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Die Erneuerbare-Energien-Branche in der Metropolregion Hamburg beschäftigt laut einer neuen Studie des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) rund 31.000 Menschen. Die Bruttowertschöpfung liegt bei 5,3 Milliarden Euro. Auch die Wasserstoffwirtschaft ist mit etwa 50 Projekten breit aufgestellt.
Siemens Energy bereitet die rechtliche und operative Abspaltung seines Geschäftsbereichs Transformation of Industry vor. Zu dem Bereich mit 17.000 Beschäftigten und 5,7 Milliarden Euro Umsatz gehört auch das Elektrolyseur-Geschäft für die Produktion von grünem Wasserstoff.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik (IWM) haben ein Simulationsmodell entwickelt, das die Ermüdungslebensdauer hochbeanspruchter Bauteile unter Wasserstoffeinfluss physikalisch begründet berechnet. Damit sollen sich teure Versuche reduzieren und Sicherheitsfaktoren realistischer gestalten lassen.
Die geplante Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes öffnet erstmals den Weg für kombinierte Strom- und Wasserstofferzeugung auf See. Die Initiative AquaVentus begrüßt den Referentenentwurf, kritisiert aber die Beschränkung auf einzelne Flächen. Nach Berechnungen der Initiative ließen sich zweistellige Milliardenbeträge einsparen.
Der Branchenverein AquaVentus fordert in seiner Stellungnahme zum Flächenentwicklungsplan 2025 den Erhalt der Offshore-Fläche SEN-1. Andernfalls sei der Hochlauf der Offshore-Elektrolyse in der deutschen Nordsee gefährdet. Der Verein schlägt zwei Elektrolyse-Plattformen mit je 250 MW vor.
Investitionen sind der Hauptkostenfaktor für Wasserstoffnetze und -speicher. Wo sie für kleine und schwankende Mengen benötigt werden, wird es besonders teuer. Bei Wasserstoffkraftwerken könnten diese Faktoren den Wasserstoffpreis sogar verdoppeln, so eine Fraunhofer-Studie.
Das Fraunhofer IEG und die Stadtwerke-Kooperation Trianel starten das Projekt O2Hamm. Es untersucht, wie sich der bei der Elektrolyse anfallende Sauerstoff wirtschaftlich nutzen lässt. Im Wasserstoffzentrum Hamm sollen jährlich rund 12.000 Tonnen Sauerstoff anfallen.
Ein Bündnis aus 16 deutschen und europäischen Wirtschaftsverbänden fordert eine europäische Wasserstoffallianz auf Ebene der Mitgliedstaaten. Deutschland soll dabei eine führende Rolle übernehmen. Der Hochlauf komme zwar voran, bleibe aber hinter den Erfordernissen zurück.
Ein Verbändebündnis aus Energiewirtschaft, Industrie, Mittelstand und Kommunen appelliert an die Bundesregierung, in den aktuellen Verhandlungen für den Bundeshaushalt 2027 auch Geld für den Wasserstoffhochlauf einzuplanen, insbesondere für einen CfD-Mechanismus mit Garantieinstrumenten entlang der Wertschöpfungskette.
Das Cologne Institute for Renewable Energy der TH Köln stellt einen kostenlosen Elektrolyse-Rechner bereit. Das Online-Tool hilft Unternehmen und Ingenieurbüros bei der ersten Abschätzung einer Elektrolyseanlage – von Volllaststunden über Stoff- und Energiebilanzen bis hin zu den Gesamtkosten.
Das Projekt IN4climate.RR hat eine verlängerte Förderzusage von Bund und Land bis Ende 2029 erhalten. In der zweiten Förderphase sollen Industrieunternehmen im Rheinischen Revier konkret bei der Umsetzung von Transformationsprojekten unterstützt werden.
Eine neue Studie des Norddeutschen Reallabors zeigt: Der Markthochlauf von grünem Wasserstoff wird durch einen komplexen Hemmniskreislauf aus Regulatorik, fehlender Wirtschaftlichkeit und Infrastrukturproblemen gebremst. Die Analyse basiert auf Diskussionen aus den NRL-Transformation Labs.
Hylane-Kunden sollen bald Wasserstoff für rund 8 Euro netto pro Kilogramm tanken können, wenn auch nur an einigen Tankstellen von H2 Mobility-Tankstellen in Düsseldorf und Rhein-Neckar. Die Kooperation soll den wirtschaftlichen Betrieb von Wasserstoff-Lkw ermöglichen.
Rohstoffrecycling ist ein entscheidender Schritt zu nachhaltigem Wirtschaften. Doch es hängt von vielen Rahmenbedingungen ab. Eine davon: Wie hoch ist der Wert des Platins, das sich aus einer Brennstoffzelle zurückgewinnen lässt?
Nach dem Vorliegen des vom BMWE beauftragten „Monitorings“ lassen die Reaktionen der Verbände nicht lange auf sich warten. Sie fallen gemischt aus.
Am gestrigen Montag hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den „Monitoringbericht“ zur Energiewende veröffentlicht. Auch zehn Maßnahmen hat Ministerin Katherina Reiche vorgestellt. In Bezug auf Wasserstoff scheinen feste Ziele der Vergangenheit anzugehören, stattdessen gibt man sich „flexibel“ und „technologieoffen“. Reiche spricht von einer Ausrichtung auf den Bedarf und die Nachfrage. Die im Gutachten dargestellte Notwendigkeit, diese zunächst aufzubauen, ignoriert sie.
Das französische Geowissenschaftsunternehmen Mantle8 und der Technologiedienstleister Viridien haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, die Erkundung natürlicher Wasserstoffvorkommen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika zu beschleunigen.
Das fordern unisono der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der AquaVentus Förderverein, dessen Ziel es ist, mit Offshore-Windenergie grünen Wasserstoff direkt auf hoher See zu erzeugen und per Pipeline an Land zu bringen. Der Transport über Pipelines sei eine kostengünstige, schnelle und umweltverträgliche Lösung.
Eine neue Studie zur Wasserstoffpreisentwicklung in der Emscher-Lippe Region zeigt: Grüner Wasserstoff bleibt vorerst teuer. Für den Markthochlauf sind laut Studie gezielte Fördermaßnahmen und eine bessere Anbindung an das Wasserstoffkernnetz entscheidend.
Ambartec und Rouge H2 Engineering entwickeln gemeinsam ein Verfahren zur Umwandlung von Stahlwerksgasen in Wasserstoff und CO₂. Ziel ist es, die Technologie zur Marktreife zu bringen und in der Stahlindustrie einzusetzen.
Die Bundesregierung hat den Haushaltsentwurf 2025 und Eckpunkte für 2026 beschlossen. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) kritisiert massive Kürzungen bei der Wasserstoffförderung und warnt vor negativen Folgen für Industrie und Standort.
Um mit grünem Wasserstoff einen Durchbruch in der Dekarbonisierung zu erreichen, müssen die Kosten sinken. Die Stromkosten sind dabei der größte Faktor – doch es gibt noch mehr. Das Tool der MR Plan GmbH hilft beim Berechnen der Wasserstoffgestehungskosten und bezieht auch „weiche Faktoren“ ein.
Die neue Regierung kündigt schnellen Fortschritt beim Wasserstoff an. Doch was sie genau vorhat, ist unklar. Eine Spurensuche in Koalitionsvertrag und Kaffeesatz.