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Chantiers de l'Atlantique hat zwei Offshore-Umspannwerke für das Nordseecluster A fertiggestellt. Die Plattformen sollen Ende Februar zur Baustelle in der deutschen Nordsee transportiert werden. Das Projekt von RWE und Norges Bank Investment Management soll 2027 ans Netz gehen.
Thyssenkrupp Nucera verzeichnet im ersten Quartal 2025/2026 einen Umsatzrückgang von 44 Prozent auf 147 Millionen Euro. Gleichzeitig meldet der Elektrolyse-Spezialist den größten Chlor-Alkali-Auftrag für ein Neubauprojekt in der Unternehmensgeschichte und bestätigt die Prognose für 2025/26.
Der US-Elektrolyseurhersteller Power to Hydrogen hat David Bow zum Chief Strategy Officer berufen. Bow soll die internationale Markterschließung und strategische Partnerschaften vorantreiben. Er bringt über 25 Jahre Branchenerfahrung mit.
Die GIZ und Thyssenkrupp nucera haben auf der India Energy Week eine Partnerschaft angekündigt. Ziel ist es, den Markt für grünen Wasserstoff und Power-to-X in Indien zu analysieren und weiterzuentwickeln. Grundlage ist das H2Uppp-Programm des BMWK.
Phinia stellt auf der Hyvolution 2026 in Paris neue Technologien für Wasserstoff-Verbrennungsmotoren vor. Gezeigt werden unter anderem ein H2-Umbau eines Dieselmotors sowie komplette Fahrzeugkonversionen für leichte Nutzfahrzeuge.
Zwei 100-MW-Anlagen sollen ab 2029 grünen Wasserstoff für Raffinerien von Repsol in Cartagena und Muskiz liefern. Sunfire setzt dabei auf seine Druck-Alkali-Technologie.
Finnland baut seine CO₂-neutrale Stromerzeugung massiv aus und will damit die Grundlage für bis zu 100 E-Fuel-Anlagen schaffen. Günstige Strompreise, biogenes CO₂ und klare politische Vorgaben machen das Land für die Wasserstoffwirtschaft zunehmend attraktiv.
Daimler Truck will ab Ende 2026 eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw mit Flüssigwasserstoff in den Kundeneinsatz bringen. Der Mercedes-Benz NextGenH2 Truck basiert auf dem GenH2-Prototyp und nutzt Komponenten aus dem eActros 600.
Zwei Projekte von Partnern des trinationalen Wasserstoffnetzwerks 3H2 erhalten Fördermittel aus dem Landesprogramm ELY. In Achern und Kehl sollen Elektrolyseure mit insgesamt 2 MW Leistung entstehen. Ziel ist der Aufbau regionaler Wasserstoff-Hubs.
Der Vermieter emissionsfreier Lkw Hylane hat mit Palladio Partners einen neuen Investor gewonnen. Die Investmentgesellschaft übernimmt im Rahmen einer Kapitalerhöhung die Stimmrechtsmehrheit für bestimmte Bereiche und will einen dreistelligen Millionenbetrag in den Flottenausbau investieren.
Mauretanien hat mit Möhring Energie einen Rahmenvertrag zur Entwicklung eines PtX-Großprojekts unterzeichnet. Die Anlage soll ab 2029 bis zu 140.000 Tonnen grünen Wasserstoff und 400.000 Tonnen grünen Ammoniak jährlich für den Export produzieren.
Der Fluidik-Spezialist Bürkert Fluid Control Systems ist vom Technologiekonzern GEA mit dem „Supplier of the Year Award“ 2025 in der Kategorie „Innovation“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt unter anderem die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Anwendungen und die strategische Ausrichtung auf Effizienz und Nachhaltigkeit.
EWE hat mit dem Bau einer 320-Megawatt-Wasserstoffanlage in Emden begonnen. Die Anlage ist Teil des Projekts „Clean Hydrogen Coastline“ und soll ab Ende 2027 grünen Wasserstoff für industrielle Abnehmer liefern.
Das deutsche Unternehmen Hy2gen plant eine 200-MW-Anlage zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe im Hafen von Oulu in Finnland. Die Stadt soll damit zum führenden E-Fuels-Standort im Ostseeraum werden. Eine finale Investitionsentscheidung steht noch aus.
Trotz eines leichten Umsatzrückgangs hat thyssenkrupp nucera im Geschäftsjahr 2024/25 wieder ein positives Ergebnis erzielt. Das Segment Grüner Wasserstoff verbesserte sein EBIT deutlich, verzeichnete jedoch einen massiven Einbruch beim Auftragseingang. Für 2025/26 erwartet das Unternehmen einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang.
Im norwegischen Kløfta haben Methanol Reformer und DRIV Hydrogen ein Aggregat zur dezentralen Wasserstofferzeugung aus Bio-Methanol in Betrieb genommen. Die modulare Anlage liefert rund um die Uhr hochreinen Wasserstoff für mobile und stationäre Anwendungen.
Die BtX energy GmbH ist mit ihrem Verfahren zur Wasserstofferzeugung aus Biogas mit dem Innovationspreis der European Biogas Association ausgezeichnet worden. Die Technologie ermöglicht eine dezentrale H2-Produktion und findet auch politisch zunehmend Anerkennung.
Am Beispiel des Arcelor-Mittal-Werks in Hamburg zeigt der NDR, wie komplex die Dekarbonisierung der Industrie ist – und wie stark sie von politischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren abhängt. Der Film bietet einen seltenen Blick hinter die Kulissen des Wasserstoffhochlaufs und die Hürden auf dem Weg zur klimafreundlichen Transformation.
Hylane hat den ersten Wasserstoff-Lkw mit einem Brennstoffzellenmodul von Bosch in den deutschen Straßengüterverkehr gebracht. Der 40-Tonner von Iveco wird von der Spedition Schäflein für das Bosch-Werk in Nürnberg betrieben – im Rahmen eines Mietmodells.
Die Unternehmen SIAD und Brembo beteiligen sich mit jeweils bis zu einer Million Euro am italienischen Wasserstoff-Start-up Hydrospark. Dieses entwickelt Festoxidzellen auf Basis keramischer Materialien für die emissionsfreie Energieumwandlung und -speicherung.
In der Neste-Raffinerie in Rotterdam ist der weltweit größte Hochtemperatur-Elektrolyseur (SOEC) in industrieller Umgebung in Betrieb gegangen. Die Anlage mit 2,6 MW Leistung stammt vom Dresdner Hersteller Sunfire und ist Teil des EU-geförderten Projekts MultiPLHY.
Über die Dortmunder Nichtregierungsorganisation Well:fair spendet der Elektrolyseurhersteller Thyssenkrupp Nucera rund 25.000 Euro für Wasser-Projekte in Äthiopien und Tansania.
Der Wasserstoff-Lkw-Anbieter Hylane hat seine Geschäftsführung erweitert. Ab dem 1. September 2025 gehört auch Finanzchef Maximilian Draxler zum Leitungsteam. Er übernimmt zusätzlich Verantwortung für Recht und Internationalisierung.
Linde hat am Infineon-Standort Villach eine Elektrolyseanlage zur lokalen Produktion von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen. Die Anlage deckt den gesamten Wasserstoffbedarf der Halbleiterfertigung und ersetzt fossile Lieferungen aus Deutschland.
Das norwegische Hersteller von Alkali-Elektrolyseuren HydrogenPro hat Ergebnisse für das zweite Quartal 2025 vorgelegt. Der Auftragsbestand und der Umsatz sind geschrumpft, doch man gibt sich optimistisch.