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Die Gemeinde Bosbüll in Nordfriesland erweitert ihr Wärmenetz. Künftig wird auch Prozesswärme aus der lokalen Wasserstoffproduktion eingespeist. Der Baustart für die Nachverdichtung ist für Herbst 2025 geplant.
Linde und die Mainzer Stadtwerke verlängern ihr gemeinsames Wasserstoffprojekt im Energiepark Mainz. Geplant ist der Austausch der zehn Jahre alten Elektrolyseure durch moderne PEM-Technologie mit 5 Megawatt Leistung. Die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen.
Das Bamberger Unternehmen Albert & Hummel hat einen vollautomatischen Prüfstand für PEM-Elektrolyseure entwickelt. Die Anlage ermöglicht eine standardisierte Erstkonditionierung der Stacks und soll verlässliche Prüfergebnisse sicherstellen. Dabei kommen auch Ventile von Bürkert Fluid Control Systems zum Einsatz.
James Cropper Advanced Materials hat neue Leistungsdaten zu seiner Beschichtungstechnologie Resillion für Komponenten von PEM-Elektrolyseuren veröffentlicht. Die Technologie senke die Degradationsrate zentraler Komponenten von PEM-Elektrolyseuren deutlich, heißt es.
Das Monitoring der Zellspannung kann Auskunft über den Zustand der einzelnen Zellen geben und so die Lebensdauer von PEM-Elektrolyseuren erhöhen.
Lifte H2, ein Unternehmen der Px Group, hat eine Wasserstoff-Tankstelle für Open Grid Europe (OGE) am Standort Krummhörn nahe Emden in Betrieb genommen. Die Anlage ist Teil des KruH2-Wasserstoffpilotprojekts und dient der Betankung der firmeneigenen Flotte von Wasserstofffahrzeugen.
Der Hersteller Quest One liefert zwei ME450 Elektrolyseure für ein Mobilitätsprojekt der Regionalverkehr Köln (RVK). Die Anlagen werden in einer neuen Wasserstofftankstelle in der Mechenicher Peternheide installiert, die das Ingenieurbüro Ingenion auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände errichtet.
PEM-Elektrolyseure und -Brennstoffzellen enthalten wertvolle und seltene Rohstoffe. Das Edelmetall Iridium ist ein Flaschenhals, und die flourhaltigen Membran-Materialien will die EU stärker regulieren. Recycling ist daher essenziell für Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Rohstoffsicherheit. Für manche Komponenten gibt es sogar schon etablierte Verfahren.