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Die alkalische Wasserelektrolyse gehört zu den ausgereiftesten Verfahren zur Wasserstoffherstellung. Sie galt im Vergleich zur PEM-Elektrolyse lange als eher unflexibel. Asahi Kasei ist es gelungen, sie an den Betrieb mit erneuerbaren Energien anzupassen, der durch schwankende Lasten und häufige Lastwechsel gekennzeichnet ist. Das könnte die Wasserstoffgestehungskosten deutlich senken.
Air Products bezieht künftig langfristig RFNBO-konformen Wasserstoff aus Nobians Chloralkali-Anlage in Rotterdam. Die Anlage gilt mit einer Kapazität von mehr als 14.000 Tonnen pro Jahr als Europas größte RFNBO-zertifizierte Wasserstoffproduktion.
Der estnische Elektrolyseur-Hersteller Stargate Hydrogen verstärkt sein Geschäft in Finnland. Als Country Director übernimmt Petri Sarnes die Leitung. Er kommt von Siemens und soll die Position des Unternehmens im wachsenden finnischen Wasserstoffmarkt ausbauen.
Der norwegische Elektrolyseur-Hersteller HydrogenPro hat seine Zahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Der Umsatz lag bei 15 Millionen NOK, das Nettoergebnis bei minus 51 Millionen NOK. Parallel startete die Produktion einer neuen Elektrodengeneration.
Sunfire hat den Bau einer Testanlage für seine neueste Generation von Hochtemperatur-Elektrolyseuren (SOEC) im Industriepark Lausitz in Schwarzheide begonnen. Dort will das Dresdner Unternehmen die Technologie unter industriellen Bedingungen langfristig validieren.
Das US-belgische Unternehmen Power to Hydrogen hat einen 500-kW-Elektrolyseur mit Anionenaustauschmembran (AEM) an den Hafen Antwerpen-Brügge geliefert. Es ist nach Unternehmensangaben die weltweit erste Anlage, die 250-kW-AEM-Stacks nutzt. Die Inbetriebnahme ist für September geplant.
Der finnische E-Methan-Entwickler Nordic Ren-Gas und der Dresdner Elektrolyse-Hersteller Sunfire haben eine langfristige Partnerschaft geschlossen. Sunfire wird damit bevorzugter Technologiepartner für die Wasserstoff- und E-Methan-Projekte von Ren-Gas.
RCT Hydrogen aus Konstanz liefert einen schlüsselfertigen 10-MW-Elektrolyseur für das Projekt „Green Hydrogen Sines“ im Hafen von Sines. Auftraggeber ist das Projektentwicklungsunternehmen Beyond Green. Die Auslieferung soll 2026 beginnen, die Produktion im Sommer 2027 anlaufen.
Thyssenkrupp nucera will zusammen mit dem indischen Staatskonzern BHEL eine Produktion von Elektrolysemodulen in Indien aufbauen. Die Firmen planen auch, gemeinsam an Ausschreibungen für Projekte teilzunehmen.
Die chinesische Tochterfirma des US-Unternehmens Verde Hydrogen liefert Kernkomponenten für eine netzunabhängige Erzeugung von grünem Wasserstoff für die China Coal Energy Group. Der Auftrag umfasst vier alkalische Elektrolyseure mit je 1.200 Nm³/h sowie eine integrierte Einheit zur Gas-Flüssig-Trennung und Reinigung.
Das US-Unternehmen Power to Hydrogen (P2H2) liefert einen 0,5-MW-Elektrolyseur an das norwegische Forschungsinstitut SINTEF. Die Anlage soll grünen Wasserstoff für die Herstellung von emissionsfreiem Aceton aus CO2 erzeugen. Sie ist Teil des EU-Projekts PYROCO2. Power to Hydrogen (P2H2) aus Columbus, Ohio, hat einen verbindlichen kommerziellen Auftrag des norwegischen Forschungsinstituts SINTEF erhalten. Das Unternehmen soll ein Elektrolyseursystem auf Basis einer Anionenaustauschmembran (AEM) mit einer Leistung von 0,5 MW liefern. Die Lieferung ist nach Unternehmensangaben für das vierte Quartal 2026 geplant. Installiert werden soll die Anlage am SINTEF-Standort in Tiller, Norwegen.
Hersteller Sunfire hat auf dem World Hydrogen Summit 2026 in Rotterdam sein neues alkalisches Elektrolysesystem HyLink Alkaline 23 vorgestellt. Das 50-MW-System ist nach Unternehmensangaben für Großprojekte und die nächste Phase des industriellen Markthochlaufs ausgelegt.
Thyssenkrupp Nucera hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 den Auftragseingang fast vervierfacht. Treiber waren ein 300-MW-Auftrag des spanischen Unternehmens Moeve sowie ein Rekordauftrag im Chlor-Alkali-Geschäft. Umsatz und Ergebnis brachen jedoch durch Sondereffekte ein.
RCT Hydrogen will im Juni 2026 mit der Fertigung alkalischer Druckelektrolyseure in Saarbrücken beginnen. Produktionspartner ist die Brück GmbH – und auch die chinesische Guofuhee ist im Boot. Die Jahreskapazität soll 250 MW betragen. Erster Auftrag ist ein 5-MW-Elektrolyseur für einen deutschen Industriekunden.
Horizon Fuel Cell Technologies hat nach eigenen Angaben das weltweit erste Elektrolysesystem auf Basis einer Anionenaustauschmembran (AEM) im 5-MW-Maßstab ausgeliefert. Es soll grünen Wasserstoff für die Stahlproduktion bei Rockcheck Steel im chinesischen Tianjin erzeugen.
Der Dresdner Elektrolyseur-Hersteller Sunfire hat ein neues 50-MW-Druck-Alkali-Elektrolysemodul vorgestellt. Das outdoor-fähige System Hylink Alkaline 23 soll die Gesamtanlagenkosten großer Wasserstoffprojekte nach Unternehmensangaben um bis zu 50 Prozent senken.
Thyssenkrupp Nucera hat einen Vertrag über eine Front-End-Engineering- und Design-Studie (FEED) mit dem indischen Unternehmen Juno Joule unterzeichnet. Es geht dabei um eine alkalische Elektrolyseanlage mit 260 MW Leistung für die Produktion von grünem Ammoniak.
Asahi Kasei hat mit der Installation eines alkalischen Wasserelektrolyseurs vom Typ Aqualyzer-C3 mit 1 MW Leistung in Jyväskylä begonnen. Dort entsteht Finnlands erste kommerzielle Wasserstofftankstelle. Der Betrieb soll im Sommer 2026 starten.
Der estnische Elektrolyse-Entwickler Stargate Hydrogen ist eine Partnerschaft mit der britischen Seacht Group eingegangen. Die Vereinbarung markiert den Einstieg des Unternehmens in den britischen Wasserstoffmarkt und ist Teil einer europäischen Wachstumsstrategie.
Das 220-MW-Wasserstoffprojekt ACES Delta in Utah steht vor der Fertigstellung. Alle 40 alkalischen Hochdruck-Elektrolyseure von HydrogenPro laufen nach Unternehmensangaben bei voller Last. Das Projekt soll täglich bis zu 100 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren und in Salzkavernen speichern.
Ein Konsortium aus Unternehmen in Österreich, Frankreich und Deutschland hat sich mit dem Projekt Alpine Hydrogen um Fördermittel aus der EU Hydrogen Bank beworben. In Tirol soll grüner Wasserstoff für die regionale Industrie produziert werden – mit alkalischer Elektrolyse und neuartigen Elektroden.
Thyssenkrupp Nucera verzeichnet im ersten Quartal 2025/2026 einen Umsatzrückgang von 44 Prozent auf 147 Millionen Euro. Gleichzeitig meldet der Elektrolyse-Spezialist den größten Chlor-Alkali-Auftrag für ein Neubauprojekt in der Unternehmensgeschichte und bestätigt die Prognose für 2025/26.
Der US-Elektrolyseurhersteller Power to Hydrogen hat David Bow zum Chief Strategy Officer berufen. Bow soll die internationale Markterschließung und strategische Partnerschaften vorantreiben. Er bringt über 25 Jahre Branchenerfahrung mit.
Die GIZ und Thyssenkrupp nucera haben auf der India Energy Week eine Partnerschaft angekündigt. Ziel ist es, den Markt für grünen Wasserstoff und Power-to-X in Indien zu analysieren und weiterzuentwickeln. Grundlage ist das H2Uppp-Programm des BMWK.
Zwei 100-MW-Anlagen sollen ab 2029 grünen Wasserstoff für Raffinerien von Repsol in Cartagena und Muskiz liefern. Sunfire setzt dabei auf seine Druck-Alkali-Technologie.