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Das Cologne Institute for Renewable Energy der TH Köln stellt einen kostenlosen Elektrolyse-Rechner bereit. Das Online-Tool hilft Unternehmen und Ingenieurbüros bei der ersten Abschätzung einer Elektrolyseanlage – von Volllaststunden über Stoff- und Energiebilanzen bis hin zu den Gesamtkosten.
Die Briten wollen eine Gigawatt-Fertigung für die neueste Elektrolyseurgeneration – und ITM Power soll sie bauen. Das Unternehmen gab heute bekannt, gleich zwei staatliche Finanzspritzen erhalten zu haben. In Summe geht es um 86,5 Mio. GBP – fast 100 Millionen Euro.
Thyssenkrupp Nucera soll 15 alkalische Elektrolyseure mit insgesamt 300 MW Leistung für das Projekt Onuba im südspanischen Huelva liefern. Laut Moeve handelt es sich um die größte Anlage für grünen Wasserstoff in Südeuropa.
Das Land Hessen fördert den Bau einer Elektrolyseanlage von Entega auf dem Gelände des Darmstädter Müllheizkraftwerks mit rund 1,65 Millionen Euro. Die Anlage soll ab Anfang 2027 jährlich rund 310 Tonnen grünen Wasserstoff für den Busbetrieb erzeugen.
Dana hat eine metallische Bipolarplatte für Elektrolyseure vorgestellt. Die am Standort Neu-Ulm entwickelte Komponente aus Titan oder Stahl ist nur 0,1 Millimeter dünn und soll durch höhere Leistungsdichte die Systemkosten senken.
Ein europäisches Konsortium unter Leitung des spanischen Forschungszentrums Cener will die Festoxid-Elektrolyse weiterentwickeln. Im Projekt Desiree soll bis 2029 ein 40-kW-Prototyp entstehen, der einen Wirkungsgrad von über 85 Prozent erreicht und Wasserstoff ohne zusätzliche elektrische Kompression bereitstellt.
Das EU-geförderte Konsortium Eco2Fuel will Ende April Fortschritte bei der elektrochemischen CO2-Reduktion vorstellen. Im Mittelpunkt steht ein validiertes 50-kW-Elektrolyseur-System, das CO2 mithilfe von Strom in synthetische Kraftstoffe und Chemikalien umwandeln soll.
Der schwedische Leistungselektronik-Spezialist Kraftpowercon liefert ein 5-MW-Gleichrichtersystem für ein Wasserstoffprojekt auf der südkoreanischen Insel Jeju, die ein Experimentierfeld für neue Energietechnologien ist.
Die Hochschule Rottenburg hat auf ihrem Campus eine Wasserstoff-Anlage mit einem 100-kW-Elektrolyseur, Wasserstoffspeicher und einer 8-kW-Brennstoffzelle eröffnet. Die Anlage ist Teil des Projekts H2-Grid innerhalb der Modellregion H2-Wandel in Baden-Württemberg.
Der estnische Elektrolyse-Entwickler Stargate Hydrogen ist eine Partnerschaft mit der britischen Seacht Group eingegangen. Die Vereinbarung markiert den Einstieg des Unternehmens in den britischen Wasserstoffmarkt und ist Teil einer europäischen Wachstumsstrategie.
Anlässlich des Nordsee-Gipfels in Hamburg fordern BDEW und AquaVentus eine stärkere europäische Zusammenarbeit beim Offshore-Wind-Ausbau – und eine konsequente Integration der Offshore-Elektrolyse in die nationale und regionale Planung. Eine Studie zeigt: Weniger dichte Bebauung, grenzüberschreitende Flächenkooperationen und kombinierte Infrastrukturen können Kosten senken und Effizienz steigern.
Die Wasserstoffinitiative AquaVentus fordert im Rahmen der WindSeeG-Novelle die gesetzliche Verankerung kombinierter Anschlusskonzepte für Offshore-Windparks. Ziel ist eine effizientere Nutzung von Windstrom und eine kostengünstigere Wasserstoffproduktion.
Stargate Hydrogen hat im Kalla-Projekt des Energieunternehmens Fortum in Finnland erstmals Wasserstoff produziert. Der Meilenstein markiert einen wichtigen Schritt bei der Inbetriebnahme eines 1-MW-Elektrolyseurs mit keramischer Technologie.
Die Stadtwerke Stuttgart ergänzen ihren Green Hydrogen Hub Stuttgart um einen vierten Elektrolyseur. Das Land Baden-Württemberg fördert den Ausbau mit rund 2,9 Millionen Euro.
Das deutsche Unternehmen Hy2gen plant eine 200-MW-Anlage zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe im Hafen von Oulu in Finnland. Die Stadt soll damit zum führenden E-Fuels-Standort im Ostseeraum werden. Eine finale Investitionsentscheidung steht noch aus.
Trotz eines leichten Umsatzrückgangs hat thyssenkrupp nucera im Geschäftsjahr 2024/25 wieder ein positives Ergebnis erzielt. Das Segment Grüner Wasserstoff verbesserte sein EBIT deutlich, verzeichnete jedoch einen massiven Einbruch beim Auftragseingang. Für 2025/26 erwartet das Unternehmen einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang.
Der Rostocker Systemanbieter Cytok meldet für seine Power-to-Gas-Anlagen einen Nutzungsgrad von über 85 Prozent. Die Technologie wandelt überschüssigen Strom in synthetisches Methan um – und nutzt dabei CO₂ und Sauerstoff vollständig im Kreislauf.
Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Holst Centre in den Niederlanden arbeiten gemeinsam an einem neuen AEM-Elektrolyseur-Stack. Ziel ist eine serientaugliche, kosteneffiziente und skalierbare Lösung für die Wasserstoffproduktion in Europa.
Mit dem Abschluss der Projekte H2GO und FRHY ist die Referenzfabrik H2 des Fraunhofer IWU vollständig einsatzbereit. Sie soll die industrielle Massenfertigung von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen ermöglichen – und damit die Kosten deutlich senken.
Im finnischen Harjavalta ist die erste industrielle Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff in Betrieb gegangen. Gebaut wurde sie vom Unternehmen P2X Solutions. Der Elektrolyseur stammt vom Dresdner Hersteller Sunfire und hat eine Leistung von 20 Megawatt.
Für die Sulphur Dioxide Depolarised Electrolysis (SDE) hat das Institut den hy-fcell Award der Kategorie Research & Development erhalten. Dr. Dimitrios Dimitrakis erklärt im Interview mit HZwei, was das Verfahren so besonders macht.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Einschätzung des Bundesrechnungshofs zu angeblichen Milliardenrisiken beim Wasserstoffhochlauf. Der Verband sieht in grünem Wasserstoff eine volkswirtschaftlich sinnvolle Investition mit langfristigem Nutzen.
Die Unternehmen Stargate Hydrogen und OX2 wollen im finnischen Åland eines der größten Wasserstoffprojekte Nordeuropas realisieren. Zum Einsatz kommt ein neu entwickeltes 10-MW-Elektrolysesystem auf keramischer Basis.
Im Energiepark Bad Lauchstädt hat die Montage des 30-Megawatt-Elektrolyseurs begonnen. Die ersten Elektrolyse-Stacks wurden bereits geliefert. Die Inbetriebnahme der Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff ist für Ende 2025 geplant.
Das Hamburg Green Hydrogen Hub, kurz HGHH, hat Kraftanlagen Energies & Services mit der Errichtung der technischen Infrastruktur für eine 100-MW-Elektrolyseanlage beauftragt. Die Inbetriebnahme ist für die zweite Jahreshälfte 2027 geplant.