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Thyssengas hat mit der Unterquerung des Dortmund-Ems-Kanals einen zentralen Bauabschnitt der Wasserstoffleitung Coesfeld–Rinkerode umgesetzt. Das Projekt soll das Münsterland bis Ende 2027 an das deutsche H2-Kernnetz anbinden.
Der Bund hat ein neues Förderprogramm für grüne Binnenschifffahrtskorridore aufgelegt. Es unterstützt auch den Aufbau von Wasserstoff-Infrastruktur an den Wasserstraßen. Zwei Branchenverbände begrüßen den Schritt, sehen aber Nachbesserungsbedarf für kleinere Unternehmen.
Die AquaDuctus Pipeline GmbH beginnt mit den Baugrunduntersuchungen für die geplante Offshore-Wasserstoffpipeline in der Nordsee. Die Arbeiten vor Norderney und Hilgenriedersiel starten laut Unternehmen frühestens am 20. Juli 2026 und liefern Daten für Trassenführung und Bauverfahren.
Die Gasaufbereitungsanlage im Energiepark Bad Lauchstädt hat die Dichtheitsprüfung mit Wasserstoff bestanden. Der TÜV Thüringen begleitete die Prüfung. Betreiber DBI aus Freiberg will die Anlage nun stufenweise hochfahren.
Der französische Hersteller von grünem Wasserstoff Lhyfe hat seine europäische Transportflotte auf 84 Typ-IV-Tube-Trailer erweitert. Mit zehn neu gelieferten Containern von Hexagon Purus will das Unternehmen seine Lieferkette für Wasserstoff verstärken.
Die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes verzeichnen kurz nach dem Start der Reservierungsphase eine Nachfrage, die über den eigenen Erwartungen liegt. Bislang sind 32 Anfragen über Ein- und Ausspeisekapazitäten von bis zu 2,9 GW eingegangen.
Die Stadtwerke Stuttgart haben mit dem Bau einer rund vier Kilometer langen Wasserstoff-Pipeline entlang des Neckars begonnen. Sie soll grünen Wasserstoff vom geplanten Green Hydrogen Hub im Stuttgarter Hafen zu Abnehmern in drei Stadtbezirken transportieren.
Zur ersten Lesung der EnWG-Novelle im Bundestag kritisiert FNB Gas zentrale Lücken im Gesetzesentwurf. Der Verband fordert bessere Finanzierungsregeln, mehr Flexibilität beim Kernnetz und klare Vorgaben für den Wasserstoffhochlauf.
Rund 50 Vertreter aus Industrie, Projektentwicklung und Forschung beraten in Aberdeen über die deutsch-britische Wasserstoffzusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht eine Offshore-Pipeline, die Wasserstoff aus der zentralen Nordsee nach Deutschland und Großbritannien transportieren soll.
Flüssige Wasserstoffderivate wie Methanol lassen sich in Bezug auf die Energiemenge per Pipeline bis zu zehnmal günstiger transportieren als gasförmiger Wasserstoff. Das zeigt eine Fallstudie von Fraunhofer IEG und Fraunhofer ISI. Das dafür entwickelte Simulationsmodell HyTROM+ soll Planungssicherheit für Importkorridore schaffen.
Die Northern Europe Energy Group, SEFE und das Konsortium Baltic Sea Hydrogen Collector (BHC) haben auf der Messe WindWorks 2026 in Riga eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist eine integrierte Wasserstoff-Wertschöpfungskette von der nordisch-baltischen Region nach Deutschland.
Der Wasserstoffhochlauf in Deutschland scheitert nicht an mangelndem Interesse der Unternehmen. Ganz im Gegenteil: Regulatorische, wirtschaftliche und infrastrukturelle Risiken auch auf EU-Ebene bremsen Investitionen entlang der Wertschöpfungskette. Das zeigt eine Studie von BDEW und Capgemini.
Gascade hat rund 400 Kilometer bestehender Erdgasleitungen auf Wasserstoff umgestellt. Die neue Nord-Süd-Achse ist Teil des Projekts „Flow – making hydrogen happen“ und bildet einen zentralen Abschnitt des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes.
In Hamburg-Moorburg hat der Bau eines 100-MW-Elektrolyseurs begonnen. Das Projekt Hamburg Green Hydrogen Hub soll ab 2027 jährlich rund 10.000 Tonnen grünen Wasserstoff liefern. Betreiber sind Luxcara und die Hamburger Energiewerke.
Am 24. November werden in Brüssel die Preisträgerinnen und Preisträger des Hydrogen Young Scientist Award 2025 bekannt gegeben. Der Preis würdigt herausragende Forschungsarbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich Wasserstoff.
Die drei Unternehmen Daimler Truck, HHLA und Kawasaki Heavy Industries wollen gemeinsam eine Lieferkette für grünen Flüssigwasserstoff über den Hamburger Hafen aufbauen. Ziel ist es, den Import aus Erzeugerländern zu ermöglichen und die Versorgung des europäischen Hinterlands zu sichern.
Energiekonzern Gasunie rüstet in Bremen eine bestehende Erdgasleitung für den Wasserstofftransport um. Die Maßnahme ist Teil des Projekts Hyperlink, das Bremen an das nationale Wasserstoff-Kernnetz anschließen soll. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.
Die Hamburger Energienetze bereiten eine bestehende Erdgasleitung unter der Süderelbe für den Wasserstofftransport vor. Der sogenannte Kattwyk-Düker soll ab 2027 Teil des Wasserstoff-Industrie-Netzes HH-WIN werden.
Das Unternehmen L&R Kältetechnik liefert sechs Kälteanlagen für einen Wasserstoff-Kavernenspeicher. Die Anlagen sind Teil der Gasaufbereitung an der Übergabestation und arbeiten mit natürlichen Kältemitteln bei hoher Energieeffizienz.
Der Hafen von Sohar soll beim Export von Wasserstoff aus Oman nach Deutschland eine große Rolle spielen. HZwei sprach mit Dr. Abdullah Al-Abri von Sohar Port and Freezone.
Die Fernleitungsnetzbetreiber Gascade Gastransport aus Deutschland und National Gas aus Großbritannien haben eine Absichtserklärung für den Bau einer Offshore-Wasserstoff-Pipeline zwischen beiden Ländern unterzeichnet. Der geplante Wasserstoff-Korridor soll durch die Nordsee verlaufen und zur Energieversorgungssicherheit sowie zur Dekarbonisierung in Europa beitragen.
Heraeus Precious Metals hat mit Hilfe des Forschungsdienstleisters hte einen Ruthenium-Katalysator für die Spaltung von Ammoniak zur Wasserstoffgewinnung entwickelt.
Der regionale Energieversorger badenova hat mit dem Bau einer Wasserstoffleitung am Hochrhein begonnen. Damit beteiligt sich die badenova-Unternehmensgruppe durch ihre Tochtergesellschaft BadenovaNetze als eines der ersten Unternehmen aktiv am Aufbau des nationalen Wasserstoffkernnetzes.
Der Wasserstoff-Spezialist H2APEX verstärkt seine Aktivitäten im Bereich chemischer Wasserstoffspeicher durch die Tochtergesellschaft AKROS Energy GmbH. Mit Johannes Emigholz wurde ein erfahrener Software-Unternehmer zum CEO bestellt, der die Entwicklung innovativer Speichertechnologien vorantreiben soll.
Der Auftrag eines „großen Herstellers von grünem Wasserstoff" könnte Rheinmetall einen Umsatz im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich bringen. Einen Letter of Intent haben die Vertragspartner in spe bereits unterzeichnet.