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Förderverein AquaVentus warnt vor negativen Folgen des aktuellen Netzentwicklungsplans 2037/2045 für die Offshore-Wasserstoffwirtschaft. Die Initiative fordert von der Bundesnetzagentur substanzielle Nachbesserungen – und eine stärkere Berücksichtigung von Wasserstoffinfrastruktur.
In Deutschland sind 2025 rund 41 öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen geschlossen worden. Die Initiative „Stoppt den Rückbau der Wasserstofftankstellen“ warnt vor massiven Versorgungslücken und fordert Übergangslösungen sowie Reaktivierungen.
Die Initiative HyDresden fordert die Verankerung von Elektrolyse und grünem Wasserstoff als förderfähige Infrastrukturprojekte im geplanten 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen. Linde Engineering, Sunfire und das Fraunhofer IKTS wollen Dresden als internationalen Wasserstoff-Hotspot etablieren und die heimische Wertschöpfung ausbauen.
Endlich ist es so weit: Die Europäische Kommission hat Mitte Februar 2024 24 deutsche IPCEI-Projekte (Important Projects of Common European Interest – wichtige Projekte von gemeinsamem europäischem Interesse) genehmigt. Im Rahmen des IPCEI Wasserstoff werden Großvorhaben entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette gefördert – von der H2-Erzeugung über Transport- und Speicherinfrastruktur bis hin zur industriellen Nutzung.