Springe zum Hauptinhalt Skip to main navigation Skip to site search
HTWE HZwei Travel Guide

Wohin in Hamburg?

Text: Eva Augsten

© Erstellt mit Google AI

Praxistipp Standnummern:
Der Wasserstoffteil der Messe befindet sich in den Hallen B5, B6 und B7. Die vom Veranstalter angegebenen Standnummern starten mit der Hallennummer ohne „B“. Das „B“ in 7B30 verweist also auf den Gang B in der Halle B7 – und Sie finden dort den Deutschen Wasserstoffverband sowie die HZwei.

Wissen Sie schon, welche Stände Sie auf der Wasserstoffmesse in Hamburg besuchen wollen? Einen Messebesuch zu planen, kann mühsam sein. Deshalb hat unsere Redaktion schon einmal vorsortiert und präsentiert Ihnen hier im Heft in kompakter Form und ausführlicher in unserem Newsletter die Trends und Neuheiten. Vom elektrochemischen Kern der Zelle über die oft unterschätzte Peripherie bis hin zu handfesten Praxisfeldern: Mit dem HZwei Travel Guide finden Sie schneller die Neuheiten, die für Sie wichtig sind.

Monika Rößiger
Monika Rößiger
Mariana Nahirna
Mariana Nahirna

HZwei auf der Messe

Das Team von Gentner Energy Media ist natürlich auch auf der Wasserstoffleitmesse vertreten. HZwei-Chefredakteurin Eva Augsten und stellvertretende Chefredakteurin Monika Rößiger und Mariana Nahirna vom Media Sales sind auf dem Messegelände unterwegs. Unterstützt werden wir zeitweise von Nicole Weinhold, Chefredakteurin unseres Schwestermagazins Erneuerbare Energien und Fabian Kauschke, Redakteur für Erneuerbare Energien.

Unser „Hauptquartier“ haben wir als Mitaussteller am Messestand des Deutschen Wasserstoffverbandes (DWV) e.V. am Stand 7B30.

So viel Neues steckt im Stack

Tanaka: Katalysatoren, Membranen und Recyclingverfahren

Tanaka Precious Metal Technologies nimmt erstmals an der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg teil. Der Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf Edelmetalltechnologien für die Wasserstofferzeugung, Gasaufbereitung und das Edelmetallrecycling. Die Edelmetalle Platin (Pt), Palladium (Pd), Iridium (Ir), Rhodium (Rh) und Ruthenium (Ru) sind für viele Wasserstofftechnologien unverzichtbar und ein wesentlicher Kostenfaktor. Sie sparsam einzusetzen und zu recyceln ist also essenziell.

Die Expertise von Tanaka umfasst Elektrodenkatalysatoren für Brennstoffzellen und Elektrolyseure, diverse Katalysatoren jenseits von Zellstacks (zum Beispiel zur Wasserdampfreformierung, für Shift-Reaktionen, zur Abgasbehandlung), wasserstoffdurchlässige Membranen und plattierte Elektroden sowie die Rückgewinnung und Aufbereitung von Edelmetallen aus Wasserstofftechnologien.

Stand 7J54

APJeT bringt Plasmaverfahren für GDL- und PTL-Beschichtungen

APJeT Plasma Technologies ist neu in der Wasserstoffbranche. Auf der Messe zeigt das Unternehmen ein neues Beschichtungs- und Härtungsverfahren für Gasdiffusionslagen und poröse Transportschichten. Die Technologie kombiniert die wasserabweisende Beschichtung GreenFIX-GDL mit der Plasmahärtung APCure. Die Beschichtung soll die Fasern des Grundmaterials umschließen, ohne dessen Poren zu verschließen. Nach Angaben von APJeT kann die APCure-Anlagentechnik die GreenFIX-Chemikalien bei Raumtemperatur und Atmosphärendruck unmittelbar aushärten und so Zeit und Energie sparen.

Stand 7G60

Bekaert: neue Funktionsschicht für PEM-Elektrolyseure

Bekaert stellt mit der Currento Microporous Layer, kurz MPL, eine zusätzliche Funktionsschicht für PEM-Elektrolyseure vor. Die mikroporöse Schicht wird auf das Porous-Transport-Layer-Substrat aufgebracht. Die Schicht soll besonders gleichmäßige Kontaktbedingungen zwischen den Zellkomponenten herstellen, ultradünne Membranen unterstützen und die Betriebsstabilität unter anspruchsvollen Bedingungen erhöhen. Zudem sollen geringere Iridiumbeladungen und höhere Betriebsstromdichten möglich werden.

Stand 6J76

Metacon: neue Elektrolyse-Stacks von PERIC

Die schwedische Metacon AB bringt gemeinsam mit dem staatseigenen chinesischen Forschungsinstitut PERIC Hydrogen Technologies eine neue Generation druckbetriebener alkalischer Elektrolyse-Stacks auf den europäischen Markt.

Das neue Stack-Design soll gegenüber dem bisherigen Referenzdesign eine um bis zu 17 Prozent höhere Betriebsstromdichte haben. Gleichzeitig soll das Gewicht der Zellplatten um bis zu 13 Prozent sinken. Die Stacks sollen zudem für flexible Leistungen geeignet sein. Metacon will die Technologie in seinen aktuellen und künftigen kommerziellen Projekten nutzen. PERIC produziert laut Metacon Elektrolyse-Stacks mit bis zu 15 MW Leistung, die 5-MW-Klasse sei aber die momentan gängige in der Industrie. PERIC verfügt nach eigenen Angaben über eine jährliche Produktionskapazität von rund 6,5 GW.

Stand 7C27

Balance of Plant: Fluidik, Gasreinigung und Automatisierung

Kein Stack arbeitet ohne seine funktionale Peripherie: Erst das Zusammenspiel aus präziser Medienzufuhr, exakter Druckhaltung, modularer Automatisierung und nachgeschalteter Gasaufbereitung macht aus einer elektrochemischen Zelle ein industriell beherrschbares Gesamtsystem.

Fluidiklösungen von Bürkert 

© Bürkert

Fluidiklösungen von Bürkert 

Bürkert: Fluidiklösungen für die Skalierung von Wasserstoffanwendungen

Bürkert Fluid Control Systems präsentiert intelligente Fluidiklösungen, die für stabile Prozesse in Elektrolyseuren, Brennstoffzellen, Prüfständen und der H2-Infrastruktur nötig sind.

Intelligente Ventilinseln, kommunikationsfähige Komponenten und vorkonfigurierte Systemlösungen ermöglichen eine durchgängige Prozessautomatisierung und unterstützen die Digitalisierung wasserstoffbasierter Anwendungen. Für anspruchsvolle Einsatzbedingungen stehen zudem Lösungen für trockene und befeuchtete Gase sowie ATEX-konforme Komponenten für explosionsgefährdete Bereiche zur Verfügung.

Für Elektrolyseure bietet Bürkert zum Beispiel Lösungen, um die Qualität des Frischwassers sicherzustellen, das Reinstwasser kontinuierlich zu überwachen und für stabile Druckverhältnisse auf Anoden- und Kathodenseite zu sorgen. Für den stabilen Anlagenbetrieb hat Bürkert Lösungen für eine sichere Absperrung von Wasserstoff, Sauerstoff und Flüssigkeiten sowie energieeffiziente Kühl- und Temperiersysteme im Angebot.

Bei Brennstoffzellen hat Bürkert präzise Fluidiklösungen für die kontrollierte Versorgung mit Wasserstoff und Luft sowie für die zuverlässige Regelung von Druck- und Volumenströmen im Angebot. Auch die Steuerung von Spül- und Entwässerungsprozessen und die Regelung von Rezirkulationskreisläufen gehören zum Angebotsspektrum von Bürkert.

Stand 6J50

De-Hydrator von Purem by Eberspächer

© Purem

De-Hydrator von Purem by Eberspächer

Purem by Eberspächer: De-Hydrator für Brennstoffzellen-Abluft

Purem by Eberspächer zeigt auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg unter anderem den De-Hydrator. Dieser senkt den Feuchteanteil in der Abluft von Brennstoffzellensystemen und verringert damit die sichtbare Dampfbildung. Die Komponente ergänzt das modulare Abluftsystem aus Wasserabscheider (der Wasser aus dem Kathodenpfad entfernt) und einem Schalldämpfer für Ansaug- und Abluftsysteme von Brennstoffzellenfahrzeugen und -systemen. Sie soll auch die Betriebssicherheit verbessern.

Das zweite Fokus-Thema ist das Direct-Air-Capture-System, um CO2 aus der Umgebungsluft abzuscheiden.

Stand 7C39

Envirofalk: Reinstwasser für Elektrolyseure bis 100 MW

Das Wassertechnik-Unternehmen Envirofalk hat seine Produktplattform Envigreenpure PtX erweitert. Bislang deckt die Baureihe für die Reinstwasserversorgung von Power-to-X-Anwendungen (PtX) Leistungen bis 5 Megawatt (MW) ab. Nun umfasst das Portfolio auch standardisierte Auslegungen für 20 MW, 50 MW und bis zu 100 MW. Nach Unternehmensangaben lassen sich damit Projekte im Leistungsbereich zwischen 2,5 und 100 MW auf einer einheitlichen technologischen Basis realisieren.

Modulares Wasseraufbereitungssystem von Envirofalk

© Envirofalk

Modulares Wasseraufbereitungssystem von Envirofalk

Modulare Wasseraufbereitung für AEL, AEM und PEM

Die Reinstwassersysteme sind für verschiedene Elektrolyseverfahren ausgelegt wie alkalische Elektrolyse (AEL), die Anionenaustauschmembran-Elektrolyse (AEM) sowie die Protonenaustauschmembran-Elektrolyse (PEM). Ein modulares Konzept ermöglicht dabei die Anpassung an unterschiedliche Rohwasserqualitäten und Standortbedingungen.

Am Messestand zeigt Envirofalk zudem eine Wasseraufbereitungsanlage mit vernetzter Sensorik. Über IO-Link-Sensoren und eine Cloud-Anbindung werden Betriebs- und Diagnosedaten an einen digitalen Zwilling übertragen.

Stand 7D39

Omega Air: Wasserstoffreinigung im Container

Omega Air präsentiert mit der H2 BOX ein containerisiertes Komplettsystem zur Wasserstoffreinigung. Es ist für Anwendungen vorgesehen, die dauerhaft eine gleichbleibende Wasserstoffqualität benötigen.

Das System entfernt kontinuierlich Wasserdampf, Sauerstoff und Feststoffpartikel aus dem Wasserstoffstrom. Es kann unter anderem in Elektrolyseursysteme integriert werden und eignet sich nach Unternehmensangaben auch für Brennstoffzellen, Wasserstofftankstellen sowie chemische und petrochemische Prozesse. Optional ist eine DeOxo-Einheit verfügbar, die den Sauerstoffgehalt auf unter 5 ppm ­senken soll.

Stand 6J05

Kooperation von Marquardt und Murrelektronik

© Murrelektronik

Kooperation von Marquardt und Murrelektronik

Marquardt und Murrelektronik: Dezentrale Automatisierung trifft Stack-Monitoring

Der Automatisierungsspezialist Murrelektronik und die aus der Automotivebranche stammende Marquardt-Gruppe stellen ihre neue Kooperation in den Mittelpunkt. Sie zeigen einen gemeinsamen Ansatz für die Automatisierung und Überwachung modularer Wasserstoffsysteme. Im Zentrum steht die Verbindung von Stack-naher Mess- und Sicherheitstechnik mit dezentraler Energie-, Signal- und Datenverteilung.

Marquardt bringt dafür Komponenten aus seinem Wasserstoff- und Energiemanagementportfolio ein: Das Cell Voltage Monitoring überwacht Zellspannungen kontinuierlich und kann damit Auffälligkeiten im Stack frühzeitig sichtbar machen. Ergänzt wird es durch den Cell Voltage Pick-Up für die Kontaktierung von Bipolarplatten, einen Hochvoltsensor zur Strom- und Spannungsmessung sowie einen H2-Leckagesensor. Dieser detektiert Wasserstoffkonzentrationen von 0 bis 4 Volumenprozent und ist nach Herstellerangaben unter anderem für Elektrolyseanlagen ausgelegt.

Murrelektronik setzt auf die dezentrale Automatisierungsplattform Vario-X. Steuerungs-, Sensor- und Aktorfunktionen werden dabei näher am Prozess integriert, wodurch sich zentrale Schaltschrankstrukturen und Verdrahtungsaufwand reduzieren lassen sollen. Für Hersteller modularer Elektrolyseure und für Betreiber wachsender Anlagenparks ist das vor allem mit Blick auf Montage, Erweiterbarkeit, Inbetriebnahme und Service relevant.

Die Kooperation verfolgt einen Co-Creation-Ansatz: Beide Unternehmen arbeiten laut eigener Darstellung an Schnittstellen, Hard- und Softwareintegration sowie an der Übertragung von Erfahrungen aus Automotive und industrieller Automatisierung auf Wasserstoffanwendungen. Am gemeinsamen Messestand soll damit sichtbar werden, wie Messdaten aus Stack und Anlage in eine durchgängige, skalierbare Automatisierungsarchitektur eingebunden werden können.

Stand 6M40A und 6M40B

Automatisierungslösungen von Festo

© Festo

Automatisierungslösungen von Festo

Festo: Modulare Automatisierung für Wasserstoff-Skids

Festo zeigt in Hamburg Lösungen, um Wasserstoffanlagen modular und prozessnah zu automatisieren. Im Fokus steht das Remote-I/O-System CPX-AP-I. Es bindet Automatisierungskomponenten wie die Ventilinsel VTUG, Einzelventile und Sensoren dezentral direkt in der Anlagenumgebung an. Das reduziert Verkabelungsaufwand und Schaltschrankgrößen bei Elektrolyseuren, Gasreinigungsstufen wie PSA und Skids. Zudem präsentiert das Unternehmen vorkonfigurierte Systemlösungen mit Fokus auf Explosionsschutz und funktionale Sicherheit, um Schnittstellen beim Hochlauf in den industriellen Maßstab zu minimieren.

Stand 6L40

WEH FluidTech: Komponenten für Hochdruck-Systeme

WEH FluidTech erweitert sein Wasserstoff-Portfolio um neue Lösungen für Betankung, Infrastruktur und Prüfprozesse im Hochdruckbereich.

Neu ist bei WEH zum Beispiel die Füllkupplung TK200 H2 für das Betanken von Fahrzeugen. Sie vereint felderprobte Technologie mit mehr Bedienkomfort und moderner Optik. Die Einhandkupplung mit Push&Pull-Verriegelung ist für Durchflussraten bis 90 Gramm pro Sekunde ausgelegt und in den Varianten H35, H35MF und H70 erhältlich. Für Anwendungen mit besonders hohem Wasserstoffdurchsatz bis 300 Gramm pro Sekunde kommt die neue Wasserstoff-High-Flow-Füllkupplung TK500 H70HF hinzu. Die ebenfalls neuen Schnelladapter TW850-S50 und TW850-S60 H2 ermöglichen das sichere und schnelle Verbinden von Wasserstoffbehältern.

Stand 6G55

Forschung: Innovationen für die Praxis

Auch Forschungsinstitute zeigen auf der Wasserstoffmesse Neuheiten. Dabei geht es um Technologien ebenso wie um ­Dienstleistungsangebote.

ZBT: Prüfungen für PEM-Elektrolyseure bis 40 kW

Das Zentrum für Brennstoffzellentechnik, ZBT, hat einen neuen 40-kW-Prüfstand für die PEM-Wasserelektrolyse in Betrieb genommen. Kunden können die Prüfstände des Instituts unter anderem zur Untersuchung von Leistung, Effizienz, Alterung und Degradationsmechanismen einsetzen.

PEM-Elektrolyse-Stacks können auf dem Prüfstand mit Leistungen bis 40 kW und Strömen bis 2.000 A untersucht werden. Vorgesehen sind zudem Langzeittests bis 5.000 Betriebsstunden unter anwendungsnahen Bedingungen.

Stand 5B40

Fraunhofer LBF (GreenMat4Hy): Realitätscheck für Pipelines und Plasmapyrolyse

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF aus Darmstadt – Teil des Fraunhofer-Leistungszentrums Wasserstoff Hessen (GreenMat4Hy) – widmet sich der Umrüstung bestehender Gasnetze.

Dünne Innenbeschichtungen sollen den direkten Kontakt zwischen Wasserstoff und Stahl reduzieren und so die gefürchtete Wasserstoffversprödung verhindern. Das Fraunhofer LBF entwickelt Methoden, um Haftung, Beständigkeit und Lebensdauer dieser Beschichtungen unter realitätsnahen Belastungen zu bewerten und bessere Investitionsentscheidungen zu treffen. Einen Pipelineausschnitt gibt es auf der Messe auch zu sehen.

Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS aus Hanau zeigt das Modell eines Reaktors für mikrowellenbasierte Plasmapyrolyse. Die Eingangsmaterialien können zum Beispiel Kunststoffabfälle, Öle oder Biogas sein – wichtig ist, dass Kohlenwasserstoffe enthalten sind. Mit Hilfe des hochreaktiven Mikrowellenplasmas werden die Stoffe zersetzt, ohne aufwändige Vorbehandlung. Heraus kommen Wasserstoff, Synthesegas und hochwertiger Kohlenstoff. CO2 entsteht im Verfahren selbst laut ­Fraunhofer nicht.

Stand 6B25

The Big Picture: Systeme, ­Marktplatz, Praxisprojekte

Wie aus den Wasserstofftechnologien ein gemeinsames Ökosystem wird, zeigt sich in Anwendungen, Plattformen und Praxisprojekten.

Elektrolyseurbaustelle von Tyczka in Schweinfurt

© Tyczka

Elektrolyseurbaustelle von Tyczka in Schweinfurt

Tyczka: Wasserstoffproduzent stellt jüngste Projekte vor

Der Wasserstoffproduzent Tyczka deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion über die Verdichtung und Abfüllung, Transport und Logistik bis hin zu Befüllungs- und Anwendungstechnik ab. Auf der Messe legt Tyczka den Fokus auf drei aktuelle Projekte.

Im Mai 2026 hat Tyczka die Wasserstofftankstelle Schweinfurt-Hafen eröffnet. Sie soll der Kern des Tyczka-H2-Hubs werden. Sie hat eine Kapazität von 1.000 Kilogramm Wasserstoff täglich. Im 4. Quartal 2026 soll am selben Standort die Inbetriebnahme einer 6-MW-Elektrolyseanlage folgen. Sie soll jährlich etwa 600 Tonnen Wasserstoff liefern können. Die RFNBO-Zertifizierung ist in Vorbereitung.

Bereits seit 2025 ist die 5-MW-Elektrolyse in Hünfeld bei Fulda in Betrieb. Die Anlage im Logistikpark an der A7 mit einer Kapazität von 500 Tonnen Wasserstoff jährlich wurde von Abo Energy gebaut und im August 2026 von Tyczka übernommen. Sie verfügt über zwei Trailerabfüllungen mit 200 und 300 bar sowie zwei Zapfstellen für 350 bar. Die Elektrolyseanlage besitzt zudem eine RFNBO-­Zertifizierung.

Stand 6M48

EODev und Baudouin: SOFC-Stromversorgung

EODev und Baudouin wollen gemeinsam stationäre Stromversorgung auf Basis von Festoxid-Brennstoffzellen, kurz SOFC, in den industriellen Markt bringen. Angepeilte Anwendungen sind Rechenzentren, Industriestandorte und kritische Infrastrukturen. Jedes Standardsystem soll 600 kW leisten; mehrere Einheiten lassen sich für Anwendungen im Multi-Megawatt-Bereich kombinieren. Die SOFC-Systeme sollen mit Erdgas, erneuerbaren Gasen oder Wasserstoff laufen können und Strom und Wärme liefern.

Stand 6G4

Weltkarte der Wasserstoffwirtschaft von Hyfindr

© Hyfindr

Weltkarte der Wasserstoffwirtschaft von Hyfindr

Hyfindr: Weltkarte der Wasserstoffwirtschaft

Der Wasserstoff-B2B-Marktplatz Hyfindr hat eine Hydrogen Supplier World Map entwickelt. Diese zeigt mehr als 1.200 Lieferanten von Wasserstofftechnologien – filterbar und mit detaillierten Informationen zu jedem Anbieter. Von Elektrodenmaterialien bis zur kompletten Wasserstofftankstelle lässt sich hier alles suchen und finden. Die Registrierung auf der Karte mit einem Basiseintrag ist kostenlos, ebenso wie die Nutzung. Wer Details zu den Unternehmen abfragen will, muss allerdings einen ­Account anlegen.

Stand 5E60

Jetzt weiterlesen und profitieren.

+ HZwei E-Paper-Ausgabe – 5 Ausgaben im Jahr
+ Kostenfreien Zugang zu unserem Online-Archiv
 

Premium Mitgliedschaft

2 Monate kostenlos testen