Bloom – 25 Prozent Unternehmenswachstum angepeilt

Bloom, © www.wallstreet-online.de
Stand: 15. März 2021, © www.wallstreet-online.de

Der Umsatz im vierten Quartal 2020 zog um 16,8 Prozent auf 249,4 Mio. US-$ an und erreichte damit 794,2 Mio. US-$ für das Gesamtjahr. Das Minus betrugt 0,16 US-$/Aktie und weist damit einen stark gefallenen Verlust für das Gesamtjahr in Höhe von 1,14 US-$/Aktie nach einem Minus von 2,67 US-$ in 2019 aus. Die Non-GAAP-Gewinnmarge konnte um 11,3 auf 27 Prozent gesteigert werden. Zukünftig rechnet Bloom mit einer Gewinnmarge von durchschnittlich 25 Prozent per anno.

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Start des Forschungsnetzwerkes

Am 9. Februar 2021 hat die Kick-off-Veranstaltung des neu gegründeten Forschungsnetzwerkes Wasserstoff (s. HZwei-Heft Jan. 2021) stattgefunden. Der Verbund mit mehr als 1.100 Mitgliedern aus unterschiedlichen Forschungsdisziplinen und Wirtschaftsbereichen wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ins Leben gerufen und ist Bestandteil der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung.

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Der Industriesektor entdeckt Wasserstoff

Digitaler Handelsblatt-Energie-Gipfel 2021

Hildegard Müller, © VDA
Hildegard Müller, © VDA

Der Weg der Energie in der Welt führt eindeutig über Wasserstoff – weg von fossilen Energieträgern –, so die klare Schlussfolgerung aus drei Tagen (13. bis 15. Januar 2021) Energie-Gipfel digital des Handelsblatts. Der Energiesektor steht vor seinen größten Herausforderungen auf dem Weg zur CO2-Neutralität. Kohle wird auslaufen, und auch die Ölnachfrage wird etappenweise zugunsten von Wasserstoff – perspektivisch dem grünen, weil regenerativ erzeugten – sinken. Erdgas muss sauberer werden, allerdings scheiden sich bei Carbon Capture and Storage (CCS) die Geister. Der türkise Wasserstoff lässt Anwendungen bei der Produktion von grünem Stahl als sinnvoll ansehen. Gar nicht genannt wurde der gelbe Wasserstoff, der via Biogas erzeugt wird, dafür wurde via Kernenergie erzeugter Wasserstoff angesprochen.

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Leitstelle Wasserstoff nimmt Betrieb auf

Philipp Braunsdorf, © NOW
Philipp Braunsdorf, © NOW

Offiziell hat die Leitstelle Wasserstoff bereits Ende des vergangenen Jahres ihre Arbeit aufgenommen, allerdings stand zu diesem Zeitpunkt weder fest, wer dort tätig sein wird, noch, wo der Standort sein würde. Der Bezug eigener Räumlichkeiten soll nun im April erfolgen, und zwar an zentraler Stelle in Berlin. Die Leitung des Büros übernimmt Philipp Braunsdorf von der NOW unter dem Titel Coordination Office Hydrogen. Ihm zur Seite stehen zwei Stellvertreter, der eine von der dena, der andere von der ZUG.

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Natürlicher Wasserstoff

Ein vielversprechender Lieferant für saubere Energie

Grafik
Querschnitt des Wasserstoffgebiets in Boukarébougou, © Prinzhofer

Das Vorkommen von natürlichem Wasserstoff ist seit den 1920ern bekannt. Frühe Entdeckungen wurden jedoch entweder vergessen oder vernachlässigt (Australien, Kansas, USA, Brasilien, Mali), oder die Funde befanden sich in entlegenen Gebieten, so dass sie nur eine geringe oder gar keine Beachtung durch die Wirtschaft erfuhren (Mittelozeanischer Rücken, Gebirgsketten). In den letzten zehn Jahren aber haben die Ambitionen, diesen Wasserstoff als Energiequelle zu nutzen, kontinuierlich zugenommen.

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Neuer Anlauf für Wasserstoffflugzeuge

Airbus will Marktreife bis 2035

3 Airbus-Tero-Emission-Modelle im Flug
Sieht so die Zukunft des Fliegens aus? © DLR

Im Luftfahrtsektor ist Wasserstoff schon lange als Alternativkraftstoff im Gespräch, insbesondere weil er so leicht ist. Es war aber immer klar, dass eine weltweite Umstellung auf einen anderen Energieträger als Kerosin schon wegen des damit verbundenen Infrastrukturumbaus schwer zu bewerkstelligen ist. Trotzdem will man das Thema jetzt ernsthaft angehen, insbesondere im Hause Airbus. Der Flugzeugbauer kündigte im September 2020 an, ein Wasserstoffflieger solle „bis 2035 marktreif“ sein. Aber auch viele andere Unternehmen arbeiten an der Realisierung eines sauberen Flugverkehrs.

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Wasserstoff in Mittel- und Osteuropa

Was passiert in Polen, Tschechien, Ungarn, Russland?

Grafik zu verschiedenen Nutzungsarten von Wasserstoff
© PGNiG

In Mittel- und Osteuropa gibt es bereits reichlich Erfahrung im Umgang mit Wasserstoff. Sowohl in der Chemieindustrie als auch in den Raffinerien wird Wasserstoff erzeugt. Polen als wichtigste Volkswirtschaft der Region gehörte 2018 mit 1,3 Mio. Tonnen zu den drei größten H2-Produzenten in der Europäischen Union. Allerdings handelt es sich dabei um Wasserstoff aus fossilen Energiequellen, der bislang kaum in den Handel gelangt. Erste Schritte, diese Industriezweige in eine Wasserstoffwirtschaft einzubeziehen, wurden bereits unternommen.

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Grundlegende Veränderungen

Windkrafträder
Energie- und Landwirtschaft nachhaltig denken

Was für ein Jahr! So viel wie 2020 ist selten passiert – insbesondere im Energiesektor, speziell im H2-Segment. Nationale Wasserstoffstrategie, Nationaler Wasserstoffrat, Leitstelle Wasserstoff, European Green Deal, European Clean Hydrogen Alliance, RED II, EEG-Novelle, IPCEI Wasserstoff – um nur einen Teil zu nennen (s. HZwei-Heft Jan. 2021, S. 13 – 24).

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Aufbruchstimmung beim Wasserstoff

Zum Thema Wasserstoff Aktien bzw. Wasserstoff an der Börse

Wasserstoff Ladestation von ITM Power
Solar-H2-Station © ITM Power

Der Börsenzug der Unternehmen, die sich mit dem Thema Wasserstoff und der Brennstoffzelle befassen, ist in voller Fahrt. Das lässt sich an den sehr positiven Kursturbulenzen der betreffenden Aktien gut ablesen. Bislang profitiert jede dieser börsennotierten AGs vom Anlauf des neuen Megatrends, aber wird das auch so bleiben? Wird die Börse neue Kriterien für einen Vergleich der verschiedenen Geschäftsmodelle, der allgemeinen Perspektiven, der Auftragsgenerierung, der Märkte und der Umsatz- wie vor allem auch Gewinnerzielungsperspektiven entwickeln? Wird sich – wie man salopp sagt – die Spreu vom Weizen trennen? Ich würde dies mit einem klaren Ja beantworten.

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Richtungsentscheidung

Nicht nur auf deutscher Ebene, auch auf oberster europäischer Ebene wird jetzt über Wasserstoff debattiert. Das Thema ist damit endlich da angekommen, wo es hingehört. Hat etwas gedauert, aber nun ist es so weit. Man kann das erleichterte Durchatmen in der H2-Community regelrecht hören. Es hat zwar nicht den einen großen Knall gegeben, aber es ist absehbar, dass sich jetzt etwas tun wird – viel tun wird.

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