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E-Fuels

Honeywell liefert Prozesstechnologie für eSAF-Produktion in Südafrika

Nach Unternehmensangaben soll die Anlage nach Inbetriebnahme mehr als 140.000 Tonnen eSAF pro Jahr für den Markt in der EU und Großbritannien produzieren. Damit wäre sie eine der weltweit ersten kommerziellen eSAF-Produktionsstätten in dieser Größenordnung.

Phelan Green hat über seine Tochtergesellschaft Phelan eFuels die Prozesstechnologie von Honeywell UOP für eine geplante eSAF-Anlage in Saldanha Bay in der südafrikanischen Provinz Westkap ausgewählt. Zum Einsatz kommen soll das Fischer-Tropsch-Unicracking-Verfahren von Honeywell UOP. Dieses wandelt Fischer-Tropsch-Flüssigkeiten und -Wachse auf Basis von CO2 in eSAF um, das den Standards der Luftfahrtindustrie entspricht.

Baubeginn für Ende 2026 geplant

Die Anlage ist Teil des Phelan Green Hydrogen Project, einer privaten Investition im Umfang von rund 47 Milliarden Rand (etwa 2,5 Milliarden US-Dollar). Die südafrikanische Regierung hat das Vorhaben als strategisches grünes Industrieprojekt von nationaler Bedeutung anerkannt. Der Baubeginn in Saldanha Bay ist nach Unternehmensangaben für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

Paschal Phelan, Chairman von Phelan Green sagte, man habe sich für Fischer Tropsch Unicracking Prozess entschieden, weil er erprobt und finanzierungstauglich für die Skalierung sei. 

Phelan Green seit über 20 Jahren in der Energiebranche aktiv

Phelan Green ist nach eigenen Angaben seit mehr als 20 Jahren als Entwickler von Projekten im Bereich sauberer Energie tätig. Über die Tochtergesellschaft Phelan eFuels entwickelt das Unternehmen Projekte in den Bereichen grüner Wasserstoff, eFuels und industrielle Dekarbonisierung. Südafrika soll sich durch das Vorhaben als Exportstandort für eSAF positionieren.

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