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Modellregion

H2-Grid: Hochschule Rottenburg weiht Wasserstoff-Anlage auf dem Campus ein

Die Hochschule Rottenburg hat ihre neue Wasserstoff-Anlage auf dem Campus in Betrieb genommen. Die Anlage umfasst einen 100-kW-Elektrolyseur, einen Wasserstoffspeicher und eine 8-kW-Brennstoffzelle. Sie ist Bestandteil des Projekts H2-Grid, das in die Modellregion „H2-Wandel – Modellregion Grüner Wasserstoff Baden-Württemberg" eingebettet ist. Das Land Baden-Württemberg und das EFRE-Programm der EU finanzieren das Vorhaben. Ziel der Modellregion ist es, bis 2027 einen kompletten Wertschöpfungskreislauf rund um grünen Wasserstoff in der Region zu etablieren.

Netzwerktreffen zu Finanzierung und Praxisbeispielen

Anlässlich der Eröffnung luden das Energie- und Umweltinstitut (EUI) der Hochschule Rottenburg und der Verein H2-Wandel am 26. Februar 2026 zu einem Netzwerktreffen ein. Unter dem Titel „Energie in eigener Hand" kamen Fördermittelgeber, Banken, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Vertreterinnen und Vertreter von Forschungsinstituten zusammen. Im Fokus standen Vorträge zur Förderung und Finanzierung von Wasserstoffprojekten sowie Erfahrungsberichte aus der Praxis. Die Teilnehmenden konnten den Elektrolyseur und die Wasserstoffinfrastruktur vor Ort besichtigen.

Künstlerischer Wettbewerb für Gestaltung der Anlage

Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem der Siegerentwurf eines Gestaltungswettbewerbs für die Wasserstoffanlage bekanntgegeben. Aus 57 eingereichten Beiträgen wählte die Jury den Entwurf von Johannes Blinkle aus. Der Verein H2-Wandel, die Stadtwerke Rottenburg, die Kreissparkasse Tübingen und die Volksbank in der Region stellten das Preisgeld von 5.000 Euro bereit. Die Anlage soll neben Forschung und Lehre auch der Öffentlichkeitsarbeit dienen.