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Flüssige Wasserstoffderivate wie Methanol lassen sich in Bezug auf die Energiemenge per Pipeline bis zu zehnmal günstiger transportieren als gasförmiger Wasserstoff. Das zeigt eine Fallstudie von Fraunhofer IEG und Fraunhofer ISI. Das dafür entwickelte Simulationsmodell HyTROM+ soll Planungssicherheit für Importkorridore schaffen.
Die Initiative für Wasserstoff in Ostdeutschland (IWO) hat das Wifor Institute und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) mit einer Studie beauftragt. Diese soll die Wertschöpfungs- und Arbeitsmarktpotenziale der Wasserstoffwirtschaft in den neuen Bundesländern analysieren.
Der asiatisch-pazifische Raum hat eine der weltweit größten Wasserstoff-Projektpipelines aufgebaut. Doch laut einem neuen Bericht des Energy Industries Council (EIC) schafft nur ein Bruchteil der Vorhaben den Sprung von der Planung in die Umsetzung. Die Vertragsvergaben haben sich 2025 halbiert.
Eine neue Studie des Norddeutschen Reallabors zeigt: Der Markthochlauf von grünem Wasserstoff wird durch einen komplexen Hemmniskreislauf aus Regulatorik, fehlender Wirtschaftlichkeit und Infrastrukturproblemen gebremst. Die Analyse basiert auf Diskussionen aus den NRL-Transformation Labs.
Eine neue Studie des Deutschen Wasserstoff-Verbands bestätigt in einer neuen Detailtiefe, dass die vollständige Elektrifizierung des Lkw-Fernverkehrs das Stromnetz stark belasten würde. Wasserstoff könnte laut Analyse eine wichtige entlastende Rolle spielen – sowohl bei Ladezeiten als auch bei den Netzanschlüssen.
Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen hat die Einsatzfähigkeit und Betriebskosten von Brennstoffzellen-Lkw analysiert. Die Studie zeigt: Brennstoffzellen-Trucks bieten gegenüber batterieelektrischen Lkw weiterhin Vorteile bei Reichweite und Betankungszeit, sind aber noch von hohen Wasserstoffpreisen gebremst.
Eine neue Studie zur Wasserstoffpreisentwicklung in der Emscher-Lippe Region zeigt: Grüner Wasserstoff bleibt vorerst teuer. Für den Markthochlauf sind laut Studie gezielte Fördermaßnahmen und eine bessere Anbindung an das Wasserstoffkernnetz entscheidend.
In Deutschland sind etwa 62 % der Schienenstrecken elektrifiziert, in den USA sind weniger als 1 % der Strecken. Für die übrigen Schienenwege könnte flüssiger Wasserstoff ein klimafreundlicher Treibstoff sein, heißt es in einer Studie der SAG Group, eines Anbieters von Kryotank-Systemen.
Ein Forschungskonsortium unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) hat einen Atlas für die Erzeugung von grünem Wasserstoff in Deutschland vorgestellt. Das Online-Tool zeigt geeignete Standorte für Elektrolyseure und berücksichtigt dabei Faktoren wie Industriebedarf, Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und Nutzung von Koppelprodukten.