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Ostdeutscher Wasserstoffkongress

HYPOS-Netzwerk fordert neue Wasserstoff-Strategie

Aktuelle Projekte, politische Rahmenbedingungen und der Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur waren die Themen der Veranstaltung, die sich speziell mit dem Wasserstoffhochlauf in den ostdeutschen Bundesländern befasst. Ein zentraler Moment war die Übergabe des HYPOS-Forderungspapiers. HYPOS ist ein in Mitteldeutschland ansässiges Innovationscluster mit etwa 150 Mitgliedern. Gegründet 2013 von der Metropolregion Mitteldeutschland, dem Faunhofer IMWS und dem Mitteldeutschen Cluster Chemie/Kunststoffe versteht sich HYPOS als Wirtschafsförderungsorganisation, die ihren Mitgliedern bei der Umsetzung ihrer Projekte hilft.

Das Forderungspapier wurde an Hanna Schumacher übergeben, Leiterin der Unterabteilung Wasserstoff- und Gasinfrastruktur im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Es basiert auf einer Metastudie, die Handlungsempfehlungen aus über 50 Studien und Positionspapieren berücksichtigt.

Neue Wasserstoffstrategie soll gesamten Hochlauf koordinieren und synchronisieren

Auf Platz 1 steht nicht weniger als die Forderung nach einer neuen Wasserstoffstrategie. Diese soll nicht nur klare Ziele benennen, sondern auch die Umsetzung der einzelnen Schritte synchronisieren. Unter anderem Angebot, Nachfrage, Speicher, Importe und Stromsystem sollen synchron geplant werden – und zwar grenzüberschreitend.

Auch die weiteren Forderungen sind komplex und erfordern oft Regelungen verschiedener politischer Instanzen. Dabei ziehen sich die Motive der langfristigen Planbarkeit, staatlicher Risikoübernahme und der Einfachheit durch nahezu alle Punkte.

Zudem fiel auf der Veranstaltung der Startschuss für die Studie „H2-Netz OST“, an der mittlerweile 50 Partner beteiligt sind. Dabei soll es um die Verteilnetze für Wasserstoff gehen, die das Kernnetz ergänzen sollen.