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Der US-Katalysatorhersteller Pajarito Powder hat Christian Mohrdieck zum neuen CEO ernannt. Der deutsche Physiker und langjährige Brennstoffzellen-Manager war zuvor unter anderem CEO der Mercedes-Benz Fuel Cell und CTO bei Hyzon Motors.
Der Dresdner Elektrolyseur-Hersteller Sunfire hat ein neues 50-MW-Druck-Alkali-Elektrolysemodul vorgestellt. Das outdoor-fähige System Hylink Alkaline 23 soll die Gesamtanlagenkosten großer Wasserstoffprojekte nach Unternehmensangaben um bis zu 50 Prozent senken.
Im Sommer 2025 erklärte der Automobilkonzern Stellantis seinen Ausstieg aus der Wasserstofftechnologie. Im gerade vorgelegten Geschäftsbericht für das vorige Jahr schlägt dies nun mit einer Gesamtbelastung von 1,1 Milliarden Euro zu Buche.
Der Lkw-Vermieter Hylane hat Markus Stumpp als neuen Geschäftsführer und Chief Operating Officer (COO) berufen. Gemeinsam mit CEO Sara Schiffer soll er das Unternehmen in die nächste Wachstumsphase führen. Der bisherige Geschäftsführer Maximilian Draxler scheidet aus der Führung aus.
Der Gleichstrom- und Pulsstromspezialist Plating Electronic hat den Generationswechsel vollzogen. Sebastian, Matthias und Marius Rieder führen seit April 2026 das 1987 gegründete Familienunternehmen aus Sexau bei Freiburg, das unter anderem Stromversorgungen für Elektrolyse und Power-to-X liefert.
Die Briten wollen eine Gigawatt-Fertigung für die neueste Elektrolyseurgeneration – und ITM Power soll sie bauen. Das Unternehmen gab heute bekannt, gleich zwei staatliche Finanzspritzen erhalten zu haben. In Summe geht es um 86,5 Mio. GBP – fast 100 Millionen Euro.
Das polnische Unternehmen Studium Wodoru hat mit einem Toyota Mirai einen nationalen Reichweitenrekord für Wasserstofffahrzeuge aufgestellt. Das Brennstoffzellenfahrzeug legte 800 Kilometer von Zakopane nach Hel mit einer einzigen Tankfüllung zurück.
Toyota will als gleichberechtigter Anteilseigner beim Brennstoffzellen-Joint-Venture Cellcentric einsteigen. Daimler Truck, Volvo, Cellcentric und Toyota haben dazu eine unverbindliche Vereinbarung unterzeichnet. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellensystemen für schwere Nutzfahrzeuge.
Der Klebstoffhersteller Tesa erhält von der Stadt Hamburg eine Förderung von 950.000 Euro, um sein Werk in Hamburg-Hausbruch an das Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz (HH-WIN) anzuschließen und Produktionsanlagen auf Wasserstoff umzurüsten. Die Versorgung soll 2027 starten.
Das Fraunhofer ISE hat im Projekt Carbon2Chem mithilfe eines digitalen Zwillings die Methanolproduktion aus Stahlwerks-Abgasen um 39 Prozent gesteigert. Die Simulationsplattform soll künftig auch für die Herstellung von Flugkraftstoffen genutzt werden.
Asahi Kasei hat mit der Installation eines alkalischen Wasserelektrolyseurs vom Typ Aqualyzer-C3 mit 1 MW Leistung in Jyväskylä begonnen. Dort entsteht Finnlands erste kommerzielle Wasserstofftankstelle. Der Betrieb soll im Sommer 2026 starten.
MorGen Energy, eine Tochter des Rohstoffkonzerns Trafigura, hat die finale Investitionsentscheidung für eine 20-MW-Produktionsanlage für grünen Wasserstoff im walisischen Milford Haven getroffen. Die Anlage soll ab 2028 rund 2.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr erzeugen.
Das 220-MW-Wasserstoffprojekt ACES Delta in Utah steht vor der Fertigstellung. Alle 40 alkalischen Hochdruck-Elektrolyseure von HydrogenPro laufen nach Unternehmensangaben bei voller Last. Das Projekt soll täglich bis zu 100 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren und in Salzkavernen speichern.
Die Clusteragentur Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) hat einen digitalen Wasserstoffmarktplatz für die Metropolregion veröffentlicht. Die kostenlose Plattform soll Produzenten, Abnehmer und Dienstleister entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette vernetzen.
Ein Konsortium aus Unternehmen in Österreich, Frankreich und Deutschland hat sich mit dem Projekt Alpine Hydrogen um Fördermittel aus der EU Hydrogen Bank beworben. In Tirol soll grüner Wasserstoff für die regionale Industrie produziert werden – mit alkalischer Elektrolyse und neuartigen Elektroden.
Chantiers de l'Atlantique hat zwei Offshore-Umspannwerke für das Nordseecluster A fertiggestellt. Die Plattformen sollen Ende Februar zur Baustelle in der deutschen Nordsee transportiert werden. Das Projekt von RWE und Norges Bank Investment Management soll 2027 ans Netz gehen.
Thyssenkrupp Nucera verzeichnet im ersten Quartal 2025/2026 einen Umsatzrückgang von 44 Prozent auf 147 Millionen Euro. Gleichzeitig meldet der Elektrolyse-Spezialist den größten Chlor-Alkali-Auftrag für ein Neubauprojekt in der Unternehmensgeschichte und bestätigt die Prognose für 2025/26.
Der US-Elektrolyseurhersteller Power to Hydrogen hat David Bow zum Chief Strategy Officer berufen. Bow soll die internationale Markterschließung und strategische Partnerschaften vorantreiben. Er bringt über 25 Jahre Branchenerfahrung mit.
Die GIZ und Thyssenkrupp nucera haben auf der India Energy Week eine Partnerschaft angekündigt. Ziel ist es, den Markt für grünen Wasserstoff und Power-to-X in Indien zu analysieren und weiterzuentwickeln. Grundlage ist das H2Uppp-Programm des BMWK.
Phinia stellt auf der Hyvolution 2026 in Paris neue Technologien für Wasserstoff-Verbrennungsmotoren vor. Gezeigt werden unter anderem ein H2-Umbau eines Dieselmotors sowie komplette Fahrzeugkonversionen für leichte Nutzfahrzeuge.
Zwei 100-MW-Anlagen sollen ab 2029 grünen Wasserstoff für Raffinerien von Repsol in Cartagena und Muskiz liefern. Sunfire setzt dabei auf seine Druck-Alkali-Technologie.
Finnland baut seine CO₂-neutrale Stromerzeugung massiv aus und will damit die Grundlage für bis zu 100 E-Fuel-Anlagen schaffen. Günstige Strompreise, biogenes CO₂ und klare politische Vorgaben machen das Land für die Wasserstoffwirtschaft zunehmend attraktiv.
Daimler Truck will ab Ende 2026 eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw mit Flüssigwasserstoff in den Kundeneinsatz bringen. Der Mercedes-Benz NextGenH2 Truck basiert auf dem GenH2-Prototyp und nutzt Komponenten aus dem eActros 600.
Zwei Projekte von Partnern des trinationalen Wasserstoffnetzwerks 3H2 erhalten Fördermittel aus dem Landesprogramm ELY. In Achern und Kehl sollen Elektrolyseure mit insgesamt 2 MW Leistung entstehen. Ziel ist der Aufbau regionaler Wasserstoff-Hubs.
Der Vermieter emissionsfreier Lkw Hylane hat mit Palladio Partners einen neuen Investor gewonnen. Die Investmentgesellschaft übernimmt im Rahmen einer Kapitalerhöhung die Stimmrechtsmehrheit für bestimmte Bereiche und will einen dreistelligen Millionenbetrag in den Flottenausbau investieren.