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Der Energiepark Bad Lauchstädt hat den Hydrogen TCP Award of Excellence 2026 erhalten. Die Internationale Energieagentur würdigt damit den integrierten Ansatz des Reallabors, das Erzeugung, Transport und industrielle Nutzung von grünem Wasserstoff verbindet. Zweiter Preisträger ist das EU-Projekt H2GLASS.
Die EWE AG und die österreichische Verbund AG bündeln ihre Wasserstoff-Aktivitäten in einem Joint Venture. In Nordenham in der Wesermarsch wollen die Partner einen Elektrolyseur mit bis zu 500 Megawatt Leistung errichten. Ab 2032 soll die Anlage rund 50.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr liefern.
170 Unternehmen aus der europäischen Energiebranche haben sich in einem Brief an die EU-Kommission gewandt. Sie fordern, die verbindlichen RFNBO-Ziele für Wasserstoff in Verkehr und Industrie auch nach 2030 beizubehalten. Eine Abschaffung würde Investitionen von über 15 Milliarden Euro gefährden.
Zahlreiche europäische Verbände aus Energie-, Wasserstoff- und Industriewirtschaft drängen die EU-Kommission zu einer schnellen Überarbeitung der Delegierten Verordnung (EU) 2023/1184. Die anhaltende Unsicherheit über die Produktionskriterien für erneuerbaren Wasserstoff gefährde Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Der armenische Premierminister Nikol Pashinyan hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Darmstadt besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Methoden zur Bewertung und Überwachung sicherer Wasserstoffsysteme.
Im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland sind die ersten 14 von insgesamt 150 Elektrolyse-Stacks für das Projekt Refhyne 2 eingetroffen. Der 100-MW-PEM-Elektrolyseur soll nach Unternehmensangaben 2027 in Betrieb gehen und bis zu 16.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr erzeugen.
Der 100-MW-Elektrolyseur des Hamburg Green Hydrogen Hubs am Standort des ehemaligen Kohlekraftwerks in Moorburg nimmt Gestalt an. 36 Schwertransporter lieferten die Stacks aus der Berliner Fertigung von Siemens Energy. Der kommerzielle Betrieb soll nun Ende 2027 starten.
Das britische Unternehmen EnergyPathways hat mit dem finnischen Technologieanbieter Hycamite eine Vereinbarung geschlossen. Gemeinsam prüfen sie den Einsatz einer Methan-Spaltungstechnologie in einer geplanten Wasserstoff- und Grafitproduktion im Hafen von Barrow-in-Furness.
Die H2APEX Group und Lhyfe bauen ihre Zusammenarbeit aus. Der französische Produzent Lhyfe soll den Rostocker Anlagenbetreiber H2APEX in den kommenden zwei Jahren mit bis zu 100 Tonnen zertifiziertem erneuerbarem Wasserstoff pro Jahr beliefern.
Air Products hat mit RWE einen langfristigen Stromabnahmevertrag geschlossen. RWE liefert jährlich bis zu 75 GWh Wind- und Solarstrom für die Wasserstoffanlagen in Rotterdam. Damit soll auch die im Bau befindliche Wasserstoffverflüssigungsanlage versorgt werden.
ABO Energy und die finnische Stadt Oulu haben eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung einer Anlage für grünen Wasserstoff unterzeichnet. Die Elektrolyseleistung könnte laut ABO Energy in mehreren Phasen auf bis zu 600 MW ausgebaut werden.
Siemens Energy bereitet die rechtliche und operative Abspaltung seines Geschäftsbereichs Transformation of Industry vor. Zu dem Bereich mit 17.000 Beschäftigten und 5,7 Milliarden Euro Umsatz gehört auch das Elektrolyseur-Geschäft für die Produktion von grünem Wasserstoff.
Air Products bezieht künftig langfristig RFNBO-konformen Wasserstoff aus Nobians Chloralkali-Anlage in Rotterdam. Die Anlage gilt mit einer Kapazität von mehr als 14.000 Tonnen pro Jahr als Europas größte RFNBO-zertifizierte Wasserstoffproduktion.
Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) hat für ihren Grünen Mobilhof in Bergisch Gladbach Förderbescheide über insgesamt 29,5 Millionen Euro erhalten. Das Projekt umfasst eine Wasserstofftankstelle mit eigenem Elektrolyseur. Die Wasserstoffeinheit soll Ende 2026 in Betrieb gehen.
Der estnische Elektrolyseur-Hersteller Stargate Hydrogen verstärkt sein Geschäft in Finnland. Als Country Director übernimmt Petri Sarnes die Leitung. Er kommt von Siemens und soll die Position des Unternehmens im wachsenden finnischen Wasserstoffmarkt ausbauen.
Auf dem früheren Kohlekraftwerksgelände Moorburg errichten die Hamburger Energienetze den H2-Connector. Die Anlage soll ab Herbst 2027 als Schaltstelle zwischen Großelektrolyseur, bundesweitem Wasserstoff-Kernnetz und dem Verteilnetz HH-WIN dienen.
Sunfire hat den Bau einer Testanlage für seine neueste Generation von Hochtemperatur-Elektrolyseuren (SOEC) im Industriepark Lausitz in Schwarzheide begonnen. Dort will das Dresdner Unternehmen die Technologie unter industriellen Bedingungen langfristig validieren.
Tyczka Hydrogen übernimmt den Wasserstoff-Hub im hessischen Hünfeld-Michelsrombach von ABO Energy. Der Standort umfasst einen 5-MW-PEM-Elektrolyseur, eine Trailer-Abfüllstation und eine öffentliche 350-bar-Tankstelle.
Für den Ausbau seiner Produktionsanlagen in Kawasaki erhält Asahi Kasei Fördermittel der Präfektur Kanagawa und der Stadt Kawasaki. Bis 2028 soll dort eine Jahreskapazität von mindestens 2 GW für Zellrahmen und Membranen alkalischer Elektrolyseure entstehen. Mit der bestehenden Kapazität für Chlor-Alkali-Elektrolyseanlagen würde die jährliche Gesamtkapazität damit auf über 3 GW steigen.
Der VDMA wendet sich gegen eine Aufweichung der Klimaziele. Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann fordert stattdessen eine bessere Forschungsförderung für Klimaschutztechnologien. Der Maschinen- und Anlagenbau sieht sich als Schlüssellieferant – auch mit Power-to-X-Lösungen.
Die geplante Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes öffnet erstmals den Weg für kombinierte Strom- und Wasserstofferzeugung auf See. Die Initiative AquaVentus begrüßt den Referentenentwurf, kritisiert aber die Beschränkung auf einzelne Flächen. Nach Berechnungen der Initiative ließen sich zweistellige Milliardenbeträge einsparen.
Die Stadtwerke Stuttgart und das ZSW entwickeln im Projekt SCH2EDULIZER eine KI-gestützte Software für den Betrieb der vier Elektrolyseure am Green Hydrogen Hub Stuttgart. Sie soll Produktion, Batteriespeicher und Strommarkt optimal steuern.
Das US-belgische Unternehmen Power to Hydrogen hat einen 500-kW-Elektrolyseur mit Anionenaustauschmembran (AEM) an den Hafen Antwerpen-Brügge geliefert. Es ist nach Unternehmensangaben die weltweit erste Anlage, die 250-kW-AEM-Stacks nutzt. Die Inbetriebnahme ist für September geplant.
Die Regionalverkehr Köln (RVK) hat in Mechernich mit dem Bau einer Wasserstofftankstelle samt Elektrolyseur begonnen. Die Anlage soll Ende 2026 in Betrieb gehen und stündlich 36 Kilogramm grünen Wasserstoff produzieren. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit rund 15 Millionen Euro.
Der erste Elektrolyse-Wasserstoff aus Lingen ist im Chemiepark Marl angekommen. Damit arbeiten alle Bausteine des Projekts GET H2 Nukleus – Erzeugung, Transport und Abnahme – erstmals im Verbund. Die Leitungen gehören zu den ersten Abschnitten des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes.