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Wasserstoffmobilität

Purem by Eberspächer entwickelt De-Hydrator gegen Dampfbildung bei Brennstoffzellen-Fahrzeugen

Brennstoffzellen erzeugen als Nebenprodukt Wasserdampf, der aus dem System abgeleitet werden muss. Besonders bei niedrigen Außentemperaturen oder hoher Luftfeuchtigkeit kann dies zu starker Dampfbildung am Endrohr führen. Wenn ein Brennstoffzellenfahrzeug länger an einer Stelle steht, könnten sich bei niedrigen Temperaturen Pfützen bilden, die bei Minusgraden gefrieren. Purem by Eberspächer sieht darin ein bisher unterschätztes Risiko für die Verkehrssicherheit. Der neue De-Hydrator soll dieses Problem lösen.

Mehrstufiger Prozess entzieht der Brennstoffzellen-Abluft Feuchtigkeit

Die Komponente arbeitet in einem mehrstufigen Prozess: Der gesättigten feuchten Abluft wird zunächst gekühlte Luft zugeführt. Dadurch kondensiert das Wasser. Ein Wasserabscheider als Teil des modularen Abluftsystems separiert es. Anschließend wird der abgekühlten Abluft wieder warme Luft zugeführt, um die verbleibende Dampfbildung weiter zu reduzieren. Laut Purem by Eberspächer sinkt der Wasseranteil am Endrohr dadurch signifikant.

Praxistests bei Automobilhersteller und mit RWTH Aachen

Erste Praxistests bei einem deutschen Automobilhersteller haben nach Unternehmensangaben das Wirkprinzip bestätigt. Zusätzlich fanden Prüfstands- und Straßenerprobungen in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen statt. Purem by Eberspächer bietet den De-Hydrator als Teil seines modularen Brennstoffzellen-Abluftsystems an und passt ihn an kundenspezifische Anforderungen an.

Für die Entwicklung nutzt das Esslinger Unternehmen seine Erfahrung aus der Abgastechnologie, insbesondere bei der Strömungsführung. Die Komponente erfüllt nach Firmenangaben die Anforderungen an Festigkeit und Fertigung nach Automotive-Standards. Am Hauptsitz in Esslingen hat Purem by Eberspächer einen eigenen Brennstoffzellen-Prüfstand aufgebaut, um Simulation und Testing selbst durchzuführen.