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Forscher der TU Dresden haben gemeinsam mit der Ariane Group und dem DLR die nach eigenen Angaben erste aktiv gekühlte Wasserstoff-Sauerstoff-Umlauf-Detonationsraketenbrennkammer Europas getestet. Sie lief in neun Testläufen über insgesamt rund 80 Sekunden stabil.
WEH FluidTech erweitert sein Wasserstoff-Portfolio um neue Lösungen für Betankung, Infrastruktur und Prüfprozesse im Hochdruckbereich. Im Fokus: neue Füllkupplungen, Schnelladapter und Filter, Ventile und Fittings für Druckbereiche bis über 1.000 bar.
Bürkert Fluid Control Systems präsentiert intelligente Fluidik-Lösungen, die für stabile Prozesse in Elektrolyseuren, Brennstoffzellen, Prüfständen und der H2-Infrastruktur nötig sind.
Die alkalische Wasserelektrolyse gehört zu den ausgereiftesten Verfahren zur Wasserstoffherstellung. Sie galt im Vergleich zur PEM-Elektrolyse lange als eher unflexibel. Asahi Kasei ist es gelungen, sie an den Betrieb mit erneuerbaren Energien anzupassen, der durch schwankende Lasten und häufige Lastwechsel gekennzeichnet ist. Das könnte die Wasserstoffgestehungskosten deutlich senken.
Der armenische Premierminister Nikol Pashinyan hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Darmstadt besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Methoden zur Bewertung und Überwachung sicherer Wasserstoffsysteme.
Das Modell eines Reaktors, der per Plasmapyrolyse Wasserstoff aus Abfällen herstellt und eine Prüfmethodik für beschichtete Pipelines gibt es beim Fraunhofer-Leistungszentrum Wasserstoff Hessen zu sehen.
Auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 präsentiert Tanaka Precious Metal Technologies Lösungen für die Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Am Stand sind Katalysatoren für Elektrolyse und Brennstoffzellen, Palladium-Membranen sowie Verfahren zum Edelmetallrecycling zu sehen.
Purem by Eberspächer zeigt auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg Komponenten für Brennstoffzellensysteme, darunter als jüngste Neuheit den De-Hydrator zur Feuchtereduzierung in der Abluft. Hinzu kommen Lösungen für die Wasserstoffwertschöpfungskette und ein Konzept zur CO2-Abscheidung aus der Luft.
Das britische Unternehmen EnergyPathways hat mit dem finnischen Technologieanbieter Hycamite eine Vereinbarung geschlossen. Gemeinsam prüfen sie den Einsatz einer Methan-Spaltungstechnologie in einer geplanten Wasserstoff- und Grafitproduktion im Hafen von Barrow-in-Furness.
Das Fraunhofer-Leistungszentrum Wasserstoff Hessen »GreenMat4H2« zeigt auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg zwei Entwicklungen: Prüfmethoden für Innenbeschichtungen von Hochdruck-Pipelines sowie einen Mikrowellenreaktor zur Plasmapyrolyse von Reststoffen.
Das Fraunhofer IFAM hat die dynamische Impedanzspektroskopie so weiterentwickelt, dass sie den Zustand von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen im laufenden Betrieb analysieren kann. So lassen sich damit Schwachstellen früh erkennen und Wartung besser planen.
Dilo Hydrogen hat gemeinsam mit dem Sondermaschinenbauer Sonplas einen modularen Wasserstoff-Prüfcontainer entwickelt. Die Anlage am Standort Babenhausen soll Entwicklungs- und Freigabetests für H2-Komponenten unter realen Druck- und Betriebsbedingungen ermöglichen.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik (IWM) haben ein Simulationsmodell entwickelt, das die Ermüdungslebensdauer hochbeanspruchter Bauteile unter Wasserstoffeinfluss physikalisch begründet berechnet. Damit sollen sich teure Versuche reduzieren und Sicherheitsfaktoren realistischer gestalten lassen.
Das University College London (UCL) richtet einen von Horiba finanzierten Lehrstuhl für fortschrittliche Antriebstechnologien ein. Erster Inhaber wird ab September 2026 Professor Thomas S. Miller. Die Partnerschaft zielt auf Forschung zu Brennstoffzellen und Batterien.
Forschende der Universität Birmingham haben ein Verfahren entwickelt, um Metal Organic Frameworks (MOFs) zur Entfernung von Schwermetallen aus Industrieabwässern günstiger und ressourcenschonender herzustellen. Eine Gefriertrocknungs-Technik senkt die geschätzten Produktionskosten von rund 19 auf gut 5 US-Dollar pro Gramm.
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Schweizer Empa untersucht, wie sich Protonen in keramischen Membranen bewegen. Ziel ist es, effizientere Materialien für Brennstoffzellen und Elektrolyseure zu entwickeln. Der Schweizerische Nationalfonds finanziert das Projekt.
Weidmüller erweitert sein Remote-I/O-System u-remote um ein differenzielles Analogeingangsmodul zur Zellspannungsüberwachung. Es soll für Stacks sowohl von Elektrolyseuren als auch von Brennstoffzellen geeignet sein.
Ineratec und Zeopore kooperieren bei einem neuen Hydrocracking-Verfahren für synthetische Kraftstoffe. Ziel ist es, Fischer-Tropsch-Wachse aus Power-to-Liquid-Anlagen effizienter zu drop-in-fähigen E-Fuels und Chemikalien aufzuwerten.
Intelligent Energy hat ein 120-kW-Brennstoffzellensystem für große Drohnen vorgestellt und sich zugleich nach eigenen Angaben den bislang größten Auftrag im UAV-Segment gesichert. Die Technologie soll längere Flugzeiten und höhere Nutzlasten ermöglichen.
Die Messung der Zellspannung von Elektrolyse- und Brennstoffzellen macht gerade den Sprung aus der Forschung in die Serienproduktion. Kosten, Montagefreundlichkeit und Zuverlässigkeit des Messsystems sind dort wichtiger als eine maximale Genauigkeit und eine hohe Messfrequenz.
Welche Kompressortechnologie für welche Elektrolyseanwendung optimal ist, hängt vor allem vom benötigten Druck und der Elektrolyseleistung ab. Weitere Faktoren sind die benötigte Reinheit des Wasserstoffs oder die Betriebsart, die für den Verdichter vorgesehen ist. HZwei gibt den Überblick über die Kompressor-Basics.
Katalysatoren aus Platin und Iridium sind noch immer ein Kostentreiber in der Wasserstoffwirtschaft. Christian Mohrdieck hat im April die Leitung des Katalysatorherstellers Pajarito Powder übernommen und ist überzeugt, dass die Produkte seines Unternehmens die Kosten für Brennstoffzellen um ein Fünftel reduzieren können.
Burckhardt Compression hat vor fast 25 Jahren zwei Wasserstoffkompressoren für eine Trailertankstelle bei Infraserv Höchst geliefert. Sie laufen noch heute zuverlässig mit Serviceintervallen von 8.000 bis 9.000 Stunden.
Mikroskopische Blasen bei der Elektrolyse drücken die Effizienz, können aber auch nützlich sein. Ein Forschungsteam aus Frankfurt hat sie mit einem neuen Verfahren untersucht. Eine Erkenntnis: Bei hoher Leistung blubbern die Bläschen besonders wild durcheinander.