NRW.Energy4Climate und das Wuppertal Institut setzen ihr gemeinsames Projekt IN4climate.RR fort. Das 2022 gestartete Vorhaben unterstützt produzierende Unternehmen im Rheinischen Revier bei der Umstellung auf klimaneutrale Produktion. Der Schwerpunkt der zweiten Förderphase liegt auf der konkreten Begleitung von Transformationsprojekten.
Neben Wasserstoff, Kohlenstoff und Circular Economy nimmt das Projekt nun auch klimaneutrale Prozesswärme in den Fokus. Das Team mit Sitz in Grevenbroich unterstützt Unternehmen dabei, passende Technologieoptionen von Elektrifizierung bis Wasserstoff zu identifizieren. Die Beratung ist kostenfrei.
„Die Fortsetzung von IN4climate.RR ist ein starkes Signal für die Industrie im Rheinischen Revier", sagt Dr. Katharina Schubert, Geschäftsführerin von NRW.Energy4Climate. Man wolle Hemmnisse abbauen und Unternehmen dabei unterstützen, sich zukunftssicher aufzustellen.
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident des Wuppertal Instituts, betont: „Die sehr erfolgreiche Arbeit im Projekt IN4climate.RR macht deutlich, dass wissenschaftsbasierte Ansätze Transformationsprozesse gezielt voranbringen können."
Das Projekt wird durch den 2022 geschlossenen Gigawattpakt der Landesregierung mit Gemeinden und Unternehmen ergänzt. Mehr als 60 Mitglieder setzen sich für den Ausbau erneuerbarer Energien ein. Nach Angaben der Projektträger sind bereits 4,4 Gigawatt installierte Leistung in Betrieb. Das Ziel sind 5 Gigawatt bis 2028.