Springe zum Hauptinhalt Skip to main navigation Skip to site search

Spanien: 300 MW-Elektrolyseur für Huelva

Thyssenkrupp nucera hat mit Moeve einen Vertrag für Südeuropas größtes Projekt zu grünem Wasserstoff unterzeichnet. 300 MW alkalische Wasserelektrolyse-Technologie will der Dortmunder Elektrolyse-Spezialist im andalusischen Huelva errichten. Damit lassen sich etwa 45.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr herstellen und die CO2-Emissionen um jährlich rund 250.000 Tonnen reduzieren.

Moeve treibt im La Rábida Energy Park in Huelva das Projekt „Andalusian Green Hydrogen Valley“ voran. Im Rahmen des Vertrags wird Thyssenkrupp nucera 15 standardisierte 20-MW-Elektrolyseure für die erste Phase des Projekts liefern, das unter dem Namen Onuba bekannt ist. „Gemeinsam mit seinen Partnern etabliert Moeve einen strategischen Knotenpunkt für saubere Energie in Südspanien, um die Energie- und Industrie-Resilienz Europas zu stärken“, sagte Maarten Wetselaar, CEO von Moeve. Und Werner Ponikwar, CEO von Thyssenkrupp nucera betont: „Onuba zeigt: Große Projekte für grünen Wasserstoff können selbst in volatilen Märkten vorankommen und die endgültige Investitionsentscheidung erreichen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“

Das Projekt ist nach Unternehmensangaben die erste Phase von Moeves „Andalusian Green Hydrogen Valley". Ziel sei der Aufbau einer skalierbaren Wasserstoff-Wertschöpfungskette in Südspanien. Die Solar- und Windressourcen der Region sowie die strategische Hafeninfrastruktur und bestehende Transportkorridore sollen die Produktion mit der industriellen Nachfrage in Nordeuropa verbinden.