Iridium könnte Elektrolyseurhochlauf bremsen

Vulcano-Plot verschiedener Metalloxide für die Sauerstoff-Evolution, nach [2]
Vulcano-Plot verschiedener Metalloxide für die Sauerstoff-Evolution, nach [2]

Obwohl mithilfe von erneuerbaren Energien erzeugter Wasserstoff schon seit Jahrzehnten als mögliche Alternative zu fossilen Energieträgern im Gespräch ist, spielt er bislang nur eine Nebenrolle. Die Zeichen stehen aber in jüngster Zeit auf Wechsel, so dass „grüner“ Wasserstoff im Energiesektor einen Aufschwung bekommen könnte: Immer leistungsfähigere Elektrolysesysteme sind verfügbar, und die Preise für diese Anlagen sinken.

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Mit Solarenergie in eine saubere Zukunft

Photoreactor

Die Sonne ist heiß – sehr heiß. Per Strahlung gelangen tagtäglich Unmengen an Energie zur Erde. Über Jahrmillionen hinweg hat sich die Natur an diese stetige Energiezufuhr angepasst und ausgefeilte Mechanismen entwickelt, um diese Energie sinnvoll zu nutzen. In ungleich kürzerer Zeit ist es Wissenschaftlern innerhalb der vergangenen 20 Jahre gelungen, die Sonnenstrahlung per Photovoltaik in Strom umzuwandeln – mit inzwischen vergleichsweise hohem Wirkungsgrad.

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Zweistufige Hochtemperaturwasserspaltung

Hydrosol

Wasserstoff weist ein hohes Potenzial auf, einer der dominierenden Energieträger in allen Bereichen der Energiewirtschaft zu werden, da er ohne kohlenstoffhaltige Rohstoffe und rein unter Nutzung erneuerbarer Energiequellen hergestellt werden kann. Er wird zurzeit als Fahrzeugtreibstoff für Autos, Busse, Lkw und Züge eingeführt.

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Wasserstoff-Anreicherung in Gasturbinen

Wasserstoffeinspeisung-Verbrennung

Wissenschaftler vom Institut für Verbrennungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart entwickeln neue laserbasierte Messmethoden, um die Verbrennungsprozesse in Gasturbinen besser verstehen zu können und Gefahren einzudämmen. Ein zu hoher H2-Anteil am Gasgemisch könnte die Brennkammer in Gasturbinen zerstören.

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H2Mobility auf Japanisch

Insgesamt dreizehn japanische Unternehmen aus der Automobil- und Energiebranche haben am 13. Januar 2011 angekündigt, bis 2015 rund 100 Wasserstofftankstellen im Land installieren zu wollen. Außerdem planen sie die Großserienproduktion von frei verkäuflichen Brennstoffzellenautos. Wie die Unternehmen vermeldeten, habe es große Fortschritte in der BZ-Entwicklung gegeben, wodurch es gelungen sei, die Produktionskosten drastisch auf heute bereits unter 100.000 US-$ zu senken. So beabsichtigt beispielsweise Toyota, ein serienfertiges Fuel Cell Hybrid Vehicle zum Preis von etwa 50.000 US-$ anzubieten. Zu den weiteren Unterzeichnern zählen auch Honda und Nissan. Die 100 H2-Stationen sollen in den vier Metropolregionen Tokyo, Nagoya, Osaka und Fukuoka errichtet werden.