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Frankreich hat Mantle8 eine exklusive Explorationslizenz für natürlichen Wasserstoff und Helium in den Pyrenäen erteilt. Mit dem Projekt Hydrogeco startet das Unternehmen in die nächste Phase – eine Förderung ist bisher aber noch nicht genehmigt.
Mehrere Elektrolyseprojekte in Dänemark sollen ab 2031 Wasserstoff für den deutschen Markt erzeugen. Der Deutsche Wasserstoffverband spricht von guten Konditionen dank wettbewerblicher Förderung. Gleichzeitig dürfe man die H2-Produktion in Deutschland nicht vernachlässigen.
Die Europäische Kommission hat eine deutsche Beihilferegelung über 1,3 Milliarden Euro für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff genehmigt. Gefördert werden Elektrolyseure, die in die dänische Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ einspeisen und Abnehmer im deutschen Wasserstoff-Kernnetz beliefern.
Ein Forschungsteam aus Kassel, Bochum und Lissabon hat eine Methode entwickelt, mit der Cyanobakterien länger und stabiler Wasserstoff produzieren können. Ein Redoxpolymer schützt die Zellen vor dem hemmenden Sauerstoff aus der Photosynthese.
Der französische Wasserstoffproduzent Lhyfe und der Baukonzern Strabag haben eine strategische Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung von Projekten für grünen Wasserstoff in Deutschland unterzeichnet. Langfristig könnte die Kooperation auf weitere europäische Länder ausgeweitet werden.
Sunfire errichtet im Industriepark Lausitz in Schwarzheide eine Testanlage für seine Hochtemperatur-Elektrolyse. Der Dresdner Elektrolyseur-Hersteller will damit Praxiserfahrungen für den industriellen Einsatz der SOEC-Technologie sammeln. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant.
Das US-Unternehmen Power to Hydrogen (P2H2) liefert einen 0,5-MW-Elektrolyseur an das norwegische Forschungsinstitut SINTEF. Die Anlage soll grünen Wasserstoff für die Herstellung von emissionsfreiem Aceton aus CO2 erzeugen. Sie ist Teil des EU-Projekts PYROCO2. Power to Hydrogen (P2H2) aus Columbus, Ohio, hat einen verbindlichen kommerziellen Auftrag des norwegischen Forschungsinstituts SINTEF erhalten. Das Unternehmen soll ein Elektrolyseursystem auf Basis einer Anionenaustauschmembran (AEM) mit einer Leistung von 0,5 MW liefern. Die Lieferung ist nach Unternehmensangaben für das vierte Quartal 2026 geplant. Installiert werden soll die Anlage am SINTEF-Standort in Tiller, Norwegen.
Die Stadtwerke Stuttgart haben mit dem Bau einer rund vier Kilometer langen Wasserstoff-Pipeline entlang des Neckars begonnen. Sie soll grünen Wasserstoff vom geplanten Green Hydrogen Hub im Stuttgarter Hafen zu Abnehmern in drei Stadtbezirken transportieren.
Das französische Explorationsunternehmen Mantle8 hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 31 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem Kapital will das Unternehmen eine weltweite Bohrkampagne zur Erschließung von natürlichem Wasserstoff finanzieren.
Thyssenkrupp Nucera hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 den Auftragseingang fast vervierfacht. Treiber waren ein 300-MW-Auftrag des spanischen Unternehmens Moeve sowie ein Rekordauftrag im Chlor-Alkali-Geschäft. Umsatz und Ergebnis brachen jedoch durch Sondereffekte ein.
Der Markt für erneuerbaren und kohlenstoffarmen H2 wird sich bis 2060 verhundertfachen. Das prognostiziert die norwegische Prüfgesellschaft DNV in ihrem neuen „Energy Transition Outlook Hydrogen to 2060“. China soll 35 Prozent der neuen Produktion und Nutzung stellen. Gegenüber 2022 hat DNV ihre Prognose jedoch um 35 Prozent gesenkt.
Der Bundesrat hat den Weg für die Umsetzung der EU‑Erneuerbare‑Energien‑Richtlinie RED III in deutsches Recht freigemacht. Raffinerien sollen künftig verbindlich erneuerbaren Wasserstoff nach RFNBO‑Kriterien einsetzen. Der Wasserstoffproduzent Lhyfe erwartet dadurch zusätzlichen Bedarf im deutschen Markt.
Der französische Wasserstoffproduzent Lhyfe versorgt künftig den BMW-Standort Steyr in Österreich mit grünem Wasserstoff. Dort entwickelt die BMW Group ihre Brennstoffzellensysteme für die Serienproduktion. Der Vertrag läuft über mehrere Jahre.
Horizon Fuel Cell Technologies hat nach eigenen Angaben das weltweit erste Elektrolysesystem auf Basis einer Anionenaustauschmembran (AEM) im 5-MW-Maßstab ausgeliefert. Es soll grünen Wasserstoff für die Stahlproduktion bei Rockcheck Steel im chinesischen Tianjin erzeugen.
Der Bundestag hat das Zweite Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgas-Minderungsquote verabschiedet. Die Industrie sieht darin ein Signal für den Hochlauf von Wasserstoff und strombasierten Kraftstoffen. Kritik gibt es am späten Anstieg der Unterquote für RFNBO.
Das von GP Joule initiierte Wasserstoffökosystem eFarm Nordfriesland wird ausgebaut. Für die Erweiterung der Elektrolyse in Bosbüll erhält die Betreibergesellschaft eFarming einen Förderbescheid über knapp 1,6 Millionen Euro vom Land Schleswig-Holstein.
Natürlicher Wasserstoff aus geologischen Quellen weckt Hoffnungen als günstige Energiequelle. Ein aktuelles Impulspapier der Initiative ESYS zeigt jedoch erheblichen Forschungsbedarf. Als Gamechanger taugt der weiße Wasserstoff nach Einschätzung der Fachleute jedoch nicht.
Der Dresdner Elektrolyseur-Hersteller Sunfire hat ein neues 50-MW-Druck-Alkali-Elektrolysemodul vorgestellt. Das outdoor-fähige System Hylink Alkaline 23 soll die Gesamtanlagenkosten großer Wasserstoffprojekte nach Unternehmensangaben um bis zu 50 Prozent senken.
Das Norddeutsche Reallabor geht nach fünf Jahren Laufzeit in die Ergebnisphase. Das mit 30 Mio. Euro vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Großprojekt legt Handlungsempfehlungen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft vor.
Thyssenkrupp Nucera soll 15 alkalische Elektrolyseure mit insgesamt 300 MW Leistung für das Projekt Onuba im südspanischen Huelva liefern. Laut Moeve handelt es sich um die größte Anlage für grünen Wasserstoff in Südeuropa.
Thyssenkrupp Nucera hat einen Vertrag über eine Front-End-Engineering- und Design-Studie (FEED) mit dem indischen Unternehmen Juno Joule unterzeichnet. Es geht dabei um eine alkalische Elektrolyseanlage mit 260 MW Leistung für die Produktion von grünem Ammoniak.
Das Land Hessen fördert den Bau einer Elektrolyseanlage von Entega auf dem Gelände des Darmstädter Müllheizkraftwerks mit rund 1,65 Millionen Euro. Die Anlage soll ab Anfang 2027 jährlich rund 310 Tonnen grünen Wasserstoff für den Busbetrieb erzeugen.
Asahi Kasei hat mit der Installation eines alkalischen Wasserelektrolyseurs vom Typ Aqualyzer-C3 mit 1 MW Leistung in Jyväskylä begonnen. Dort entsteht Finnlands erste kommerzielle Wasserstofftankstelle. Der Betrieb soll im Sommer 2026 starten.
Das Energiewendeministerium Schleswig-Holstein hat einen Förderaufruf über bis zu 8 Millionen Euro für die Erzeugung und Speicherung von erneuerbarem Wasserstoff veröffentlicht. Unternehmen können Projektvorschläge bis zum 24. April 2026 einreichen.
Die Schweizer Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben eine gemeinsame Strategie für grünen Wasserstoff vorgelegt. Darin definieren sie Einsatzbereiche, fordern technologieoffene Anreize und positionieren die Region als Knotenpunkt im europäischen Wasserstoffnetz.