H2-Erzeugung vor Ort förderfähig

ITM-Power
Elektrolyseur von ITM Power

Seit dem 14. November 2017 können auch Elektrolyseure, die Wasserstoff direkt an der Tankstelle erzeugen, gefördert werden. Dies könnte ein wichtiger Impuls für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur sein. Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) reagiert damit auf anhaltende Kritik, dass diese Art der H2-Versorgung bislang unberücksichtigt geblieben war. Ab sofort können im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen im Straßenverkehr mit bis zu 60 Prozent der Investitionskosten gefördert werden.

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Kaufprämie zieht bislang kaum

Eine aktuelle Studie legt tieferliegende Probleme bei der neu aufgelegten Kaufprämie offen. Demnach hindert nicht allein die geringe Reichweite oder die mangelhafte Infrastruktur potentielle Käufer am Erwerb eines E-Autos. Stattdessen finden potentiell Interessierte häufig keine für sie attraktiven Modelle. Hinzu komme, dass die finanzielle Unterstützung als „Förderung der Oberschicht“ oder als „Subventionierung der Autohersteller“ betrachtet würde

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Wasserstoff-Tankstellen für die Schweiz

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(Foto: S. Geitmann)

In der Schweiz starten erste Anläufe für den Aufbau einer Infrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge. Anfang April 2015 vermeldete ein Firmenkonsortium, dass Anfang 2016 die erste öffentliche Wasserstofftankstelle errichtet werden soll. Der dort zum Einsatz kommende Kraftstoff soll nachhaltig mit Hilfe von Wasserkraft erzeugt werden. Dafür plant der Energiedienstleistungskonzern Axpo

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USA investieren in Wasserstoff-Infrastruktur

H2-Tankstelle in Kalifornien
H2-Tankstelle in Kalifornien
H2-Tankstelle in Fountain Valley, Kalifornien (Quelle: Air Products – Mike Danese)

Die California Energy Commission hat am 1. Mai 2014 ihre Entscheidung verkündet, dass fast insgesamt fast 50 Mio. US-Dollar investiert werden sollen, um in ganz Kalifornien 28 Wasserstofftankstellen und eine mobile Befüllvorrichtung für private Verbraucher zu installieren. Allein 19 davon wird FirstElement Fuel übernehmen. FirstElement Fuel Inc. ist nach eigenen Angaben eine Firma, die extra dafür gegründet wurde,

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Brennstoffzellen-Branche blickt nach Japan

Andy Fuch, Toyota; Werner Diwald, Enertrag; Andre Martin, DWV; Walter Bornscheuer, Viessmann; Andreas Ziolek, DWV (v.l., Foto: DWV, Frederic Schweizer)

Japan und Deutschland wollen zukünftig im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie enger zusammenarbeiten. Dies bekräftigten die beim parlamentarischen Abend am 12. März 2013 in der japanischen Botschaft erschienenen Industrie- und Verbandsvertreter sowie der Botschafter von Japan in der Bundesrepublik, Takeshi Nakane. Dieser erklärte zwei Jahre nach dem Unglück in Fukushima, Japan plane, „die Abhängigkeit von Atomkraft so weit wie möglich zu senken“. Wasserstoff spiele dabei als sauberer, CO2-freier Energieträger eine wichtige Rolle.

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Beschleunigte Markteinführung von BZ-Autos trotz Verschiebung

Bisheriger Antriebsstrang der B-Klasse F-CELL (oben) im Vergleich zum aktuellen Entwicklungsstadium (unten). Quelle: Daimler

Nachdem bereits tagelang gemutmaßt wurde, dass bei Daimler eine erneute Verzögerung bei der Einführung von Brennstoffzellenautos gibt, ist es seit Montag offiziell: Die Kommerzialisierung von Wasserstofffahrzeugen soll nicht wie ursprünglich angekündigt 2014 erfolgen sondern 2017. Verpackt wurde diese Verschiebung in der Mitteilung, dass die Stuttgarter „eine strategische Kooperation mit Renault-Nissan und Ford“ eingehen, von der „mehr Schub für die Brennstoffzellentechnologie“ erwartet wird. Diese „Allianz zur gemeinsamen Entwicklung eines Brennstoffzellensystems“ soll nach Unternehmensangaben dazu führen, dass „eine beschleunigte Marktverfügbarkeit“ bei gleichzeitiger Senkung der Investitionskosten erreicht wird.

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Bayerische Synergie bei der 3. eCarTec

Die Erwartungen sind hoch: 15.000 bis 20.000 Besucher und 600 Aussteller erwartet die Neue Messe München vom 18. bis 20. Oktober 2011 in den Hallen A4, A5 und A6. Dies entspräche bei den Ausstellern einer Steigerung um mehr als 50 %, bei den Besuchern um über 20 % gegenüber dem Vorjahr, wobei in diesem Jahr zeitgleich drei Messen stattfinden: die 3. eCarTec, die 14. Materialica und – erstmalig – die sMove360°.

Die ersten beiden Jahre der Internationalen Leitmesse für Elektromobilität stießen auf hervorragende Resonanz, so dass berechtigterweise auch weiterhin von einer positiven Entwicklung ausgegangen werden kann. Waren 2009 zunächst 195 Aussteller in München, kamen 2010 bereits 385. Dieses Jahr könnten es nochmals rund 200 mehr sein. Da zudem noch die 1. Internationale Fachmesse für Smart Car Communications stattfindet, hofft der Veranstalter, die MunichExpo, insbesondere auf noch mehr ausländische Teilnehmer. Als besonders reizvoll erachten die Bayern die Synergie-Effekte zwischen den drei Messen, die insbesondere die Automobilbranche ansprechen, aber eben auch Telematik und Kommunikation sowie Werkstoff- und Oberflächentechnik thematisieren.

Die Teststrecke für Elektrofahrzeuge die bereits im letzten Jahr sehr gut besucht war, soll dieses Mal noch größer sein (> 1.000 m), damit noch mehr Besucher die Möglichkeit erhalten, eines der etwa 100 Elektrofahrzeuge ausprobieren zu können. Robert Metzger, Geschäftsführer der MunichExpo und Veranstalter der eCarTec, erklärte: „Mit der eCarLiveDrive wollen wir den Automobilherstellern eine Plattform zur Verfügung stellen, um den Endverbraucher direkt vom Elektrofahrzeug zu überzeugen.“

Über die Hintergründe der dort präsentierten Technologien informiert der 3. Internationale eCarTec-Kongress für individuelle Elektromobilität, der am 19. und 20. Oktober in Kooperation mit Bayern Innovativ stattfindet. Außerdem werden wieder die mit insgesamt 52.500 Euro dotierten eCarTec Awards verliehen. Bei der Night of eMotion wird Martin Zeil, Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, diese Bayerischen Staatspreise am Abend des 18. Oktober für die besten Projekte rund ums Thema Elektromobilität verleihen.

Honda will Wasserstoffbewegung neuen Antrieb verleihen

Ende Mai 2011 ist Honda der Clean Energy Partnership (CEP) beigetreten und setzte damit ein klares Zeichen, dass man an die Zukunft des Wasserstoffautos mit Brennstoffzelle glaubt. Wasserstoffgetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge sind eine zukunftsträchtige Alternative zum batteriebetriebenen E-Mobil und der japanische Autohersteller Honda möchte die Technik nun auch in Europa vorantreiben. Die gemeinsame Initiative CEP, ein Zusammenschluss von 14 Unternehmen, ist das führende Projekt zur Demonstration von Brennstoffzellen-Fahrzeugen und zur Förderung der benötigten Infrastruktur zum Betanken der Fahrzeuge. Fahrzeughersteller, Infrastruktur- und Energieunternehmen und die deutsche Regierung wollen mit ihrem Wissen den Weg für den Markteintritt der Wasserstoff-Mobilität in Europa bereiten. Der Beitritt von Honda, die mehrere Jahre Forschungserfahrung in der Brennstoffzellen-Technologie mitbringen, soll der Wasserstoffbewegung in Europa neue Impulse verleihen und dem gemeinsamen Ziel, die Großserieneinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen zu bezahlbaren Preisen voranzutreiben, dienen.

Seit 2002 liefert Honda den wasserstoffgetriebenen FCX Clarity an Fahrzeugflottennutzer in den USA und Japan, mittlerweile sogar an Privatkunden. Derzeit wird die Limousine in Kleinserie hergestellt. In den nächsten drei Jahren will man etwa 200 Fahrzeuge ausliefern. Zwei solche Modelle steuert Honda bei, um die Aktivitäten der CEP zu unterstützen.

Bevor jedoch wasserstoffbetriebene Fahrzeuge in Großserie produziert und abgesetzt werden können, muss eine entsprechende Infrastruktur in Form von Wasserstofftankstellen geschaffen werden. Auch hierfür will Honda sich mit seinem CEP-Beitritt einsetzen. Thomas Brachmann, Senior Engineer Automobile Engineering & Research bei Honda R&D Europe, erklärte dazu: „Die Anzahl der öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen in Deutschland ist bei Weitem nicht ausreichend, woran aber die Bundesregierung und alle beteiligten Industrien mit Hochdruck arbeiten.“ Weltweit gibt es derzeit nur etwa 200 Stationen. Von den 22 Tankstellen in Deutschland sind nur acht öffentlich zugänglich. Dies soll in den kommenden Jahren so weit ausgebaut werden, dass man deutschlandweit emissionsfrei Auto fahren kann.

Bis die Grundlagen für einen flächendeckenden Einsatz von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb geschaffen sind, bleiben Hybridfahrzeuge bei Honda der Absatzschlager bei den umweltbewussten Fahrzeugen. Hier wird ein konventioneller Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor kombiniert. Der Honda Jazz Hybrid kann beispielsweise streckenweise im „Segelbetrieb“, also rein elektrisch gefahren werden. Mit dem CR-Z stellte Honda 2010 außerdem das weltweit erste Sportcoupé mit Hybridantrieb vor und verfügt damit über ein äußerst breites Angebotsspektrum von Hybridfahrzeugen.

Autor: Bastian Weber

Staatssekretärin testet Stromos

Ein Praxistest für Elektromobilität läuft seit Mitte Februar 2011 mit der Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Almuth Hartwig-Tiedt, in Berlin. Sie testet für drei Monate die Alltagstauglichkeit eines Stromos als Elektro-Dienstwagen. In einem Blog berichtet die Staatssekretärin in dieser Zeit über ihre Erfahrungen – und einige Probleme innerhalb der ersten Tage (http://blog.emo-berlin.de). Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, erklärte: „Der aktuelle Feldversuch wird uns wichtige Informationen über Praxistauglichkeit von Elektroautos und die entsprechende Infrastruktur in Berlin liefern.“