Die H2Apex Nova Holding aus Rostock-Laage und die East Energy Gruppe aus Rostock haben das Gemeinschaftsunternehmen Hanseatic H2 gegründet. Das Joint Venture soll standardisierte Elektrolyseanlagen mit einer Leistung von jeweils 5 Megawatt (MW) entwickeln und den daraus erzeugten Wasserstoff gemeinsam vermarkten. Der Wasserstoff soll den Anforderungen der EU-Richtlinie für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biogenen Ursprungs (RFNBO) entsprechen.
Geplant ist zunächst der Aufbau von vier Anlagen an Standorten in Nord- und Ostdeutschland. Die Partner reagieren damit auf die gestiegene Nachfrage nach grünem Wasserstoff, insbesondere aus dem Mobilitätssektor. Die Belieferung soll per Trailer erfolgen.
Arbeitsteilung und Skalierung durch Standardisierung
H2Apex bringt in das Joint Venture seine Erfahrung aus dem Bau und Betrieb von Wasserstoffanlagen ein. Das Unternehmen entwickelt derzeit ein IPCEI-gefördertes Großprojekt mit einer 100-MW-Elektrolyseanlage in Lubmin. East Energy steuert seine Expertise in der Entwicklung erneuerbarer Energieprojekte bei.
Durch die Nutzung wiederkehrender technischer Standards sollen Planungs- und Bauprozesse beschleunigt, Kosten gesenkt und künftige Projekte leichter skalierbar werden. Auch Wartung und Betrieb sollen durch eine einheitliche technische Architektur vereinfacht werden.
Nächste Schritte: Projektgesellschaft und Entwicklung
Als nächster Schritt ist die Gründung einer gemeinsamen Projektgesellschaft vorgesehen. Die Partner wollen mit Hanseatic H2 zur regionalen Energiewende beitragen und eine skalierbare Wasserstoffinfrastruktur in Nord- und Ostdeutschland aufbauen.