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Der Hamburger Hafen bereitet sich auf Ammoniak als maritimen Kraftstoff vor. Die Hamburg Port Authority (HPA) und MB Energy haben eine Risikoanalyse und ein Sicherheitskonzept für die Ship-to-Ship-Bebunkerung erarbeitet. Ein Importterminal soll ab 2029 die Versorgung sichern.
Der finnische E-Methan-Entwickler Nordic Ren-Gas und der Dresdner Elektrolyse-Hersteller Sunfire haben eine langfristige Partnerschaft geschlossen. Sunfire wird damit bevorzugter Technologiepartner für die Wasserstoff- und E-Methan-Projekte von Ren-Gas.
RCT Hydrogen aus Konstanz liefert einen schlüsselfertigen 10-MW-Elektrolyseur für das Projekt „Green Hydrogen Sines“ im Hafen von Sines. Auftraggeber ist das Projektentwicklungsunternehmen Beyond Green. Die Auslieferung soll 2026 beginnen, die Produktion im Sommer 2027 anlaufen.
Die AquaDuctus Pipeline GmbH beginnt mit den Baugrunduntersuchungen für die geplante Offshore-Wasserstoffpipeline in der Nordsee. Die Arbeiten vor Norderney und Hilgenriedersiel starten laut Unternehmen frühestens am 20. Juli 2026 und liefern Daten für Trassenführung und Bauverfahren.
Ineratec und Zeopore kooperieren bei einem neuen Hydrocracking-Verfahren für synthetische Kraftstoffe. Ziel ist es, Fischer-Tropsch-Wachse aus Power-to-Liquid-Anlagen effizienter zu drop-in-fähigen E-Fuels und Chemikalien aufzuwerten.
Intelligent Energy hat ein 120-kW-Brennstoffzellensystem für große Drohnen vorgestellt und sich zugleich nach eigenen Angaben den bislang größten Auftrag im UAV-Segment gesichert. Die Technologie soll längere Flugzeiten und höhere Nutzlasten ermöglichen.
Die EU-Kommission überprüft wichtige Regeln für grünen Wasserstoff. Hintergrund sind geopolitische Risiken und stockende Investitionen. Der Elektrolyseur-Hersteller Quest One nennt konkrete regulatorische Hürden und schlägt Anpassungen für einen schnelleren Markthochlauf vor.
Der Industriegasekonzern Messer beteiligt sich mit 30 Prozent an vier Produktionsstandorten von Lhyfe für erneuerbaren Wasserstoff in Frankreich und Deutschland. Zusätzlich haben beide Unternehmen einen zehnjährigen Liefervertrag geschlossen.
In der vergangenen Woche hat die Bundesregierung neue Mitglieder in den Nationalen Wasserstoffrat (NWR) berufen. Den Vorsitz übernimmt Stefan Dohler, Chef von EWE. Von den 17 Mitgliedern sind zehn neu berufen.
Der französische Hersteller von grünem Wasserstoff Lhyfe hat seine europäische Transportflotte auf 84 Typ-IV-Tube-Trailer erweitert. Mit zehn neu gelieferten Containern von Hexagon Purus will das Unternehmen seine Lieferkette für Wasserstoff verstärken.
Thyssenkrupp nucera will zusammen mit dem indischen Staatskonzern BHEL eine Produktion von Elektrolysemodulen in Indien aufbauen. Die Firmen planen auch, gemeinsam an Ausschreibungen für Projekte teilzunehmen.
Die Neoxid Hydrogen erhält rund 2,04 Millionen Euro aus EU-Mitteln für den Aufbau einer automatisierten Serienfertigung von Wasserstoffsensoren und katalytischen Wasserstoff-Brennern in Neuss. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts „HyTec“ liegt bei rund sechs Millionen Euro.
Das französische Unternehmen Mantle8 hat von der spanischen Generaldirektion für Energiepolitik und Bergbau zwei Explorationsgenehmigungen erhalten. Die Lizenzen Aralar I und Aralar II umfassen rund 960 Quadratkilometer in Navarra und im Baskenland. Sie erlauben die Suche nach natürlichem Wasserstoff und Helium.
Die chinesische Tochterfirma des US-Unternehmens Verde Hydrogen liefert Kernkomponenten für eine netzunabhängige Erzeugung von grünem Wasserstoff für die China Coal Energy Group. Der Auftrag umfasst vier alkalische Elektrolyseure mit je 1.200 Nm³/h sowie eine integrierte Einheit zur Gas-Flüssig-Trennung und Reinigung.
Die Bürkert-Tochter BDG Testing und Automation übernimmt EP Ehrler von ABB. Damit erweitert die Bürkert-Gruppe ihr Portfolio in der Prüf-, Mess- und Kalibriertechnik – auch für den Wasserstoffbereich.
Thyssenkrupp Uhde hat von Fuella AS zwei Pre-FEED-Aufträge für Großanlagen zur Produktion von grünem Ammoniak in Brasilien erhalten. An den Häfen Pecém und Açu sollen diese jeweils 400.000 Tonnen Ammoniak jährlich erzeugen. Das norwegische Unternehmen Fuella AS hat Thyssenkrupp Uhde mit der Pre-FEED-Phase für zwei Großprojekte zur Erzeugung von grünem Ammoniak in Brasilien beauftragt. Die Projekte PeGA in Pecém und AçuGA in Açu sehen jeweils eine Jahresproduktion von 400.000 Tonnen Ammoniak vor, der vollständig auf Basis erneuerbarer Energien erzeugt werden soll.
Der norwegische PEM-Elektrolyseur-Hersteller Hystar zählt laut Time und Statista zu den weltweit führenden GreenTech-Unternehmen 2026. Im Ranking kletterte das Unternehmen von Platz 142 auf Rang 81 und gehört damit erstmals zu den Top 100.
EWE und Salzgitter Flachstahl haben einen langfristigen Liefervertrag über grünen Wasserstoff geschlossen. Ab 2030 sollen jährlich rund 10.000 Tonnen aus der im Bau befindlichen 320-MW-Elektrolyse in Emden über das Wasserstoff-Kernnetz nach Salzgitter fließen.
Air Products beliefert die ArianeGroup für drei Jahre mit kohlenstoffarmem Flüssigwasserstoff für Triebwerkstests. Verflüssigt wird das Gas im Rotterdamer Hafen, eingesetzt wird es am französischen Standort Vernon für die europäische Trägerrakete Ariane 6.
Heraeus Precious Metals und VSParticle wollen gemeinsam poröse Transportelektroden (PTEs) mit deutlich reduziertem Iridiumgehalt für die PEM-Wasserelektrolyse entwickeln. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die beiden Unternehmen unterzeichnet.
Der französische Wasserstoffproduzent Lhyfe und der Baukonzern Strabag haben eine strategische Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung von Projekten für grünen Wasserstoff in Deutschland unterzeichnet. Langfristig könnte die Kooperation auf weitere europäische Länder ausgeweitet werden.
Das französische Explorationsunternehmen Mantle8 hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 31 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem Kapital will das Unternehmen eine weltweite Bohrkampagne zur Erschließung von natürlichem Wasserstoff finanzieren.
Thyssenkrupp Nucera hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 den Auftragseingang fast vervierfacht. Treiber waren ein 300-MW-Auftrag des spanischen Unternehmens Moeve sowie ein Rekordauftrag im Chlor-Alkali-Geschäft. Umsatz und Ergebnis brachen jedoch durch Sondereffekte ein.
Die Initiative Erdgasspeicher (INES) führt gemeinsam mit der Marktabfrage Wasserstoffspeicher (MAHS) eine Erhebung zu den künftigen Speicherbedarfen für Wasserstoff durch. Sie richtet sich an Unternehmen, die Wasserstoff einlagern wollen und läuft noch bis 5. Juni 2026.
Der Bundesrat hat den Weg für die Umsetzung der EU‑Erneuerbare‑Energien‑Richtlinie RED III in deutsches Recht freigemacht. Raffinerien sollen künftig verbindlich erneuerbaren Wasserstoff nach RFNBO‑Kriterien einsetzen. Der Wasserstoffproduzent Lhyfe erwartet dadurch zusätzlichen Bedarf im deutschen Markt.