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Die EU-Kommission hat ein deutsches Beihilfeprogramm über drei Milliarden Euro genehmigt. Es soll Investitionen in die Produktion von Cleantech-Technologien fördern – darunter auch Elektrolyseure. Die Förderung läuft bis Ende 2030.
Das Projekt IN4climate.RR hat eine verlängerte Förderzusage von Bund und Land bis Ende 2029 erhalten. In der zweiten Förderphase sollen Industrieunternehmen im Rheinischen Revier konkret bei der Umsetzung von Transformationsprojekten unterstützt werden.
Das Bundesverkehrsministerium stellt 220 Millionen Euro für den Aufbau eines initialen Wasserstofftankstellen-Netzes für Lkw bereit. Gefördert werden bis zu 40 Tankstellen und bis zu 400 Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.
Eine neue Studie des Norddeutschen Reallabors zeigt: Der Markthochlauf von grünem Wasserstoff wird durch einen komplexen Hemmniskreislauf aus Regulatorik, fehlender Wirtschaftlichkeit und Infrastrukturproblemen gebremst. Die Analyse basiert auf Diskussionen aus den NRL-Transformation Labs.
Zwei Projekte von Partnern des trinationalen Wasserstoffnetzwerks 3H2 erhalten Fördermittel aus dem Landesprogramm ELY. In Achern und Kehl sollen Elektrolyseure mit insgesamt 2 MW Leistung entstehen. Ziel ist der Aufbau regionaler Wasserstoff-Hubs.
Die Stadtwerke Stuttgart ergänzen ihren Green Hydrogen Hub Stuttgart um einen vierten Elektrolyseur. Das Land Baden-Württemberg fördert den Ausbau mit rund 2,9 Millionen Euro.
Der Rhein-Kreis Neuss unterstützt den Wasserstoff-Hub RKN/Rheinland mit 750.000 Euro über fünf Jahre. Ziel ist es, die regionale Wasserstoffwirtschaft zu stärken und den Strukturwandel im Rheinischen Revier aktiv zu begleiten.
Mit der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank und dem Innovationsfonds 2025 stellt die EU bis zu sechs Milliarden Euro für Wasserstoffprojekte bereit. Deutschland und Spanien beteiligen sich mit zusätzlichen nationalen Mitteln.
Der Branchenverband BDEW sieht im Haushaltsentwurf 2026 der Bundesregierung erhebliche Lücken bei der Förderung der Wasserstoffwirtschaft. Der Verband fordert zusätzliche Mittel für Elektrolyse, Speicher und Infrastruktur.
Der Bundestag berät in dieser Woche über den Haushalt 2026. Der BDEW warnt in diesem Zusammenhang vor deutlichen Kürzungen in der mittelfristigen Finanzplanung, die den Wasserstoffhochlauf gefährden könnten.
Die niederländische Regierung hat über 40 Millionen Euro an Fördermitteln für Wasserstoffmobilität vergeben. Ein Großteil davon geht an ein Konsortium um Fountain Fuel, das ein Netzwerk von H2-Tankstellen in Logistikzentren und entlang europäischer Verkehrsachsen aufbauen will.
Die Landesinitiative IN4climate.NRW hat ein Diskussionspapier veröffentlicht, das die EU-Regulatorik für grünen Wasserstoff kritisiert. Die darin geäußerten Empfehlungen erhalten Unterstützung von mehr als 20 Unternehmen und Branchenverbänden sowie Forschungseinrichtungen.
Nach dem Vorliegen des vom BMWE beauftragten „Monitorings“ lassen die Reaktionen der Verbände nicht lange auf sich warten. Sie fallen gemischt aus.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert von der Bundesregierung und der EU eine konsequente Umsetzung regulatorischer Rahmenbedingungen für den Wasserstoffhochlauf. Ein aktuelles Monitoring zeigt Fortschritte, aber auch große Herausforderungen.
Die Bundesnetzagentur hat heute das Hochlaufentgelt für das Wasserstoff-Kernnetz mit 25 €/kWh/h/a festgelegt. „Wir schaffen Planungssicherheit für alle Marktbeteiligten und ermöglichen den Zugang zum Wasserstoff-Kernnetz zu einem angemessenen Preis", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur.
Das Bundesverkehrsministerium hat einen neuen Förderaufruf zur Umstellung von Busflotten auf alternative Antriebe gestartet. Auch Brennstoffzellenbusse und zugehörige Infrastruktur sind förderfähig. Projektskizzen können bis 31. August eingereicht werden.
Storengy Deutschland erhält bis zu 4,5 Millionen Euro aus dem EU-Förderprogramm Connecting Europe Facility. Die Mittel fließen in vorbereitende Studien für das Wasserstoffspeicherprojekt SaltHy in Harsefeld. Die Inbetriebnahme ist für 2032 geplant.
Im Juli 2025 wird die Europäische Kommission voraussichtlich einen Gesetzesvorschlag für das 10. Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (FP10) vorlegen. Vor diesem Hintergrund haben führende Vertreter wasserstoffbezogener Forschungseinrichtungen und Industrieverbände gemeinsam Stellung bezogen. HZwei sprach mit Luigi Crema, Präsident von Hydrogen Europe Research, über die Bedeutung des FP10 für den Wasserstoffsektor.
Die neue Regierung kündigt schnellen Fortschritt beim Wasserstoff an. Doch was sie genau vorhat, ist unklar. Eine Spurensuche in Koalitionsvertrag und Kaffeesatz.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert, das Kraftwerkssicherheitsgesetz schnell voranzubringen – und Unsicherheiten beim Wasserstoff-Hochlauf nicht den Betreibern und Investoren anzulasten. Grundsätzlich sieht er die Umstellung aber als möglich an.
Die Initiative HyDresden fordert die Verankerung von Elektrolyse und grünem Wasserstoff als förderfähige Infrastrukturprojekte im geplanten 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen. Linde Engineering, Sunfire und das Fraunhofer IKTS wollen Dresden als internationalen Wasserstoff-Hotspot etablieren und die heimische Wertschöpfung ausbauen.
Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) drängen die neue Bundesregierung, den im Koalitionsvertrag verankerten Wasserstoffhochlauf mit konkreten Maßnahmen zu beschleunigen. Beide Verbände haben in separaten Stellungnahmen ihre Forderungen und Handlungsempfehlungen präsentiert.
Der Koalitionsvertrag ist da und umfasst immerhin eine eigenes Unterkapitel zum Thema Wasserstoff. Er enthält im Grundsatz ein deutliches Bekenntnis zum Energieträger Wasserstoff, doch die Wege bleiben recht vage, wie eine erste Textanalyse der HZwei-Redaktion zeigt.
Vorsichtig-erwartungsvoll war die Stimmung in der Halle 13 der Hannover Messe. Von den insgesamt 4.000 Ausstellern in Hannover stammten immerhin rund 500 aus der Wasserstoff-Branche – und zu sehen gab es viel.
Das österreichische Wasserstoff-Forschungsinstitut HyCentA und der Mobilitätstechnologie-Spezialist AVL haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Im Rahmen des ReMET-Projekts entwickeln sie neue Mess- und Prüfverfahren für Elektrolyseure, Brennstoffzellen und Wasserstoff-Speichersysteme.