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Air Products hat mit RWE einen langfristigen Stromabnahmevertrag geschlossen. RWE liefert jährlich bis zu 75 GWh Wind- und Solarstrom für die Wasserstoffanlagen in Rotterdam. Damit soll auch die im Bau befindliche Wasserstoffverflüssigungsanlage versorgt werden.
ABO Energy und die finnische Stadt Oulu haben eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung einer Anlage für grünen Wasserstoff unterzeichnet. Die Elektrolyseleistung könnte laut ABO Energy in mehreren Phasen auf bis zu 600 MW ausgebaut werden.
Siemens Energy bereitet die rechtliche und operative Abspaltung seines Geschäftsbereichs Transformation of Industry vor. Zu dem Bereich mit 17.000 Beschäftigten und 5,7 Milliarden Euro Umsatz gehört auch das Elektrolyseur-Geschäft für die Produktion von grünem Wasserstoff.
Air Products bezieht künftig langfristig RFNBO-konformen Wasserstoff aus Nobians Chloralkali-Anlage in Rotterdam. Die Anlage gilt mit einer Kapazität von mehr als 14.000 Tonnen pro Jahr als Europas größte RFNBO-zertifizierte Wasserstoffproduktion.
Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) hat für ihren Grünen Mobilhof in Bergisch Gladbach Förderbescheide über insgesamt 29,5 Millionen Euro erhalten. Das Projekt umfasst eine Wasserstofftankstelle mit eigenem Elektrolyseur. Die Wasserstoffeinheit soll Ende 2026 in Betrieb gehen.
Der estnische Elektrolyseur-Hersteller Stargate Hydrogen verstärkt sein Geschäft in Finnland. Als Country Director übernimmt Petri Sarnes die Leitung. Er kommt von Siemens und soll die Position des Unternehmens im wachsenden finnischen Wasserstoffmarkt ausbauen.
Auf dem früheren Kohlekraftwerksgelände Moorburg errichten die Hamburger Energienetze den H2-Connector. Die Anlage soll ab Herbst 2027 als Schaltstelle zwischen Großelektrolyseur, bundesweitem Wasserstoff-Kernnetz und dem Verteilnetz HH-WIN dienen.
Sunfire hat den Bau einer Testanlage für seine neueste Generation von Hochtemperatur-Elektrolyseuren (SOEC) im Industriepark Lausitz in Schwarzheide begonnen. Dort will das Dresdner Unternehmen die Technologie unter industriellen Bedingungen langfristig validieren.
Tyczka Hydrogen übernimmt den Wasserstoff-Hub im hessischen Hünfeld-Michelsrombach von ABO Energy. Der Standort umfasst einen 5-MW-PEM-Elektrolyseur, eine Trailer-Abfüllstation und eine öffentliche 350-bar-Tankstelle.
Für den Ausbau seiner Produktionsanlagen in Kawasaki erhält Asahi Kasei Fördermittel der Präfektur Kanagawa und der Stadt Kawasaki. Bis 2028 soll dort eine Jahreskapazität von mindestens 2 GW für Zellrahmen und Membranen alkalischer Elektrolyseure entstehen. Mit der bestehenden Kapazität für Chlor-Alkali-Elektrolyseanlagen würde die jährliche Gesamtkapazität damit auf über 3 GW steigen.
Der VDMA wendet sich gegen eine Aufweichung der Klimaziele. Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann fordert stattdessen eine bessere Forschungsförderung für Klimaschutztechnologien. Der Maschinen- und Anlagenbau sieht sich als Schlüssellieferant – auch mit Power-to-X-Lösungen.
Die geplante Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes öffnet erstmals den Weg für kombinierte Strom- und Wasserstofferzeugung auf See. Die Initiative AquaVentus begrüßt den Referentenentwurf, kritisiert aber die Beschränkung auf einzelne Flächen. Nach Berechnungen der Initiative ließen sich zweistellige Milliardenbeträge einsparen.
Die Stadtwerke Stuttgart und das ZSW entwickeln im Projekt SCH2EDULIZER eine KI-gestützte Software für den Betrieb der vier Elektrolyseure am Green Hydrogen Hub Stuttgart. Sie soll Produktion, Batteriespeicher und Strommarkt optimal steuern.
Das US-belgische Unternehmen Power to Hydrogen hat einen 500-kW-Elektrolyseur mit Anionenaustauschmembran (AEM) an den Hafen Antwerpen-Brügge geliefert. Es ist nach Unternehmensangaben die weltweit erste Anlage, die 250-kW-AEM-Stacks nutzt. Die Inbetriebnahme ist für September geplant.
Die Regionalverkehr Köln (RVK) hat in Mechernich mit dem Bau einer Wasserstofftankstelle samt Elektrolyseur begonnen. Die Anlage soll Ende 2026 in Betrieb gehen und stündlich 36 Kilogramm grünen Wasserstoff produzieren. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit rund 15 Millionen Euro.
Der erste Elektrolyse-Wasserstoff aus Lingen ist im Chemiepark Marl angekommen. Damit arbeiten alle Bausteine des Projekts GET H2 Nukleus – Erzeugung, Transport und Abnahme – erstmals im Verbund. Die Leitungen gehören zu den ersten Abschnitten des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes.
Der Branchenverein AquaVentus fordert in seiner Stellungnahme zum Flächenentwicklungsplan 2025 den Erhalt der Offshore-Fläche SEN-1. Andernfalls sei der Hochlauf der Offshore-Elektrolyse in der deutschen Nordsee gefährdet. Der Verein schlägt zwei Elektrolyse-Plattformen mit je 250 MW vor.
Der finnische E-Methan-Entwickler Nordic Ren-Gas und der Dresdner Elektrolyse-Hersteller Sunfire haben eine langfristige Partnerschaft geschlossen. Sunfire wird damit bevorzugter Technologiepartner für die Wasserstoff- und E-Methan-Projekte von Ren-Gas.
Die Südostbayernbahn setzt ab Dezember 2026 als erste Bahn in Bayern Wasserstoffzüge im Regelbetrieb ein. Drei Mireo Plus H von Siemens Mobility werden auf der nicht elektrifizierten Strecke Mühldorf–Burghausen den Dieselbetrieb ablösen. Aktuell laufen Test- und Schulungsfahrten.
RCT Hydrogen aus Konstanz liefert einen schlüsselfertigen 10-MW-Elektrolyseur für das Projekt „Green Hydrogen Sines“ im Hafen von Sines. Auftraggeber ist das Projektentwicklungsunternehmen Beyond Green. Die Auslieferung soll 2026 beginnen, die Produktion im Sommer 2027 anlaufen.
Die EU-Kommission hat ihre Revision des Emissionshandelssystems und den Electrification Action Plan vorgelegt. Beide Vorhaben haben laut dem Branchenverband Hydrogen Europe große Bedeutung für die Wasserstoffwirtschaft. Auch eine 100-Milliarden-Euro-Bank für industrielle Dekarbonisierung ist geplant.
Der Bund hat ein neues Förderprogramm für grüne Binnenschifffahrtskorridore aufgelegt. Es unterstützt auch den Aufbau von Wasserstoff-Infrastruktur an den Wasserstraßen. Zwei Branchenverbände begrüßen den Schritt, sehen aber Nachbesserungsbedarf für kleinere Unternehmen.
Die Stadtwerke Stuttgart (SWS) dürfen ihre geplante Wasserstofferzeugungsanlage im Stuttgarter Hafen in geänderter Ausführung bauen. Das Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart hat den entsprechenden Änderungsantrag genehmigt. Zuvor hatten die SWS den Lieferanten der Elektrolyseure gewechselt.
Die Arboris GmbH & Co. KG, das Family Office der Familie Tschira, beteiligt sich an der Green Hydrogen Technology GmbH (GHT). Das Augsburger Unternehmen wandelt nicht recycelbare Abfälle dezentral in Wasserstoff um. Mit dem Kapital will GHT seine Technologie industriell skalieren.
Techfem hat den Bau des ersten Hydrogen Valley in Kalabrien in Lamezia Terme abgeschlossen. Das Produktions- und Verteilzentrum für grünen Wasserstoff, das für den Betreiber Teca Gas entwickelt wurde, basiert auf einem PEM-Elektrolyseur mit 2 MW Leistung. Nach behördlichen Prüfungen soll die Anlage im September 2026 den Betrieb aufnehmen.