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Stefan Dohler von EWE übernimmt den Vorsitz des Beratungsgremiums der Bundesregierung, der bisherige kommissarische Vorsitzende Felix Matthes wird sein Stellvertreter. Doch wer sind die anderen Mitglieder? HZwei hat die Eckdaten zu neuen und ausscheidenden Mitgliedern zusammengestellt.
In der vergangenen Woche hat die Bundesregierung neue Mitglieder in den Nationalen Wasserstoffrat (NWR) berufen. Den Vorsitz übernimmt Stefan Dohler, Chef von EWE. Von den 17 Mitgliedern sind zehn neu berufen.
Der DVGW sieht beim Wasserstoffhochlauf in Deutschland deutliche Fortschritte, mahnt aber offene Baustellen an. In einem Positionspapier lobt der Gas- und Wasserverband mehrere Gesetzesvorhaben der Bundesregierung. Unterm Strich fehlt es jedoch an Geld.
Ein Bündnis aus 16 deutschen und europäischen Wirtschaftsverbänden fordert eine europäische Wasserstoffallianz auf Ebene der Mitgliedstaaten. Deutschland soll dabei eine führende Rolle übernehmen. Der Hochlauf komme zwar voran, bleibe aber hinter den Erfordernissen zurück.
Stellt man sich Stromnetz und Elektrolyseure als Paar vor, ist ihr Beziehungsstatus vermutlich „kompliziert“. Eigentlich sollten sie sich gegenseitig unterstützen, doch wer genau was wann zu tun hat und was dafür bekommt oder bezahlt – das ist mühsam auszuhandeln. Die Bundesnetzagentur, in diesem Beziehungsgeflecht zugleich Richterin und Mediatorin, hat nun einen Zwischenstand ihrer Überlegungen veröffentlicht, der Elektrolyse-Betreiber aufatmen lässt.
Ein resilientes Europa braucht Wasserstoff – doch eine überstürzte Skalierung in den Gigawatt-Maßstab könnte nach hinten losgehen. Timo Bollerhey (H2Global) und Michael Gauglitz (ST Engineering) erklären im Podcast „Hydrogen Elevator“, warum ein schrittweiser Hochlauf wichtig ist und wie Europa trotzdem mit Asien Schritt halten kann.
Die Initiative Erdgasspeicher (INES) führt gemeinsam mit der Marktabfrage Wasserstoffspeicher (MAHS) eine Erhebung zu den künftigen Speicherbedarfen für Wasserstoff durch. Sie richtet sich an Unternehmen, die Wasserstoff einlagern wollen und läuft noch bis 5. Juni 2026.
Der Deutsche Wasserstoff-Verband (DWV) hat ein Strategiepapier mit dem Titel „H2026 - Resilienz durch Wasserstoff gestalten" vorgelegt. Friederike Lassen, Vorständin des DWV und Hauptautorin des Papiers, erklärt im Podcast „The Hydrogen Elevator", wie sie sich einen verbindlichen Nachfragepfad und eine Entlastung bei Strom- und Netzkosten für Elektrolyseure vorstellt.
Der Deutsche Wasserstoff-Verband (DWV) hat Andreas Kuhlmann zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Er tritt sein Amt am 1. Mai 2026 an und folgt auf Bernd Pitschak, der den Verband Ende Juni verlässt. Kuhlmann war zuvor unter anderem Chef der Deutschen Energie-Agentur.
Das Bundeskabinett hat am 25. März 2026 das Klimaschutzprogramm 2026 beschlossen. Es enthält 67 Maßnahmen, die bis 2030 mehr als 25 Millionen Tonnen CO₂ zusätzlich einsparen sollen. Beim Thema Wasserstoff sehen Branchenverbände jedoch erhebliche Lücken.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert ein eigenständiges Wasserstoffgesetz. Das „H2G" soll nach dem Vorbild des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) den stockenden Markthochlauf beschleunigen und Investitionssicherheit schaffen.
Der Rhein-Kreis Neuss unterstützt den Wasserstoff-Hub RKN/Rheinland mit 750.000 Euro über fünf Jahre. Ziel ist es, die regionale Wasserstoffwirtschaft zu stärken und den Strukturwandel im Rheinischen Revier aktiv zu begleiten.
Im Interview mit HZwei erläutert Gerd Krieger, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen und stellvertretender Geschäftsführer des Fachverbands Power Systems im VDMA, welche Herausforderungen beim Aufbau einer Brennstoffzellen-Produktion bestehen.
Mit einer neuen Doppelspitze – Friederike Lassen und Dr. Bernd Pitschak – hat sich der Deutsche Wasserstoff-Verband (DWV) organisatorisch neu aufgestellt. Im Gespräch mit HZwei erläutert Dr. Bernd Pitschak, Vorstandsmitglied des DWV, welche Gremien neu entstanden sind, worauf sich der Verband in der politischen Arbeit konzentriert und welche Themen 2026 besonders wichtig werden: von RED III über Stromsteuer und THG-Quoten bis hin zum Wasserstoffbeschleunigungsgesetz. Ein Überblick, wie sich Interessenvertretung entlang der gesamten Wertschöpfungskette künftig gestaltet.
Das fordern unisono der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der AquaVentus Förderverein, dessen Ziel es ist, mit Offshore-Windenergie grünen Wasserstoff direkt auf hoher See zu erzeugen und per Pipeline an Land zu bringen. Der Transport über Pipelines sei eine kostengünstige, schnelle und umweltverträgliche Lösung.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert Nachbesserungen am Bundeshaushalt 2025. Besonders kritisch sieht der Verband die geplante Kürzung der Wasserstoffförderung. Diese gefährde den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft.
Die Branchenorganisation Hydrogen Europe hat neue Mitglieder in ihren Vorstand berufen. Dr. Sopna Sury von RWE Generation bleibt Vorsitzende bis 2028. Die Neubesetzungen spiegeln zentrale Sektoren der Wasserstoffwirtschaft wider.
Der Deutsche Wasserstoff-Verband (DWV) begrüßt den Referentenentwurf zur Umsetzung der EU-Richtlinie RED III im Verkehrssektor. Gleichzeitig fordert der Verband deutlich ambitioniertere Quoten für grünen Wasserstoff und strombasierten Kraftstoffe.
Beim Energieministertreffen in Luxemburg hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) eine europäische Wasserstoff-Allianz angeregt. Ziel sei es, die Versorgungssicherheit zu stärken und strategische Partnerschaften mit Importländern auszubauen.
Im Juli 2025 wird die Europäische Kommission voraussichtlich einen Gesetzesvorschlag für das 10. Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (FP10) vorlegen. Vor diesem Hintergrund haben führende Vertreter wasserstoffbezogener Forschungseinrichtungen und Industrieverbände gemeinsam Stellung bezogen. HZwei sprach mit Luigi Crema, Präsident von Hydrogen Europe Research, über die Bedeutung des FP10 für den Wasserstoffsektor.
Die neue Regierung kündigt schnellen Fortschritt beim Wasserstoff an. Doch was sie genau vorhat, ist unklar. Eine Spurensuche in Koalitionsvertrag und Kaffeesatz.
Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron präsentierten sich Anfang Mai so einig, dass sie in Frankreich „Merzcron“ genannt wurden. Branchenverbände aus der Energiewirtschaft finden, die neue Einigkeit solle man nutzen.
Der Bundesverband Erneuerbare Energien wendet sich mit einem Positionspapier an die Bundesregierung. Der Verband fordert unter anderem Vorrang für grünen Wasserstoff aus heimischer Produktion.
Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) drängen die neue Bundesregierung, den im Koalitionsvertrag verankerten Wasserstoffhochlauf mit konkreten Maßnahmen zu beschleunigen. Beide Verbände haben in separaten Stellungnahmen ihre Forderungen und Handlungsempfehlungen präsentiert.
Vorsichtig-erwartungsvoll war die Stimmung in der Halle 13 der Hannover Messe. Von den insgesamt 4.000 Ausstellern in Hannover stammten immerhin rund 500 aus der Wasserstoff-Branche – und zu sehen gab es viel.