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Tyczka Hydrogen übernimmt den Wasserstoff-Hub im hessischen Hünfeld-Michelsrombach von ABO Energy. Der Standort umfasst einen 5-MW-PEM-Elektrolyseur, eine Trailer-Abfüllstation und eine öffentliche 350-bar-Tankstelle.
Die Regionalverkehr Köln (RVK) hat in Mechernich mit dem Bau einer Wasserstofftankstelle samt Elektrolyseur begonnen. Die Anlage soll Ende 2026 in Betrieb gehen und stündlich 36 Kilogramm grünen Wasserstoff produzieren. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit rund 15 Millionen Euro.
Die Südostbayernbahn setzt ab Dezember 2026 als erste Bahn in Bayern Wasserstoffzüge im Regelbetrieb ein. Drei Mireo Plus H von Siemens Mobility werden auf der nicht elektrifizierten Strecke Mühldorf–Burghausen den Dieselbetrieb ablösen. Aktuell laufen Test- und Schulungsfahrten.
RCT Hydrogen aus Konstanz liefert einen schlüsselfertigen 10-MW-Elektrolyseur für das Projekt „Green Hydrogen Sines“ im Hafen von Sines. Auftraggeber ist das Projektentwicklungsunternehmen Beyond Green. Die Auslieferung soll 2026 beginnen, die Produktion im Sommer 2027 anlaufen.
Der Bund hat ein neues Förderprogramm für grüne Binnenschifffahrtskorridore aufgelegt. Es unterstützt auch den Aufbau von Wasserstoff-Infrastruktur an den Wasserstraßen. Zwei Branchenverbände begrüßen den Schritt, sehen aber Nachbesserungsbedarf für kleinere Unternehmen.
526 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von 455 Millionen Euro gingen bis Ende Juni beim Bundesverkehrsministerium ein – bei einem Budget von 220 Millionen Euro. Die Auswahl, die im zweiten Quartal erfolgen soll, wird also strikt sein.
Das EU-Forschungsprojekt MetHyTrucks hat vier Probenahmesysteme für Wasserstoff an Schwerlast-Tankstellen entwickelt und getestet. Ziel ist eine Standardisierung der Qualitätssicherung.
Der französische Tankstellenhersteller Atawey hat den Verkauf von drei Wasserstoff-Tankstellen für den Schwerlastverkehr in Belgien bekannt gegeben. Auftraggeber sind Colruyt Group und Virya Energy. Die Stationen sollen bis Ende 2027 in Betrieb gehen.
Asahi Kasei hat mit der Installation eines alkalischen Wasserelektrolyseurs vom Typ Aqualyzer-C3 mit 1 MW Leistung in Jyväskylä begonnen. Dort entsteht Finnlands erste kommerzielle Wasserstofftankstelle. Der Betrieb soll im Sommer 2026 starten.
Das Bundesverkehrsministerium stellt 220 Millionen Euro für den Aufbau eines initialen Wasserstofftankstellen-Netzes für Lkw bereit. Gefördert werden bis zu 40 Tankstellen und bis zu 400 Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.
Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen entwickelt mit Partnern eine digitale Plattform für die Wasserstofflogistik. Ziel ist es, Tankstellenkapazitäten effizient zu verwalten und die Versorgungssicherheit für Wasserstoff-Lkw zu erhöhen.
In Deutschland sollen bis Ende 2025 insgesamt 36 Wasserstofftankstellen schließen – viele davon wurden mit EU-Mitteln gefördert. Eine Petition fordert politisches Eingreifen, um Versorgungslücken und den Verlust öffentlicher Investitionen zu verhindern (Update zur Meldung vom 10.12.2025).
In Deutschland sollen bis Ende 2025 vierzehn Wasserstofftankstellen stillgelegt werden – obwohl die meisten von ihnen öffentliche Förderung bekommen haben. Eine Petition fordert nun den Erhalt der Infrastruktur. Kritiker sehen nationale und europäische Wasserstoffziele gefährdet.
Die Clean Energy Partnership (CEP) hat ihren Vorstand neu aufgestellt. Mit Vertretern aus Infrastruktur und Fahrzeugindustrie will das Expertengremium seine Rolle bei der Standardisierung und dem Ausbau der Wasserstoffmobilität in Europa weiter stärken.
Eine neue Studie des Deutschen Wasserstoff-Verbands bestätigt in einer neuen Detailtiefe, dass die vollständige Elektrifizierung des Lkw-Fernverkehrs das Stromnetz stark belasten würde. Wasserstoff könnte laut Analyse eine wichtige entlastende Rolle spielen – sowohl bei Ladezeiten als auch bei den Netzanschlüssen.
Eine Reihe von Herstellern setzt statt auf Brennstoffzellenantrieb auf Wasserstoff-Verbrenner. Was öffentlich kaum präsent ist: Für diese greift eine andere Besteuerung. Wenn das Problem nicht schnell politisch zu lösen ist, muss ein technischer Workaround her, um H2-Verbrenner rechtssicher zu betanken.
Unter dem Motto „Connecting the Dots” wollen sechs europäische Betreiberfirmen von Wasserstofftankstellen die Infrastruktur auf den wichtigsten europäischen Routen ausbauen. Im Fokus stehen mehr Tankstellen und Fahrzeuge – vor allem kurzfristig bis 2028.
Hylane-Kunden sollen bald Wasserstoff für rund 8 Euro netto pro Kilogramm tanken können, wenn auch nur an einigen Tankstellen von H2 Mobility-Tankstellen in Düsseldorf und Rhein-Neckar. Die Kooperation soll den wirtschaftlichen Betrieb von Wasserstoff-Lkw ermöglichen.
Petrotec und CaetanoBus haben am Standort Ovar in Nordportugal eine neue Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen. Die Anlage wurde speziell für den täglichen Betrieb von Wasserstoffbussen entwickelt und nutzt Technologie der Petrotec-Tochter Hellonext.
Der Elektrolyseur für die erste Tankstelle für grünen Wasserstoff im Hafen von Klaipėda hat den Factory Acceptance Test bestanden. Die Anlage soll nach Firmenangaben die erste dieser Art im Baltikum werden.
Der Hotspot beim Aufbau einer flächendeckenden H2-Tankstelleninfrastruktur für Busse und Lkw in Deutschland ist derzeit eindeutig der Westen der Republik. Die Anlagenkonzepte unterscheiden sich dabei erheblich voneinander.
Die niederländische Regierung hat über 40 Millionen Euro an Fördermitteln für Wasserstoffmobilität vergeben. Ein Großteil davon geht an ein Konsortium um Fountain Fuel, das ein Netzwerk von H2-Tankstellen in Logistikzentren und entlang europäischer Verkehrsachsen aufbauen will.
In Kiel ist die erste öffentliche Wasserstofftankstelle der Stadt in Betrieb gegangen. Das Projekt HY.Kiel umfasst eine Elektrolyseanlage mit zwei Megawatt Leistung und soll jährlich bis zu 180 Tonnen grünen Wasserstoff für Busse, Lkws und Pkws bereitstellen.
H2 Mobility erweitert sein Dienstleistungsangebot um einen THG-Quotenservice. Betreiber von Wasserstofftankstellen können damit ihre eingesparten Emissionen bündeln und am Quotenhandel teilnehmen – auch bei geringen Mengen.
GP Joule und Keyou haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um emissionsfreie Wasserstoffmobilität im Schwerlastverkehr voranzutreiben. Die Kooperation umfasst sowohl die Bereitstellung von H2-Lkw als auch den Ausbau der Tankstellen-Infrastruktur.