Fraunhofer ISE verabschiedet Weber

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Prof. Eicke Weber, © Fraunhofer ISE

Prof. Eicke R. Weber hat Ende 2016 die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) abgegeben. Wie es hieß, trat er aus Altersgründen ab, ohne dass bislang ein Nachfolger benannt worden ist. Prof. Weber war seit 2006 in Freiburg Institutsleiter und Inhaber des Lehrstuhls für Physik / Solarenergie der Albert-Ludwigs-Universität.

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BMWi startet nächste Phase der Energiewende

Habeck
Robert Habeck, © Bundesrat, F. Bräuer

Am 8. Juli 2016 haben der Bundestag und der Bundesrat die EEG-Novelle 2017 verabschiedet. Die grundlegende Neuerung darin ist, dass „ab 2017 die Vergütungshöhe des erneuerbaren Stroms nicht wie bisher staatlich festgelegt, sondern durch Ausschreibungen am Markt ermittelt wird“, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Während sowohl die Opposition als auch etliche Umweltverbände das EEG 2017 kritisierten, bezeichnete das BMWi es als den „Start in die nächste Phase der Energiewende“.

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Frankreich auf dem Weg zur Energiewende

Francois Hollande
Francois Hollande

Obwohl während der Weltklimakonferenz COP21 Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie nicht explizit auf der Agenda standen, so ist davon auszugehen, dass viele der rund 40.000 Teilnehmer (von Regierungsvertretern über Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften bis hin zu Umweltorganisationen und kirchlichen Einrichtungen) inzwischen ein grundsätzliches Verständnis für diese Technologie und ihr Potenzial im Kampf gegen den Klimawandel entwickelt haben

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Power-to-Gas macht Strom günstiger

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(Quelle: Greenpeace Energy)

Greenpeace Energy hat im August 2015 eine neue Studie vorgestellt, gemäß der „Windgas“ (mit Hilfe von überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energien erzeugtes Gas – Wasserstoff oder Methan) zur Stabilisierung der Energiewende beitragen kann. Der auf den 97 Seiten angefertigte Vergleich einer künftigen

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Bossel: Energiewende zu Ende gedacht

Energiewende

EnergiewendeDr. Ulf Bossel ist in der Brennstoffzellenbranche hinlänglich bekannt, hat er doch 1994 das European Fuel Cell Forum (EFCF) gegründet und jahrelang in Luzern organisiert. Darüber hinaus hat sich der gelernte Maschinenbau-Ingenieur nach eigenem Bekunden „seit 1972 mit der langfristigen Sicherung der Energieversorgung befasst“ und dabei mitunter heftig über Sinnhaftigkeit und Wirkungsgrad einer Wasserstoffwirtschaft diskutiert. Die gesammelten Erkenntnisse aus dieser Zeit hat der in der Schweiz im Ruhestand lebende Autor in einem Buch zusammengefasst, das er im Oktober 2014 in Eigenarbeit

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Neuauflage des Erneuerbare-Energien-Buches

9783937863412
9783937863412
Erneuerbare Energien, von S. Geitmann

Während die Politiker noch emsig um die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gestritten haben, hat der Hydrogeit Verlag das Buch Erneuerbare Energien – Mit neuer Energie in die Zukunft komplett neu überarbeitet. Jetzt bietet er mit diesem Buch einen aktualisierten Überblick über das gesamte Feld der nachhaltigen Energiewirtschaft. Der mittlerweile in der vierten Auflage erscheinende Ratgeber erklärt auf insgesamt 212 Seiten übersichtlich nach Energieformen unterteilt, wie eine moderne, umweltschonende Energieversorgung aussieht. Im Mittelpunkt steht dabei, dass alle Techniken leicht verständlich beschrieben werden, dementsprechend wurde bewusst auf komplizierte Formeln verzichtet. Mit Hilfe von 63 Abbildungen wird anschaulich illustriert, welche

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Thüga nimmt ITM-Elektrolyseur in Betrieb

ITM-Elektrolyseur
ITM-Elektrolyseur
PtG-Anlage stabilisiert das Stromnetz (Bild: Mainova)

Die Power-to-Gas-Demonstrationsanlage mit dem ersten Elektrolyseur von ITM Power in Deutschland ist wie geplant am 7. Mai 2014 auf dem Gelände der Mainova AG in Frankfurt am Main offiziell in Betrieb genommen worden. Seit dem ersten Spatenstich (s. HZwei-Heft Okt. 2013) vergingen somit rund zehn Monate, in denen der Bau vorangetrieben, die Anlage in die lokale Energielandschaft eingebunden und die technische Abnahme vorgenommen wurde. „Das war eine spannende Zeit

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DWV appelliert an Energieminister Sigmar Gabriel

DWV-Vorstand-2014
DWV-Vorstand-2014
Die Sitzordnung deutete an, wie sich zukünftig die Rollen im DWV-Vorstand ändern könnten.

Noch nie hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) so klar sein Anliegen artikuliert: Bereits auf der Jahrespressekonferenz am 11. Februar 2014 in Berlin forderte der Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Töpler eine stärkere politische Unterstützung für eine breite Markteinführung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Während des parlamentarischen Abends drei Wochen zuvor war dieses Thema zwar bereits ein erstes Mal angeschnitten worden (s. DWV fordert Förderung von „Power-to-Hydrogen“), aber im Haus der Bundespressekonferenz konkretisierte der Verband nochmals sein Anliegen: Da Wasserstoff und Brennstoffzellen Schlüsseltechnologien für

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Bundesländer fördern Brennstoffzellenheizgeräte

kwk-nrw-remmel
kwk-nrw-remmel
NRW-Minister Remmel (r.) fördert KWK-Technik (Quelle: EnergieAgentur.NRW)

Um den Marktzugang von Brennstoffzellenheizgeräten zu erleichtern, haben weitere Bundesländer eigene Förderprogramme auf den Weg gebracht. Nachdem bereits Nordrhein-Westfalen Anfang 2013 sein progres.nrw-Vorhaben gestartet hatte, zogen mittlerweile Sachsen und Hessen nach. Aus dem sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hieß es dazu Anfang Oktober, der Freistaat stelle für die Jahre 2013 und 2014 insgesamt 3 Mio. Euro für das Förderprogramm

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ThyssenKrupp gründet Elektrolyse-Joint-Venture

Heinrich Hiesinger
Heinrich Hiesinger
Dr. Heinrich Hiesinger (Quelle: ThyssenKrupp)

Als weiterer großer Industriekonzern intensiviert nach Siemens nun auch ThyssenKrupp sein Engagement im Elektrolysegeschäft. Wie das Dortmunder Unternehmen Anfang November 2013 bekanntgab, hat ThyssenKrupp Industrial Solutions mit dem italienischen Elektrochemie-Unternehmen De Nora eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet. ThyssenKrupp versteht diese Erweiterung seines Elektrolysebereichs als strategische Verstärkung des Anlagenbaus und beabsichtigt, im Bereich der Planung, Beschaffung und Errichtung von Elektrolyseanlagen unter dem Namen ThyssenKrupp Uhde Chlorine Engineers von Dortmund aus aktiv zu werden.

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