Enapter versucht es mit Crowdinvesting

Der Elektrolyseurhersteller Enapter geht bei der Investorensuche einen etwas anderen Weg als die meisten Mitbewerber: Ende März 2020 hat das Unternehmen eine Möglichkeit für Privatanleger eröffnet, in Enapter zu investieren. Seitdem ist eine Beteiligung an dem italienischen Unternehmen ab wenigen Hundert Euro möglich. Im Gegenzug werden den Anlegern Zinsausschüttungen über eine Laufzeit von fünf Jahren versprochen. Diese Art der Vermögensanlage wurde nach Angaben von Enapter im Frühjahr von der Finanzaufsichtsbehörde BaFin freigegeben.

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Ein Unternehmer, der was unternimmt

Sebastian-Justus Schmidt erläutert das fertig aufgebaute Microgrid.
Jan-Justus Schmidt erläutert das fertig aufgebaute Microgrid.

Sebastian-Justus Schmidt ist nicht nur ein ungewöhnlicher Name. Der Mann mit diesem Namen ist auch ein außergewöhnlicher Mensch – und er macht Dinge, die alles andere als gewöhnlich sind. So lud er im Oktober 2019 nach Thailand ein, um dort seine Idee eines Microgrids, eines kleinen, autarken Energieversorgungssystems, vorstellen zu können.

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Iridium könnte Elektrolyseurhochlauf bremsen

Vulcano-Plot verschiedener Metalloxide für die Sauerstoff-Evolution, nach [2]
Vulcano-Plot verschiedener Metalloxide für die Sauerstoff-Evolution, nach [2]

Obwohl mithilfe von erneuerbaren Energien erzeugter Wasserstoff schon seit Jahrzehnten als mögliche Alternative zu fossilen Energieträgern im Gespräch ist, spielt er bislang nur eine Nebenrolle. Die Zeichen stehen aber in jüngster Zeit auf Wechsel, so dass „grüner“ Wasserstoff im Energiesektor einen Aufschwung bekommen könnte: Immer leistungsfähigere Elektrolysesysteme sind verfügbar, und die Preise für diese Anlagen sinken.

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Hydrogenics – Air Liquide steigt ein

Air Liquide verstärkt derzeit seine H2-Aktivitäten, u.a. mit vier neuen H2-Stationen in Korea und zwei in Paris
Air Liquide verstärkt derzeit seine H2-Aktivitäten, u.a. mit vier neuen H2-Stationen in Korea und zwei in Paris. © Air Liquide

Der Start ins Jahr 2019 entfachte bei mir ein Gefühl der Aufbruchstimmung. Waren Wasserstoff und Brennstoffzellen in den vergangenen Jahren häufig noch ein reines Randthema auf zahlreichen Energiekonferenzen, so stehen Power-to-Gas, Elektrolyseure und auch Brennstoffzellen mittlerweile im Fokus des Brancheninteresses. Für die nachfolgend benannten börsennotierten Technologielieferanten bedeutet dies im Umkehrschluss nur Gutes, da nun endlich das richtige Momentum erreicht worden ist und die Öffentlichkeit zunehmend aufmerksam wird.

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Klixbüll und Sprakebüll setzen Maßstäbe

Leitfaden Dörpsmobil

Sprakebüll ist ein kleines Dorf westlich von Flensburg. Über zig Kilometer hinweg erstrecken sich dort grüne Marschwiesen. Seit Jahrzehnten lebt dort der Großteil der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Von den etwa 240 Einwohnern im Ort haben sich 24 vor gut zwanzig Jahren an einem Bürgerwindpark beteiligt.

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H2-Erzeugung per Elektrolyse förderfähig

Seit dem 14. November 2017 können auch Elektrolyseure, die Wasserstoff direkt an der Tankstelle erzeugen, gefördert werden. Dies könnte ein wichtiger Impuls für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur sein. Die Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) reagiert mit dieser Maßnahme auf anhaltende Kritik, dass diese Art der H2-Versorgung im Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) bislang unberücksichtigt geblieben ist. Nun können aber öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen im Straßenverkehr mit bis zu 60 Prozent der Investitionskosten gefördert werden.

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H2-Erzeugung vor Ort förderfähig

ITM-Power
Elektrolyseur von ITM Power

Seit dem 14. November 2017 können auch Elektrolyseure, die Wasserstoff direkt an der Tankstelle erzeugen, gefördert werden. Dies könnte ein wichtiger Impuls für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur sein. Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) reagiert damit auf anhaltende Kritik, dass diese Art der H2-Versorgung bislang unberücksichtigt geblieben war. Ab sofort können im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen im Straßenverkehr mit bis zu 60 Prozent der Investitionskosten gefördert werden.

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Elektrolyseur-Hersteller bringen sich in Stellung

Sunfire
Container-Lösung, © Sunfire

Das Interesse an Energiespeicherung ist derzeit groß. Und seit immer mehr Power-to-Gas-Anlagen aus dem Boden schießen, konzentriert sich das Augenmerk der Projektierer zunehmend auf die Kernelemente an diesen Standorten: die Elektrolyseure. Diese elektrochemischen Aggregate zur Wasserstofferzeugung sind zwar eigentlich schon lange bekannt, seit aber Wasserstoff immer mehr in den Fokus bei der Energiespeicherung rückt, ist ein neuer Wettbewerb entbrannt

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