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Air Products beliefert die ArianeGroup für drei Jahre mit kohlenstoffarmem Flüssigwasserstoff für Triebwerkstests. Verflüssigt wird das Gas im Rotterdamer Hafen, eingesetzt wird es am französischen Standort Vernon für die europäische Trägerrakete Ariane 6.
Eine Studie im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums sieht kurzfristig vor allem im Vorfeldbetrieb von Flughäfen Potenzial für Wasserstoff. Ein flächendeckender Aufbau von Infrastruktur für flüssigen Wasserstoff sei dagegen derzeit nicht sinnvoll.
Der britische Brennstoffzellen-Hersteller Intelligent Energy ist der Hydrogen in Aviation Alliance (HIA) beigetreten. Das Unternehmen entwickelt ein modulares 300-kW-Brennstoffzellensystem für Regionalflugzeuge und betreibt ein 1-MW-Testzentrum in Northamptonshire.
Der Markt für erneuerbaren und kohlenstoffarmen H2 wird sich bis 2060 verhundertfachen. Das prognostiziert die norwegische Prüfgesellschaft DNV in ihrem neuen „Energy Transition Outlook Hydrogen to 2060“. China soll 35 Prozent der neuen Produktion und Nutzung stellen. Gegenüber 2022 hat DNV ihre Prognose jedoch um 35 Prozent gesenkt.
Das Verbundprojekt H2Sky ist abgeschlossen. Unter Führung des Airbus-Elring-Klinger-Joint-Ventures Aerostack hat ein Konsortium einen Brennstoffzellen-Stack speziell für die Luftfahrt entwickelt und demonstriert. Das Bundesverkehrsministerium förderte das Vorhaben mit rund 26,5 Millionen Euro.
Der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen entwickelt mit Partnern aus Industrie und Forschung ein skalierbares Brennstoffzellensystem für Kurzstrecken-Passagierflugzeuge. Das auf drei Jahre angelegte Projekt GENtwoPRO wird vom Bund gefördert.
Im Forschungsprojekt BeHyPSy entwickeln das Zentrum für Brennstoffzellentechnik (ZBT) und Partner ein luftgekühltes Brennstoffzellensystem für unbemannte Fluggeräte und leichte Flugzeuge. Graebener fertigt dafür Bipolarplatten aus Titanfolie.
Mit der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank und dem Innovationsfonds 2025 stellt die EU bis zu sechs Milliarden Euro für Wasserstoffprojekte bereit. Deutschland und Spanien beteiligen sich mit zusätzlichen nationalen Mitteln.