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Hersteller Walther-Präzision hat auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg eine neue 700-bar-High-Flow-Betankungskupplung für gasförmigen Wasserstoff vorgestellt. Sie ist für Nutzfahrzeuge, Busse und andere große Wasserstofffahrzeuge konzipiert und soll Betankungszeiten verkürzen.
Das neue Jointventure Quantron China soll lokal emissionsfreie Nutzfahrzeuge für den chinesischen Markt entwickeln – und darüber hinaus. Dahinter stehen die Business Unit Quantron der in Deutschland verwurzelten Haller Group, das junge chinesische Technologieunternehmen HyperView aus der Automotivesparte und Foxconn als Fertigungspartner.
Acht Industriekonzerne wollen den Hochlauf wasserstoffbetriebener Lkw in Europa forcieren. Auf der IAA Transportation stellten die Konzerne Bosch, Daimler Truck, Volvo, Toyota, Air Liquide, TotalEnergies, TEAL Mobility und MB Energy ihre gemeinsamen Pläne vor.
H2 Mobility hat am Autohof Hannover Airport in Langenhagen eine Wasserstofftankstelle in den Probebetrieb überführt. Sie versorgt Lkw, Busse und Pkw mit RFNBO-konformem grünen Wasserstoff. Das Bundesverkehrsministerium förderte das Projekt mit bis zu 5,83 Millionen Euro.
Automobilkonzerne, Zulieferer, Energieriesen: Gemeinsam will eine Gruppe großer Unternehmen eine Wertschöpfungskette für Wasserstoff-Lkw inklusive der Versorgungsinfrastruktur aufbauen.
Der Ingenieursdienstleister Akkodis und der Brennstoffzellenhersteller EKPO Fuel Cell Technologies wollen den NM20-Brennstoffzellenstack in einem Lkw im realen Logistikbetrieb validieren. Der Einbau sei nahezu abgeschlossen, die Inbetriebnahme ist noch für dieses Jahr vorgesehen.
Tyczka Hydrogen übernimmt den Wasserstoff-Hub im hessischen Hünfeld-Michelsrombach von ABO Energy. Der Standort umfasst einen 5-MW-PEM-Elektrolyseur, eine Trailer-Abfüllstation und eine öffentliche 350-bar-Tankstelle.
Aus dem Brennstoffzellen-Joint-Venture Cellcentric wird ein Dreier-Bündnis: Daimler Truck, Volvo Group und Toyota haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach der japanische Konzern als gleichberechtigter Anteilseigner einsteigt. Jeder Partner soll künftig ein Drittel halten.
Der Industriegasekonzern Messer beteiligt sich mit 30 Prozent an vier Produktionsstandorten von Lhyfe für erneuerbaren Wasserstoff in Frankreich und Deutschland. Zusätzlich haben beide Unternehmen einen zehnjährigen Liefervertrag geschlossen.
526 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von 455 Millionen Euro gingen bis Ende Juni beim Bundesverkehrsministerium ein – bei einem Budget von 220 Millionen Euro. Die Auswahl, die im zweiten Quartal erfolgen soll, wird also strikt sein.
Das Pharmaunternehmen Teva hat seinen ersten Wasserstoff-Lkw in Betrieb genommen. Das Fahrzeug vom Typ Iveco S-eWay Fuel Cell stammt aus der Mietflotte von Hylane und soll künftig Medikamente rund um Ulm sowie auf Langstrecken in Süddeutschland transportieren.
Das EU-Forschungsprojekt MetHyTrucks hat vier Probenahmesysteme für Wasserstoff an Schwerlast-Tankstellen entwickelt und getestet. Ziel ist eine Standardisierung der Qualitätssicherung.
Der Nutzfahrzeugvermieter Hylane nimmt erstmals einen batterieelektrischen Lkw von MAN in seine Flotte auf - das ist der zweite batteriebetriebene Fahrzeugtyp im Angebot von Hylane. Das Modell eTGX geht direkt an ein Logistikunternehmen in den Niederlanden. Die Mietflotte umfasst inzwischen rund 150 wasserstoff- und batteriebetriebene Fahrzeuge.
Cellcentric hat sein Brennstoffzellensystem der nächsten Generation unter dem Namen BZA375 vorgestellt. Es liefert bis zu 375 kW Nettoleistung aus einem Single-System-Package und ist nach Unternehmensangaben für Schwerlast-Lkw und vergleichbare Anwendungen ausgelegt.
Die H2 Green Power & Logistics AG hat am Evonik-Chemiepark Marl Fachleute zum Thema Wasserstoff im Schwerlastverkehr versammelt. Im Mittelpunkt standen ein Tankstellenprojekt mit Pipelinezugang sowie neue H2-Nutzfahrzeuge. Bis 2030 will das Unternehmen seinen Fuhrpark auf 150 Fahrzeuge ausbauen.
Im Sommer 2025 erklärte der Automobilkonzern Stellantis seinen Ausstieg aus der Wasserstofftechnologie. Im gerade vorgelegten Geschäftsbericht für das vorige Jahr schlägt dies nun mit einer Gesamtbelastung von 1,1 Milliarden Euro zu Buche.
Knapp 100 Teilnehmende haben sich am 9. April 2026 in Bremerhaven über den Einsatz von Wasserstoff im Schwerlastverkehr informiert. Im Mittelpunkt standen marktreife Fahrzeuge, Probefahrten, Fördermöglichkeiten des Bundes und der Aufbau der Tankstelleninfrastruktur im Nordwesten.
Toyota will als gleichberechtigter Anteilseigner beim Brennstoffzellen-Joint-Venture Cellcentric einsteigen. Daimler Truck, Volvo, Cellcentric und Toyota haben dazu eine unverbindliche Vereinbarung unterzeichnet. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellensystemen für schwere Nutzfahrzeuge.
Hersteller Daimler Truck hat seinen Integrierten Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht. Darin berichtet der Konzern unter anderem über die kundennahe Erprobung des Brennstoffzellen-Lkw Mercedes-Benz GenH2 Truck: Fünf Prototypen haben im Logistikeinsatz mehr als 225.000 Kilometer zurückgelegt.
Das Wasserstoff-Cluster HyWheels lädt am 27. März 2026 nach Fulda ein, um über den aktuellen Förderaufruf des Bundesverkehrsministeriums für H2-Tankstellen und -Nutzfahrzeuge zu informieren. Das Cluster bereitet zudem einen eigenen Förderantrag vor.
Die österreichische SAG Group hat 2025 die Serienproduktion ihres selbst entwickelten Wasserstoff-Kryotanksystems für schwere Nutzfahrzeuge gestartet. Der österreichische Aluminiumtank-Hersteller erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von 160 Millionen Euro.
Das Bundesverkehrsministerium stellt 220 Millionen Euro für den Aufbau eines initialen Wasserstofftankstellen-Netzes für Lkw bereit. Gefördert werden bis zu 40 Tankstellen und bis zu 400 Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.
Daimler Truck will ab Ende 2026 eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw mit Flüssigwasserstoff in den Kundeneinsatz bringen. Der Mercedes-Benz NextGenH2 Truck basiert auf dem GenH2-Prototyp und nutzt Komponenten aus dem eActros 600.
Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen hat einen modularen Brennstoffzellen-Antrieb für schwere Lkw entwickelt. Der Prototyp mit Straßenzulassung entstand im Projekt SeLv, das nun nach fünf Jahren abgeschlossen wurde.
Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen entwickelt mit Partnern eine digitale Plattform für die Wasserstofflogistik. Ziel ist es, Tankstellenkapazitäten effizient zu verwalten und die Versorgungssicherheit für Wasserstoff-Lkw zu erhöhen.