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Oman ist als ambitionierter Wasserstoff-Player bekannt. Nach dem Hype agiert der Golfstaat betont nüchtern. Man sucht nach dem Nutzen im eigenen Land und zugleich für die europäische Kundschaft – insbesondere die deutsche Stahlindustrie.
Technischer Fortschritt bei Elektrolyse und Produktion, Skalierung, sinkende Strom- und Zinskosten sowie eine bessere Auslastung der Elektrolyseure können die Wasserstoffkosten deutlich senken – Gastautor Moritz Schwencke erklärt, wie es geht.
Wenn Wind und Sonne in der Zukunft den größten Teil des Stroms in Deutschland liefern, sollen flexible Kraftwerke die Lücken füllen – erst mit Erdgas, dann mit Wasserstoff. Doch die Regeln dafür lassen auf sich warten.
Auch, wenn am Standort des ehemaligen Kohlekraftwerks Moorburg zeitweise so aussieht, als hätte es dort einen Erdstoß gegegeben: Der Bau der Hamburger Wasserstoff-Fabrik schreitet wie geplant voran. Ab 2027 sollen hier jährlich 10.000 Tonnen grünen Wasserstoff erzeugt werden.
Dass grüner Wasserstoff direkt vor der Haustür rentabel erzeugt werden könnte, ist die Kernbotschaft einer neuen Analyse von Aqua Ventus. Sie befasst sich mit der systemischen Integration von Offshore-Windenergie und H2-Produktion in der Nordsee bis zum Jahr 2045.
Aus der Offroad-Rennserie Extreme E für Elektroautos wird in diesem Jahr Extreme H – der erste professionelle Motorsport nur für Wasserstoffautos. Geschäftsführer Ali Russell und Rob Atkinson von Siemens sprachen mit HZwei darüber, wie solche Rennen Entwicklungen in der Automobilindustrie beschleunigen.
Erstmals gingen bei der Formula Student Austria zwei wasserstoffbetriebene Boliden an den Start. Das öffnet ein neues Kapitel für den Veranstalter. Sicherheitsaspekte standen dabei besonders im Fokus.
Der Hafen von Sohar soll beim Export von Wasserstoff aus Oman nach Deutschland eine große Rolle spielen. HZwei sprach mit Dr. Abdullah Al-Abri von Sohar Port and Freezone.