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Wasserstoff-Pionier Hansjörg Sinn im Alter von 96 Jahren ­verstorben

Der ehemalige Hamburger Senator für Wissenschaft, Professor Hansjörg Sinn, ist am 16. Dezember 2025 im Alter von 96 Jahren gestorben. Das teilte die Hamburger ­Senatskanzlei am 7. Januar 2026 mit. Sinn war von 1978 bis 1984 Präses der Behörde für Wissenschaft und gilt als einer der Gründungsväter der Technischen Universität Hamburg (TU Hamburg).

Sinn initiierte 1978 die Gründung der TU Hamburg, um den Strukturwandel in der Metropolregion zu unterstützen. Die Universität wurde zu einem technisch-wissenschaftlichen Impulsgeber für die Stadt. Das von ihm formulierte Leitbild „Technik für die Menschen“ prägt die TU Hamburg bis heute.

Neben seiner Rolle als Wissenschaftspolitiker war Sinn auch ein früher Befürworter von Wasserstofftechnologien. Bereits Ende der 1980er Jahre beschäftigte er sich mit deren Potenzial. Er war Mitbegründer und langjähriger Vorstand der heutigen Wasserstoff-Gesellschaft e. V. Im Jahr 1997 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Sinn wurde 1929 in Ludwigshafen geboren und war promovierter Chemiker und Physiker. 1965 kam er an die Universität Hamburg, wo er später als Rektor und Vizepräsident tätig war. Für seine Verdienste erhielt er unter anderem die Ehrendoktorwürden der TU Hamburg und der TU Clausthal sowie die Bürgermeister-Stolten-Medaille der Stadt Hamburg.

Ein Hörsaal der Universität Hamburg trägt seit 2009 seinen Namen.

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