Das Eco2Fuel-Konsortium will am 30. April auf der Acee-Gisel-2026-Konferenz im italienischen Cetraro seine Fortschritte bei der sogenannten CO2-Elektrolyse präsentieren. Bei diesem Verfahren wird abgeschiedenes CO2 mithilfe erneuerbaren Stroms elektrochemisch in synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) und chemische Grundstoffe umgewandelt. Anders als bei der Wasserelektrolyse steht hier also nicht die Wasserstofferzeugung, sondern die Kohlenstoffverwertung im Vordergrund.
50-kW-System als Brücke zur Megawatt-Klasse
Im Zentrum der Präsentation steht ein druckbeaufschlagtes 50-kW-CO2-Elektrolyseur-System. Es soll nach Angaben des Konsortiums eine Zwischenstufe zwischen Laborexperimenten und künftigen Anlagen im Megawatt-Maßstab darstellen. Das System wurde in modularer Bauweise konzipiert und unter realistischen Betriebsbedingungen validiert. Die Ergebnisse sollen Erkenntnisse zu Effizienz, Haltbarkeit und Betriebsverhalten liefern.