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Phinia stellt auf der Hyvolution 2026 in Paris neue Technologien für Wasserstoff-Verbrennungsmotoren vor. Gezeigt werden unter anderem ein H2-Umbau eines Dieselmotors sowie komplette Fahrzeugkonversionen für leichte Nutzfahrzeuge.
Eine Reihe von Herstellern setzt statt auf Brennstoffzellenantrieb auf Wasserstoff-Verbrenner. Was öffentlich kaum präsent ist: Für diese greift eine andere Besteuerung. Wenn das Problem nicht schnell politisch zu lösen ist, muss ein technischer Workaround her, um H2-Verbrenner rechtssicher zu betanken.
Die Einführung von Wasserstoffantrieben für Baumaschinen stockt. Das liegt an Fortschritten bei der Elektrifizierung auch im Schwerlastbereich, geringer Verfügbarkeit des Wasserstoffs sowie hohen Kosten. Doch trotz widriger Umstände gibt es noch Interesse.
Cummins hat auf der Busworld 2025 in Brüssel den Wasserstoff-Verbrennungsmotor B6.7H wieder dabei. Der Motor liefert 216 kW Leistung und soll emissionsarme Antriebe für Fernbusse ermöglichen – ohne grundlegende Fahrzeugumbauten.
Vor allem Daimler, aber auch Volvo, Kawasaki und einige andere Lkw-Hersteller setzen weiterhin auf Wasserstoffantriebe für schwere Lasten und lange Strecken. Dabei gibt es einige Veränderungen.
Am Hamburger Flughafen ist erstmals ein mit Wasserstoff betriebener Gepäckschlepper im Einsatz. Das umgerüstete Fahrzeug wird im Rahmen des Norddeutschen Reallabors unter in der Praxis getestet – ein möglicher Weg zur CO₂-freien Flughafenmobilität.
Die Talke Gruppe bestellt zwei 40-Tonnen-Sattelzugmaschinen bei Keyou. Die auf Daimler-Actros-Basis entwickelten Fahrzeuge sollen ab 2026 bei der Konzerntochter Grimmener Spezitrans im norddeutschen Raum zum Einsatz kommen, teilte Keyou mit.
Die saarländische Rein Spedition wird einen der ersten Lkw mit Wasserstoffmotor von Keyou in ihre Flotte integrieren. Das Familienunternehmen aus Saarlouis plant, den 18-Tonner auf bestehenden Routen im Saarland einzusetzen, auf denen bisher Diesel-Fahrzeuge unterwegs waren.