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Das Katalysator-Startup Pajarito Powder hat seinen ersten industriellen Großofen und eine neue Pulvermühle in Betrieb genommen. Damit sollen spezielle Katalysatoren für Brennstoffzellen in Fahrzeugen gefertigt werden.
Auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 präsentiert Tanaka Precious Metal Technologies Lösungen für die Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Am Stand sind Katalysatoren für Elektrolyse und Brennstoffzellen, Palladium-Membranen sowie Verfahren zum Edelmetallrecycling zu sehen.
Katalysatoren aus Platin und Iridium sind noch immer ein Kostentreiber in der Wasserstoffwirtschaft. Christian Mohrdieck hat im April die Leitung des Katalysatorherstellers Pajarito Powder übernommen und ist überzeugt, dass die Produkte seines Unternehmens die Kosten für Brennstoffzellen um ein Fünftel reduzieren können.
Im deutsch-chilenischen Projekt Power-to-MEDME-FuE haben Forschende des Fraunhofer IAP neue PEM-Katalysatoren mit deutlich reduziertem Iridiumanteil entwickelt. Sie sollen die Wasserstoffproduktion günstiger und skalierbar machen – ohne Leistungseinbußen.
Rohstoffrecycling ist ein entscheidender Schritt zu nachhaltigem Wirtschaften. Doch es hängt von vielen Rahmenbedingungen ab. Eine davon: Wie hoch ist der Wert des Platins, das sich aus einer Brennstoffzelle zurückgewinnen lässt?
Die TU Braunschweig errichtet mit Unterstützung von Bund und Land ein neues Forschungszentrum für zirkuläre Produktions- und Recyclingprozesse von Batterien und Brennstoffzellen. Ab 2027 sollen dort rund 150 Forschende an geschlossenen Materialkreisläufen arbeiten.
Asahi Kasei, Nobian, Furuya Metal und Mastermelt haben ein gemeinsames Projekt zum Recycling von Metallen aus Elektrolyseur-Komponenten gestartet. Die Initiative will einen geschlossenen Kreislauf für kritische Rohstoffe wie Iridium und Ruthenium schaffen.
PEM-Elektrolyseure und -Brennstoffzellen enthalten wertvolle und seltene Rohstoffe. Das Edelmetall Iridium ist ein Flaschenhals, und die flourhaltigen Membran-Materialien will die EU stärker regulieren. Recycling ist daher essenziell für Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Rohstoffsicherheit. Für manche Komponenten gibt es sogar schon etablierte Verfahren.