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Messtechnik

Jumo Taros H48 Ex: Hochdrucksensor für Wasserstofftankstellen und Pipelines

Der Messtechnik-Hersteller Jumo hat mit dem Taros H48 Ex einen neuen Hochdrucksensor für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen (Ex-Bereich) auf den Markt gebracht. Das Gerät ist nach Unternehmensangaben für Anwendungen in der Wasserstoffwirtschaft ausgelegt. Dazu zählen Wasserstofftankstellen, Wasserstoffspeicher sowie Kompressor- und Pipeline-Systeme.

Einsatz für internationale Projekte dank umfassender Zulassungen

Der Druckmessumformer deckt Messbereiche bis 1.000 bar ab und ermöglicht Prüfdrücke von mehr als 1.050 bar. Als Ausgangssignal liefert der Sensor 4 bis 20 mA. Er verfügt über verschiedene Prozessanschlüsse und ist für einen breiten Temperaturbereich ausgelegt. Zur Ausstattung gehört zudem eine Nullpunktkorrektur, die laut Jumo die Inbetriebnahme und Wartung vereinfachen soll.

Jumo bietet den Sensor mit kundenspezifisch wählbarem Messbereich an. Das Unternehmen verweist auf umfassende Zulassungen, die den Einsatz in internationalen Projekten ermöglichen sollen. Durch die Produktvariabilität will der Hersteller die Anlagenplanung und -modernisierung erleichtern und so Kosten reduzieren.

Für Betreiber von Wasserstoff-Infrastruktur sind präzise Druckmessungen bei hohen Drücken ein zentrales Element der Prozesssicherheit. An Wasserstofftankstellen etwa werden Drücke von bis zu 900 bar erreicht, um Fahrzeuge mit 700-bar-Tanks befüllen zu können. Auch bei der Verdichtung von Wasserstoff in Pipeline- und Speichersystemen sind hohe Betriebsdrücke üblich.

Die Jumo-Gruppe mit Sitz im hessischen Fulda ist auf Mess- und Regeltechnik spezialisiert und beschäftigt weltweit rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.