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Der US-Elektrolyseurhersteller Power to Hydrogen hat David Bow zum Chief Strategy Officer berufen. Bow soll die internationale Markterschließung und strategische Partnerschaften vorantreiben. Er bringt über 25 Jahre Branchenerfahrung mit.
Im Rahmen des DeCarTrans-Projekts hat die TU Bergakademie Freiberg erstmals industriell erzeugtes E-Methanol aus Dänemark zu synthetischem Benzin verarbeitet. Der Schritt gilt als technologischer Meilenstein für die industrielle E-Fuel-Produktion.
Die GIZ und Thyssenkrupp nucera haben auf der India Energy Week eine Partnerschaft angekündigt. Ziel ist es, den Markt für grünen Wasserstoff und Power-to-X in Indien zu analysieren und weiterzuentwickeln. Grundlage ist das H2Uppp-Programm des BMWK.
Phinia stellt auf der Hyvolution 2026 in Paris neue Technologien für Wasserstoff-Verbrennungsmotoren vor. Gezeigt werden unter anderem ein H2-Umbau eines Dieselmotors sowie komplette Fahrzeugkonversionen für leichte Nutzfahrzeuge.
Zwei 100-MW-Anlagen sollen ab 2029 grünen Wasserstoff für Raffinerien von Repsol in Cartagena und Muskiz liefern. Sunfire setzt dabei auf seine Druck-Alkali-Technologie.
Finnland baut seine CO₂-neutrale Stromerzeugung massiv aus und will damit die Grundlage für bis zu 100 E-Fuel-Anlagen schaffen. Günstige Strompreise, biogenes CO₂ und klare politische Vorgaben machen das Land für die Wasserstoffwirtschaft zunehmend attraktiv.
Stargate Hydrogen hat im Kalla-Projekt des Energieunternehmens Fortum in Finnland erstmals Wasserstoff produziert. Der Meilenstein markiert einen wichtigen Schritt bei der Inbetriebnahme eines 1-MW-Elektrolyseurs mit keramischer Technologie.
Methanol Reformer liefert erstmals ein System nach Japan. Der L18-Reformer soll ab 2026 am Standort Niigata von Mitsubishi Gas Chemical Wasserstoff aus Methanol erzeugen. Das Projekt dient auch der Validierung der Technologie nach japanischen Standards.
Mit der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank und dem Innovationsfonds 2025 stellt die EU bis zu sechs Milliarden Euro für Wasserstoffprojekte bereit. Deutschland und Spanien beteiligen sich mit zusätzlichen nationalen Mitteln.
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) und das US-amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) entwickeln gemeinsam ein Modell zur Lebensdauerprognose von Materialien in Wasserstoffanwendungen. Ziel ist eine schnellere und kosteneffizientere Qualifizierung von Komponenten.
Mauretanien hat mit Möhring Energie einen Rahmenvertrag zur Entwicklung eines PtX-Großprojekts unterzeichnet. Die Anlage soll ab 2029 bis zu 140.000 Tonnen grünen Wasserstoff und 400.000 Tonnen grünen Ammoniak jährlich für den Export produzieren.
Eine neue Studie des Projekts TransHyDE analysiert mögliche Entwicklungspfade für das europäische Wasserstoffsystem bis 2050. Sie fordert schnelle politische Entscheidungen, um Kosten zu senken, Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Fehlinvestitionen zu vermeiden.
Der Fluidik-Spezialist Bürkert Fluid Control Systems ist vom Technologiekonzern GEA mit dem „Supplier of the Year Award“ 2025 in der Kategorie „Innovation“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt unter anderem die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Anwendungen und die strategische Ausrichtung auf Effizienz und Nachhaltigkeit.
Das deutsche Unternehmen Hy2gen plant eine 200-MW-Anlage zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe im Hafen von Oulu in Finnland. Die Stadt soll damit zum führenden E-Fuels-Standort im Ostseeraum werden. Eine finale Investitionsentscheidung steht noch aus.
Trotz eines leichten Umsatzrückgangs hat thyssenkrupp nucera im Geschäftsjahr 2024/25 wieder ein positives Ergebnis erzielt. Das Segment Grüner Wasserstoff verbesserte sein EBIT deutlich, verzeichnete jedoch einen massiven Einbruch beim Auftragseingang. Für 2025/26 erwartet das Unternehmen einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang.
Hydrogen Europe Research hat fünf junge Wissenschaftler mit dem Young Scientist Award 2025 ausgezeichnet. Die Preise wurden im Rahmen der EU Hydrogen Research and Innovation Days in Brüssel verliehen.
Beim 3H2-Forum in Basel diskutierten rund 300 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die Rolle von Wasserstoff im Dreiländereck. Im Fokus standen grenzüberschreitende Strategien, konkrete Anwendungsprojekte und Investitionen.
Im finnischen Harjavalta ist die erste industrielle Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff in Betrieb gegangen. Gebaut wurde sie vom Unternehmen P2X Solutions. Der Elektrolyseur stammt vom Dresdner Hersteller Sunfire und hat eine Leistung von 20 Megawatt.
Die EU unterstützt mit 15,3 Millionen Euro die Vorbereitungsphase des Baltic Sea Hydrogen Collector. Die geplante Offshore-Pipeline soll künftig erneuerbaren Wasserstoff von Finnland nach Deutschland transportieren und ist Teil des europäischen Wasserstoff-Kernnetzes.
Laut einem neuen Bericht von DNV werden Wasserstoff, Ammoniak und andere neue Energieträger bis 2050 mehr als 25 Prozent zur Emissionsminderung in der Asien-Pazifik-Region beitragen. Besonders relevant sind sie für schwer zu dekarbonisierende Industrien.
Im norwegischen Kløfta haben Methanol Reformer und DRIV Hydrogen ein Aggregat zur dezentralen Wasserstofferzeugung aus Bio-Methanol in Betrieb genommen. Die modulare Anlage liefert rund um die Uhr hochreinen Wasserstoff für mobile und stationäre Anwendungen.
DNV hat ein neues Ausschreibungsportal für E-Methanol gestartet. Es soll Industrie und Schifffahrt in der EU und im Vereinigten Königreich den Zugang zu langfristigen, zertifizierten Lieferverträgen erleichtern. Auftraggeber ist ein Hersteller des Kraftstoffs.
Petrotec und CaetanoBus haben am Standort Ovar in Nordportugal eine neue Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen. Die Anlage wurde speziell für den täglichen Betrieb von Wasserstoffbussen entwickelt und nutzt Technologie der Petrotec-Tochter Hellonext.
Das spanische Unternehmen Methanol Reformer ist bei der Barcelona New Economy Week 2025 als „Best Sustainability Startup“ ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte damit die Entwicklung dezentraler Energiesysteme auf Basis von Methanol-Reformierung zur Wasserstoff- und Stromerzeugung.
In Qiddiya City, Saudi-Arabien, hat die FIA erstmals ein Motorsport-Rennen mit Wasserstoffantrieb ausgerichtet. Jameel Motorsport sicherte sich den Sieg beim Extreme H World Cup.