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Dana hat eine metallische Bipolarplatte für Elektrolyseure vorgestellt. Die am Standort Neu-Ulm entwickelte Komponente aus Titan oder Stahl ist nur 0,1 Millimeter dünn und soll durch höhere Leistungsdichte die Systemkosten senken.
Ein europäisches Konsortium unter Leitung des spanischen Forschungszentrums Cener will die Festoxid-Elektrolyse weiterentwickeln. Im Projekt Desiree soll bis 2029 ein 40-kW-Prototyp entstehen, der einen Wirkungsgrad von über 85 Prozent erreicht und Wasserstoff ohne zusätzliche elektrische Kompression bereitstellt.
Das EU-geförderte Konsortium Eco2Fuel will Ende April Fortschritte bei der elektrochemischen CO2-Reduktion vorstellen. Im Mittelpunkt steht ein validiertes 50-kW-Elektrolyseur-System, das CO2 mithilfe von Strom in synthetische Kraftstoffe und Chemikalien umwandeln soll.
AGC Vinythai hat in Map Ta Phut, Thailand, den kommerziellen Betrieb seiner erweiterten Chlor-Alkali-Anlage aufgenommen. Kernstück ist ein e-BiTAC-v7-Elektrolyseur von Thyssenkrupp Nucera. Die Anlage zählt zu den größten Anwendungen dieser Technologie.
Das Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrum (WTAZ) in Pfeffenhausen erhält 54 Millionen Euro vom Bund. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder übergab den Förderbescheid. Der Freistaat Bayern steuert weitere 10 Millionen Euro bei.
Forscher des DLR haben sechs verschiedene Luftversorgungssysteme für Brennstoffzellen in Flugzeugen verglichen. Die Ergebnisse zeigen: Mit optimierten Kompressor-Turbinen-Kombinationen lässt sich die Gesamtmasse von Brennstoffzellensystem und Tank um bis zu 8,1 Prozent reduzieren.
Das niedersächsische Start-up H2Green Oil führt die cloudbasierten Lösungen CIM Database Cloud und Elements for IoT von Contact Software ein. Damit will das Unternehmen Produktentwicklung, Betrieb und Service seiner dezentralen Wasserstoffsysteme verknüpfen.
Das Wiesbadener Unternehmen Hyting hat nach eigenen Angaben die weltweit erste katalytische Wasserstoff-Luftheizung bei einem Kunden in Betrieb genommen. Die 10-kW-Anlage beheizt eine Produktionshalle des Pumpenherstellers Flusys in Offenbach.
Bis 2030 könnten Elektrolyseure mit bis zu 6,6 Gigawatt gebaut werden – vorausgesetzt, die Finanzierung gelingt. Viele Projekte konkurrieren jedoch in Ausschreibungen um begrenzte Mittel. Größere Anlagen könnten besser über langfristige Stromlieferverträge abgesichert werden.
Ein Katalysator mit Nickel und Schwefel und einer nanostrukturierten Oberfläche kann Elektroden für AEM-Elektrolyseure deutlich effizienter machen. Das ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie von ZBT, fem Forschungsinstitut und Ruhr-Universität Bochum.
Im deutsch-chilenischen Projekt Power-to-MEDME-FuE haben Forschende des Fraunhofer IAP neue PEM-Katalysatoren mit deutlich reduziertem Iridiumanteil entwickelt. Sie sollen die Wasserstoffproduktion günstiger und skalierbar machen – ohne Leistungseinbußen.
Im EU-Projekt H2Loop soll Wasserstoff aus Hochofengasen gewonnen werden. Rouge H2 Engineering bringt dafür ein Chemical-Looping-Verfahren ein. Eine Pilotanlage ist im italienischen Stahlwerk Acciaierie d’Italia geplant.
Verde Hydrogen hat ein Plattform-Konzept für seine Alkali-Elektrolyseure entwickelt, das flexibel und skalierbar zugleich sein soll. Wesentlich ist dabei die Montage auf Skids.
Der Eisennugget-Speicher im Containerformat von Ambartec hat die nötigen Sicherheitsprüfungen bestanden. Gemeinsam mit Purem by Eberspächer bereitet Ambartec nun die Serienfertigung vor.
Das Catalonia Institute for Energy Research (IREC) hat eine Pilotanlage zur Herstellung von Festoxid-Zellen (Solid Oxide Cell, SOC) mittels 3D-Druck in Betrieb genommen. Die Technologie soll die industrielle Fertigung von hocheffizienten Brennstoffzellen und Elektrolyseuren beschleunigen.
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) und das US-amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) entwickeln gemeinsam ein Modell zur Lebensdauerprognose von Materialien in Wasserstoffanwendungen. Ziel ist eine schnellere und kosteneffizientere Qualifizierung von Komponenten.
Der Fluidik-Spezialist Bürkert Fluid Control Systems ist vom Technologiekonzern GEA mit dem „Supplier of the Year Award“ 2025 in der Kategorie „Innovation“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt unter anderem die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Anwendungen und die strategische Ausrichtung auf Effizienz und Nachhaltigkeit.
Im Projekt H2SME testen die Westfälische Hochschule und ProPuls einen neuartigen Brennstoffzellenstack mit hydraulischer Verpressung. Ziel ist eine höhere Effizienz und Langzeitstabilität bei stationären Anwendungen im industriellen Maßstab.
Das Fraunhofer ISE hat eine flexible Forschungsplattform zur Herstellung von Membran-Elektroden-Einheiten (MEAs) aufgebaut. Ziel ist es, kontinuierliche Produktionsprozesse für Brennstoffzellen und Elektrolyseure zu entwickeln, die hohe Stückzahlen und Kostensenkungen ermöglichen.
In jeder Sekunde positioniert der High-Speed-Stacker von VAF eine Membran-Elektroden-Einheit und eine Bipolarplatte. Dass sich Brennstoffzellen-Stacks so schnell und präzise herstellen lassen, liegt vor allem an einem individuell angepassten Werkstückträger.
Hochspezielle, für das Medium Wasserstoff geeignete Sensoren überwachen an Wasserstofftankstellen sicherheitsrelevante Parameter. Treten Fehlfunktionen oder Anomalien auf, können Steuerungssysteme automatisch Maßnahmen ergreifen, um Gefahren vorzubeugen.
Die Methan-Plasmalyse erzeugt CO2-armen Wasserstoff bei hohen Temperaturen und – so hofft man – zu niedrigen Kosten. Das Berliner Unternehmen Graforce erprobt das Verfahren in Österreich, sieht den Markt aber vor allem außerhalb Europas.
Die Klassifikationsgesellschaft DNV hat Hycamite eine Grundsatzgenehmigung für ein Wasserstoffsystem zur Anwendung auf LNG-Schiffen erteilt. Die Technologie basiert auf der thermokatalytischen Zersetzung von Methan und ermöglicht eine CO₂-freie Wasserstoffproduktion an Bord.
Additive spielen eine zentrale Rolle bei der Kommerzialisierung von erneuerbarem Methanol als alternativer Kraftstoff. Neue Entwicklungen verbessern Zündverhalten, Schmierung und Korrosionsschutz – und machen den Kraftstoff für Schifffahrt und Schwerlastverkehr einsatzbereit.
Wie lässt sich Wasserstoff effizienter komprimieren – ohne bewegliche Teile und mit geringen Energieverlusten? Im Gespräch mit HZwei erläutert David Colomar, CEO des französischen Unternehmens Eifhytec, das Prinzip einer thermochemischen Verdichtung. Die Technologie ersetzt die klassische mechanische Kompression und wurde mit dem hy-fcell Award 2025 in der Kategorie Products & Markets ausgezeichnet. Colomar erklärt, wie das Verfahren funktioniert und welche Vorteile es bei Speicherung und Transport von Wasserstoff bringen kann.