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Dilo Hydrogen hat gemeinsam mit dem Sondermaschinenbauer Sonplas einen modularen Wasserstoff-Prüfcontainer entwickelt. Die Anlage am Standort Babenhausen soll Entwicklungs- und Freigabetests für H2-Komponenten unter realen Druck- und Betriebsbedingungen ermöglichen.
Michel Kneller übernimmt die Geschäftsführerfunktion der ILF Consulting Engineers Germany von Tobias Walk zum 1. September 2026. In seine Zuständigkeit werden auch Erneuerbare Energien und Wasserstoff fallen. Als zweiter Geschäftsführer bleibt Marcus Herrmann im Amt.
Die Erneuerbare-Energien-Branche in der Metropolregion Hamburg beschäftigt laut einer neuen Studie des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) rund 31.000 Menschen. Die Bruttowertschöpfung liegt bei 5,3 Milliarden Euro. Auch die Wasserstoffwirtschaft ist mit etwa 50 Projekten breit aufgestellt.
Siemens Energy bereitet die rechtliche und operative Abspaltung seines Geschäftsbereichs Transformation of Industry vor. Zu dem Bereich mit 17.000 Beschäftigten und 5,7 Milliarden Euro Umsatz gehört auch das Elektrolyseur-Geschäft für die Produktion von grünem Wasserstoff.
Air Products bezieht künftig langfristig RFNBO-konformen Wasserstoff aus Nobians Chloralkali-Anlage in Rotterdam. Die Anlage gilt mit einer Kapazität von mehr als 14.000 Tonnen pro Jahr als Europas größte RFNBO-zertifizierte Wasserstoffproduktion.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik (IWM) haben ein Simulationsmodell entwickelt, das die Ermüdungslebensdauer hochbeanspruchter Bauteile unter Wasserstoffeinfluss physikalisch begründet berechnet. Damit sollen sich teure Versuche reduzieren und Sicherheitsfaktoren realistischer gestalten lassen.
Das University College London (UCL) richtet einen von Horiba finanzierten Lehrstuhl für fortschrittliche Antriebstechnologien ein. Erster Inhaber wird ab September 2026 Professor Thomas S. Miller. Die Partnerschaft zielt auf Forschung zu Brennstoffzellen und Batterien.
Der estnische Elektrolyseur-Hersteller Stargate Hydrogen verstärkt sein Geschäft in Finnland. Als Country Director übernimmt Petri Sarnes die Leitung. Er kommt von Siemens und soll die Position des Unternehmens im wachsenden finnischen Wasserstoffmarkt ausbauen.
Der norwegische Elektrolyseur-Hersteller HydrogenPro hat seine Zahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Der Umsatz lag bei 15 Millionen NOK, das Nettoergebnis bei minus 51 Millionen NOK. Parallel startete die Produktion einer neuen Elektrodengeneration.
Auf dem früheren Kohlekraftwerksgelände Moorburg errichten die Hamburger Energienetze den H2-Connector. Die Anlage soll ab Herbst 2027 als Schaltstelle zwischen Großelektrolyseur, bundesweitem Wasserstoff-Kernnetz und dem Verteilnetz HH-WIN dienen.
Sunfire hat den Bau einer Testanlage für seine neueste Generation von Hochtemperatur-Elektrolyseuren (SOEC) im Industriepark Lausitz in Schwarzheide begonnen. Dort will das Dresdner Unternehmen die Technologie unter industriellen Bedingungen langfristig validieren.
Für den Ausbau seiner Produktionsanlagen in Kawasaki erhält Asahi Kasei Fördermittel der Präfektur Kanagawa und der Stadt Kawasaki. Bis 2028 soll dort eine Jahreskapazität von mindestens 2 GW für Zellrahmen und Membranen alkalischer Elektrolyseure entstehen. Mit der bestehenden Kapazität für Chlor-Alkali-Elektrolyseanlagen würde die jährliche Gesamtkapazität damit auf über 3 GW steigen.
Die eFuel Alliance hat ein Positionspapier vorgelegt, das strombasierte Kraftstoffe als sicherheitspolitisch relevanten Faktor für Europa einordnet. Der Verband fordert praxistaugliche Produktionsregeln, verbindliche Unterquoten und eine Anrechnung von Investitionen auf das NATO-Ausgabenziel.
Die geplante Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes öffnet erstmals den Weg für kombinierte Strom- und Wasserstofferzeugung auf See. Die Initiative AquaVentus begrüßt den Referentenentwurf, kritisiert aber die Beschränkung auf einzelne Flächen. Nach Berechnungen der Initiative ließen sich zweistellige Milliardenbeträge einsparen.
Der Hamburger Hafen bereitet sich auf Ammoniak als maritimen Kraftstoff vor. Die Hamburg Port Authority (HPA) und MB Energy haben eine Risikoanalyse und ein Sicherheitskonzept für die Ship-to-Ship-Bebunkerung erarbeitet. Ein Importterminal soll ab 2029 die Versorgung sichern.
Der finnische E-Methan-Entwickler Nordic Ren-Gas und der Dresdner Elektrolyse-Hersteller Sunfire haben eine langfristige Partnerschaft geschlossen. Sunfire wird damit bevorzugter Technologiepartner für die Wasserstoff- und E-Methan-Projekte von Ren-Gas.
RCT Hydrogen aus Konstanz liefert einen schlüsselfertigen 10-MW-Elektrolyseur für das Projekt „Green Hydrogen Sines“ im Hafen von Sines. Auftraggeber ist das Projektentwicklungsunternehmen Beyond Green. Die Auslieferung soll 2026 beginnen, die Produktion im Sommer 2027 anlaufen.
Die AquaDuctus Pipeline GmbH beginnt mit den Baugrunduntersuchungen für die geplante Offshore-Wasserstoffpipeline in der Nordsee. Die Arbeiten vor Norderney und Hilgenriedersiel starten laut Unternehmen frühestens am 20. Juli 2026 und liefern Daten für Trassenführung und Bauverfahren.
Ineratec und Zeopore kooperieren bei einem neuen Hydrocracking-Verfahren für synthetische Kraftstoffe. Ziel ist es, Fischer-Tropsch-Wachse aus Power-to-Liquid-Anlagen effizienter zu drop-in-fähigen E-Fuels und Chemikalien aufzuwerten.
Intelligent Energy hat ein 120-kW-Brennstoffzellensystem für große Drohnen vorgestellt und sich zugleich nach eigenen Angaben den bislang größten Auftrag im UAV-Segment gesichert. Die Technologie soll längere Flugzeiten und höhere Nutzlasten ermöglichen.
Die EU-Kommission überprüft wichtige Regeln für grünen Wasserstoff. Hintergrund sind geopolitische Risiken und stockende Investitionen. Der Elektrolyseur-Hersteller Quest One nennt konkrete regulatorische Hürden und schlägt Anpassungen für einen schnelleren Markthochlauf vor.
Der Industriegasekonzern Messer beteiligt sich mit 30 Prozent an vier Produktionsstandorten von Lhyfe für erneuerbaren Wasserstoff in Frankreich und Deutschland. Zusätzlich haben beide Unternehmen einen zehnjährigen Liefervertrag geschlossen.
In der vergangenen Woche hat die Bundesregierung neue Mitglieder in den Nationalen Wasserstoffrat (NWR) berufen. Den Vorsitz übernimmt Stefan Dohler, Chef von EWE. Von den 17 Mitgliedern sind zehn neu berufen.
Der französische Hersteller von grünem Wasserstoff Lhyfe hat seine europäische Transportflotte auf 84 Typ-IV-Tube-Trailer erweitert. Mit zehn neu gelieferten Containern von Hexagon Purus will das Unternehmen seine Lieferkette für Wasserstoff verstärken.
Thyssenkrupp nucera will zusammen mit dem indischen Staatskonzern BHEL eine Produktion von Elektrolysemodulen in Indien aufbauen. Die Firmen planen auch, gemeinsam an Ausschreibungen für Projekte teilzunehmen.