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Trelleborg Sealing Solutions zeigt auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg sein H2Pro-Portfolio mit mehr als 20 Dichtungswerkstoffen für die Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Zu den Neuheiten zählt FlexiBond, eine Rahmendichtung für Elektrolyseure und Brennstoffzellen.
Das Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme (IMM) zeigt auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg einen Dieselreformer. Das Gerät erzeugt aus Dieselkraftstoff ein wasserstoffhaltiges Gas, das direkt am Einsatzort eine Brennstoffzelle versorgen kann.
Das Zentrum für Brennstoffzellentechnik ist in Hamburg am Gemeinschaftsstand der Kollaborationsplattform MAT4HY.NRW vertreten. Eine Neuheit des ZBT ist der Prüfstand für PEM-Elektrolyseure mit bis zu 40 Kilowatt.
Thyssenkrupp nucera baut im portugiesischen Vila Nova de Gaia, südlich von Porto, sein erstes selbst betriebenes zentrales Montagezentrum für Elektrolysezellen auf. Bisher werden die Zellen bei den Kunden montiert.
Forscher der TU Dresden haben gemeinsam mit der Ariane Group und dem DLR die nach eigenen Angaben erste aktiv gekühlte Wasserstoff-Sauerstoff-Umlauf-Detonationsraketenbrennkammer Europas getestet. Sie lief in neun Testläufen über insgesamt rund 80 Sekunden stabil.
Der armenische Premierminister Nikol Pashinyan hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Darmstadt besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Methoden zur Bewertung und Überwachung sicherer Wasserstoffsysteme.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik (IWM) haben ein Simulationsmodell entwickelt, das die Ermüdungslebensdauer hochbeanspruchter Bauteile unter Wasserstoffeinfluss physikalisch begründet berechnet. Damit sollen sich teure Versuche reduzieren und Sicherheitsfaktoren realistischer gestalten lassen.
Das University College London (UCL) richtet einen von Horiba finanzierten Lehrstuhl für fortschrittliche Antriebstechnologien ein. Erster Inhaber wird ab September 2026 Professor Thomas S. Miller. Die Partnerschaft zielt auf Forschung zu Brennstoffzellen und Batterien.
Das Fraunhofer IEG und die Stadtwerke-Kooperation Trianel starten das Projekt O2Hamm. Es untersucht, wie sich der bei der Elektrolyse anfallende Sauerstoff wirtschaftlich nutzen lässt. Im Wasserstoffzentrum Hamm sollen jährlich rund 12.000 Tonnen Sauerstoff anfallen.
Mikroskopische Blasen bei der Elektrolyse drücken die Effizienz, können aber auch nützlich sein. Ein Forschungsteam aus Frankfurt hat sie mit einem neuen Verfahren untersucht. Eine Erkenntnis: Bei hoher Leistung blubbern die Bläschen besonders wild durcheinander.
Ein europäisches Konsortium aus fünfzehn Partnern hat das Projekt HyCavern gestartet. Ziel ist die Entwicklung unterirdischer Wasserstoffspeicher in bergmännisch erstellten, ausgekleideten Felskavernen. Koordiniert wird das dreijährige Vorhaben vom norwegischen Forschungsinstitut SINTEF.
Das EU-Projekt ECO2Fuel hat nach eigenen Angaben Fortschritte bei der Niedertemperatur-CO2-Elektrolyse erzielt. In Tests setzte eine Membran-Elektroden-Einheit 69 bis 70 Prozent der Elektronen zu Kohlenstoffprodukten um und lief mehr als 800 Stunden stabil.
Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) zieht eine Bilanz nach einem Jahr Wasserstoff-Prüflabor. Das Institut hat die Prüfmöglichkeiten erweitert und den modularen Elektrolyseur-Stack HyVentus als offene Technologieplattform eingeführt.
Heraeus Precious Metals und VSParticle wollen gemeinsam poröse Transportelektroden (PTEs) mit deutlich reduziertem Iridiumgehalt für die PEM-Wasserelektrolyse entwickeln. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die beiden Unternehmen unterzeichnet.
Ein Forschungsteam aus Kassel, Bochum und Lissabon hat eine Methode entwickelt, mit der Cyanobakterien länger und stabiler Wasserstoff produzieren können. Ein Redoxpolymer schützt die Zellen vor dem hemmenden Sauerstoff aus der Photosynthese.
Eine Absolventin der Frankfurt University of Applied Sciences hat additiv gefertigte metallische Strömungsfelder für die alkalische Elektrolyse entwickelt. Damit ließ sich der Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Drahtgeweben um rund 11,4 Prozent steigern. Für ihre Arbeit erhält Roxana Tennert den Hans-Messer-Preis 2025.
Das US-Unternehmen Power to Hydrogen (P2H2) liefert einen 0,5-MW-Elektrolyseur an das norwegische Forschungsinstitut SINTEF. Die Anlage soll grünen Wasserstoff für die Herstellung von emissionsfreiem Aceton aus CO2 erzeugen. Sie ist Teil des EU-Projekts PYROCO2. Power to Hydrogen (P2H2) aus Columbus, Ohio, hat einen verbindlichen kommerziellen Auftrag des norwegischen Forschungsinstituts SINTEF erhalten. Das Unternehmen soll ein Elektrolyseursystem auf Basis einer Anionenaustauschmembran (AEM) mit einer Leistung von 0,5 MW liefern. Die Lieferung ist nach Unternehmensangaben für das vierte Quartal 2026 geplant. Installiert werden soll die Anlage am SINTEF-Standort in Tiller, Norwegen.
Das französische Explorationsunternehmen Mantle8 hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 31 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem Kapital will das Unternehmen eine weltweite Bohrkampagne zur Erschließung von natürlichem Wasserstoff finanzieren.
Das niederländische Unternehmen H2Flexx ist aus der Fusion von H2Fuel und HydroFlex hervorgegangen. Es bietet mit H2Easy einen Wasserstoffträger in Pulverform an. Das Material soll Lagerung und Transport ohne Hochdruck- oder Kryotechnik ermöglichen.
Auf der Hannover Messe zeigt das Fraunhofer LBF Methoden, mit denen sich Materialien, Komponenten und komplette Wasserstoffsysteme unter mechanischen, thermischen, elektrischen und elektrochemischen Belastungen über den gesamten Lebenszyklus bewerten lassen.
Das Materials Processing Institute (MPI) in Großbritannien hat eine Testanlage in Betrieb genommen, die Materialprüfungen in reiner Wasserstoffatmosphäre bei Temperaturen bis 1.650 °C ermöglicht. Die Anlage soll helfen, Wissenslücken über das Verhalten von Werkstoffen unter Wasserstoffbedingungen zu schließen.
Das Fraunhofer ISE hat im Projekt Carbon2Chem mithilfe eines digitalen Zwillings die Methanolproduktion aus Stahlwerks-Abgasen um 39 Prozent gesteigert. Die Simulationsplattform soll künftig auch für die Herstellung von Flugkraftstoffen genutzt werden.
Das Verbundprojekt H2Sky ist abgeschlossen. Unter Führung des Airbus-Elring-Klinger-Joint-Ventures Aerostack hat ein Konsortium einen Brennstoffzellen-Stack speziell für die Luftfahrt entwickelt und demonstriert. Das Bundesverkehrsministerium förderte das Vorhaben mit rund 26,5 Millionen Euro.
Das Fraunhofer ISE zeigt auf der Hannover Messe seine neue Produktionsforschung für Membran-Elektroden-Einheiten (MEA) von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren. Im Fokus stehen ein neues Technikum sowie Analysen zu Power-to-X und Wasserstoff-Lieferketten.
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) in Freiburg hat eine Methode entwickelt, mit der sich die thermomechanische Ermüdung von Werkstoffen unter Wasserstoffeinfluss wirtschaftlich im Labor bestimmen lässt. Das Verfahren nutzt sogenannte Hohlproben - von innen durchströmte Prüfkörper - und soll die Bauteilauslegung für Gasturbinen und Großmotoren erleichtern.