Deutsch-französische Wasserstoffkooperation

Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Potenziale

Philippe Boucly - Präsident France Hydrogène
© France Hydrogène

Zur nächsten Präsidentschaftswahl im Jahr 2022 will Frankreich wieder das Wirtschaftswachstum von 2019 erreicht haben. Mit dem 100-Mrd.-Euro-Wiederaufbauprogramm „France Relance“ (Aufschwung Frankreich) will die französische Regierung nach dem Corona-Lockdown die Wirtschaft stimulieren. 2 Mrd. Euro aus dem Programm sind in den kommenden zwei Jahren für Wasserstoffprojekte vorgesehen. Insgesamt will die französische Regierung bis 2030 7 Mrd. Euro in den Energiespeicher investieren. Auch der deutsche Staat will seine Akteure unterstützen, und zwar mit 9 Mrd. Euro. Diese finanziellen Anreize und vor allem die Ambitionen beider Länder, eine führende Position in der zukünftigen H2-Wirtschaft einzunehmen, verstärken auch die Bestrebungen französischer und deutscher Unternehmen, miteinander zu kooperieren.

Weiterlesen

Innovationsbeauftragter Kaufmann: Deutschland liegt hinter Wettbewerbern

Stefan Kaufmann
Dr. Stefan Kaufmann, © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Die Bundesregierung hat in diesem Sommer die Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) vorgelegt, zu der verschiedene Ministerien Input geliefert haben. Anja Karliczek, die Bundesministerin für Bildung und Forschung, hatte die Idee eingebracht, einen Innovationsbeauftragten „Grüner Wasserstoff“ zu benennen, …

Weiterlesen

Der vielleicht interessanteste Energieträger

Thomas Bareiß
Thomas Bareiß

Wasserstoff ist inzwischen auf der allerhöchsten politischen Ebene angekommen: Bereits vor der Sommerpause hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine H2-Strategie für Deutschland ausgesprochen. Damit war sie es, die die Marschrichtung bei der Energiewende vorgab, …

Weiterlesen

Nikutta leitet Alstom Deutschland

Für den deutschsprachigen Raum ist bei Alstom seit dem 1. September 2017 Dr. Jörg Nikutta verantwortlich. Der Wirtschaftswissenschaftler, der an der Universität Mannheim promovierte, wurde zum Geschäftsführer in Deutschland und Österreich und gleichzeitig zum Sprecher der Geschäftsführung der Alstom Transport Deutschland GmbH ernannt. Nikutta kommt von der Deutschen Bahn und folgt auf Didier Pfleger, der … Weiterlesen

Patrick Schnell hat CEP verlassen

Schnell-Bystry
P. Schnell und T. Bystry (r., © Shell)

Zum Jahreswechsel hat die Clean Energy Partnership (CEP) einen Personalwechsel vollzogen: Patrick Schnell, der von Beginn an die Geschicke dieses als Demonstrationsprojekt gestarteten Vorhabens begleitete (2002 hervorgegangen aus der Verkehrswirtschaftlichen Energiestrategie VES), übergab seinen Sprecherposten an Thomas Bystry. Schnell, der hauptberuflich bei der Total Deutschland GmbH die Abteilung Nachhaltige Entwicklung leitet, war rund zehn Jahre lang Sprecher

Weiterlesen

Praxair wird neuer Partner in der IGH2

13. Febr. 2006: Die Interessengemeinschaft Wasserstoff (IGH2) erweitert ihr bestehendes Wasserstoff-Netzwerk um den Industriegasehersteller Praxair GmbH. Die IGH2 bestand bislang aus dem Wasserstoff-Beratungsunternehmen OperaThing GmbH, den Stadtwerken Hürth, der Vinnolit GmbH, dem Technologiezentrum ST@RT Hürth und dem Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack. Praxair ergänzt nun als sechster Partner das Leistungsspektrum der IGH2 mit Spezialwissen und den Möglichkeiten … Weiterlesen

The Hydrogen Solution – Die Wasserstoff-Lösung

Kommentar von Peter Hoffmann

Peter Hoffmann, Foto: Ben Hoffmann
Peter Hoffmann, Foto: Ben Hoffmann

Rhinecliff, New York – Auf der ganzen Welt werden Regierungen und Unternehmen unaufhörlich angehalten, in Solar-, Wind- und Bioenergie sowie Geothermie zu investieren. Nur in den Vereinigten Staaten sucht man – anders als in Europa oder Asien – eine Diskussion über Wasserstoff und Brennstoffzellen als bahnbrechend neue Technologie weitestgehend vergebens. Das muss sich ändern: Diese sauberen und erneuerbaren Energiequellen stellen nicht nur eine Null-Emissionen-Energieversorgung, sondern auch einen Null-Emissionen-Kraftstoff für Autos und Nutzfahrzeuge, die größten Umweltverschmutzer von allen, in Aussicht.

Weiterlesen

DWV fordert Markteinführungsprogramm für Brennstoffzellen

Andre Martin will von Japan lernen

Auf seiner Jahrespressekonferenz hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) ein „Markteinführungsprogramm für Brennstoffzellen, das den Aufbau der Infrastruktur beinhaltet“, gefordert. Vorstandsmitglied André Martin kritisierte am 12. März 2013 in Berlin, dass in Deutschland zwar Geld für Forschung und Entwicklung ausgegeben würde, dass dann aber die nächsten Schritte fehlten. Anhand eines Vergleichs mit Japan zeigte er, welche Strategie dort angewandt wird. Er berichtete: „Anders als in Deutschland gibt es in Japan die New Energy and Insutrial Development Organisation (NEDO), die die Bemühungen von Industrie, Regierung, Forschung und Entwicklung für alle erneuerbaren Energien koordiniert und mit strategisch ausgerichteten staatlichen Förderprogrammen unterstützt.“

Weiterlesen

Auto-Kanzlerin lehnt E-Auto-Prämie ab

Angela Merkel als Elektromobilitäts-Kanzlerin

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat sich am 1. Oktober 2012 mit Vertretern der Autokonzerne in Berlin getroffen, um über die Weiterführung der deutschen Elektromobilitätsstrategie zu diskutieren. Wie es scheint, will die amtierende Regierungskoalition mindestens bis zur nächstjährigen Bundestagswahl an ihrem selbst gesteckten Ziel von 1 Mio. Elektrofahrzeugen bis 2020 festhalten. Merkel sagte: „Es wäre falsch, das Ziel aufzugeben, weil vor uns noch acht Jahre Arbeit liegen.“

Weiterlesen

Better Place eröffnet Wechselstationen in Dänemark und Israel

Better Place scheint jetzt wirklich ernst zu machen. Während etliche Kritiker aus Deutschland das Konzept der Batteriewechselstationen nach wie vor für unrealistisch halten, hat das kalifornische Start-up-Unternehmen jetzt seinen Ankündigungen Taten folgen lassen: Am 28. Juni 2011 weihte Better Place seine erste Akku-Wechselstation in Europa ein. Nachdem die vorherigen Versuche einer Testanlage in Tokio erfolgreich … Weiterlesen