunhofer IEG und ISI: Methanol-Pipelines könnten Wasserstoffimporte um Faktor 10 verbilligen

-

Flüssige Wasserstoffderivate wie Methanol lassen sich in Bezug auf die Energiemenge per Pipeline bis zu zehnmal günstiger transportieren als gasförmiger Wasserstoff. Das zeigt eine Fallstudie von Fraunhofer IEG und Fraunhofer ISI. Das dafür entwickelte Simulationsmodell HyTROM+ soll Planungssicherheit für Importkorridore schaffen.

International

Northern, SEFE und BHC-Konsortium wollen Wasserstoff-Korridor von der Ostsee nach Deutschland aufbauen

-

Die Northern Europe Energy Group, SEFE und das Konsortium Baltic Sea Hydrogen Collector (BHC) haben auf der Messe WindWorks 2026 in Riga eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist eine integrierte Wasserstoff-Wertschöpfungskette von der nordisch-baltischen Region nach Deutschland.

Infrastruktur

Atawey liefert drei Wasserstoff-Tankstellen für Schwerlastverkehr nach Belgien

-

Der französische Tankstellenhersteller Atawey hat den Verkauf von drei Wasserstoff-Tankstellen für den Schwerlastverkehr in Belgien bekannt gegeben. Auftraggeber sind Colruyt Group und Virya Energy. Die Stationen sollen bis Ende 2027 in Betrieb gehen.

Entwurf für „Gaspaket“

EnWG-Novelle soll Umstellung von Gasnetzen auf Wasserstoff erleichtern

-

Das Bundeskabinett hat am 25. März 2026 die EnWG-Novelle zur Umsetzung des EU-Gas- und Wasserstoffbinnenmarktpakets beschlossen. Der Entwurf verankert Wasserstoff umfassend im Energierecht. BDEW und Thüga begrüßen das, verlangen aber Änderungen bei Fristen und Finanzierung.

Wasserstoff für die Industrie

Hamburger Energienetze bohren Tunnel für Wasserstoffnetz HH-WIN unter Hafenbahn

-

Die Hamburger Energienetze errichten einen 106 Meter langen Tunnelvortrieb unter der Hafenbahn im Stadtteil Hamburg-Altenwerder. Durch den Tunnel soll eine Wasserstoffleitung für das Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz (HH-WIN) verlegt werden, das ab 2027 Industriestandorte im Hafengebiet versorgen soll.

Nordic Hydrogen Week

Seelappland wirbt um Wasserstoff-Investoren

-

Beim Sea Lapland Hydrogen Day 2026 am 11. Februar in Kemi präsentierte sich Finnlands Norden als künftiger Wasserstoff-Hub für Europa. Die fünf Gemeinden Tornio, Keminmaa, Kemi, Simo und Tervola warben gemeinsam um internationale Investoren.

Vertragsunterzeichnung am Standort von Delta. 
Offshore-Anwendungen

Brennstoffzelle soll Betrieb von Öl- und Gasplattformen CO2-ärmer machen

-

Delta, MODEC und Eld Energy wollen bis 2027 ein Festoxid-Brennstoffzellensystem (SOFC) auf einer schwimmenden Produktions- und Lagerplattform (FPSO) testen. Es wäre laut den Unternehmen der erste Einsatz dieser Technologie im Offshore-Bereich. Auch Anwendungen an Land soll es geben. 

Unlocking synergies: joint planning of offshore wind energy and offshore electrolysis
Nordseegipfel

Offshore-Elektrolyse und Offshore-Wind: Nationale Planung soll enger verzahnt werden

-

Anlässlich des Nordsee-Gipfels in Hamburg fordern BDEW und AquaVentus eine stärkere europäische Zusammenarbeit beim Offshore-Wind-Ausbau – und eine konsequente Integration der Offshore-Elektrolyse in die nationale und regionale Planung. Eine Studie zeigt: Weniger dichte Bebauung, grenzüberschreitende Flächenkooperationen und kombinierte Infrastrukturen können Kosten senken und Effizienz steigern.