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Forschung

Verbundprojekt H2Sky: Brennstoffzellen-Stack für die Luftfahrt entwickelt

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat das Verbundprojekt H2Sky am 26. März 2026 bei einer Abschlussveranstaltung in Dettingen an der Erms gewürdigt. Ziel des Projekts war die Entwicklung eines Brennstoffzellen-Stacks, der die hohen Anforderungen der Luftfahrt an Leistungsdichte, Effizienz, Zuverlässigkeit und Lebensdauer erfüllt. „Klimafreundliche Mobilität wird dort erfolgreich sein, wo Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Hand in Hand gehen. In der Luftfahrt spielt Wasserstoff dabei eine Schlüsselrolle", sagte Schnieder.

Förderung über das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) förderte H2Sky mit rund 26,5 Millionen Euro im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP). Es zählt damit zu den umfangreichsten Projekten zur Entwicklung wasserstoffbasierter Brennstoffzellentechnologien für die Luftfahrt in Deutschland. Die NOW koordiniert das NIP, der Projektträger Jülich (PtJ) setzt es um.

Die Konsortialführung lag bei der Aerostack, einem Joint Venture von Airbus und Elring Klinger zur Entwicklung und Kommerzialisierung von Brennstoffzellen für die Zivilluftfahrt. Aerostack-CEO Andreas Hubert sagte: „Im Projekt H2Sky konnten wir die Brennstoffzellentechnologie gezielt für die Anforderungen der Luftfahrt weiterentwickeln und ihren technologischen Reifegrad deutlich steigern. Die Ergebnisse bilden eine belastbare Grundlage für weitere Entwicklungsschritte, um die Marktreife der Technologie vorzubereiten."

Breites Konsortium aus Industrie und Forschung

Weitere Partner im Konsortium waren Ekpo Fuel Cell Technologies, Hahn-Schickard, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), die Technische Universität München, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg sowie die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. NOW-CEO Dagmar Fehler bezeichnete H2Sky als eines der besten Beispiele dafür, „wie wirkungsorientierte Förderung Partnerschaften stärkt, Entwicklungsrisiken adressiert und die Voraussetzungen schafft, damit aus Technologieentwicklung marktfähige Lösungen werden können."