Zügiger Aufbau eines H2-Netzes

Damit der grüne Wasserstoff, der beispielswiese aus Kanada und Australien kommt und an den geplanten LNG-Terminals gelöscht wird, in Deutschland verteilt werden kann, ist ein H2-Netz vonnöten. Damit dessen Realisierung zügig umgesetzt werden kann, hat Ende August 2022 die dena ein Impulspapier vorgestellt. Dazu erklärte Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: „Der schnelle und verlässliche Aufbau eines Wasserstoffnetzes ist unverzichtbare Voraussetzung für den dringend erforderlichen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland.“

Der Vorschlag beruhe darauf, „eine faire Aufteilung der Risiken“ zwischen Netzbetreibern und zukünftigen Netznutzern zu gewährleisten. „Kern des Vorschlags ist eine Absicherung der Investitionen in der Anfangsphase durch ein ‚Amortisationskonto‘ sowie eine politische festgelegte Höhe der Netzentgelte, die für die ersten Nutzer der Netze nicht prohibitiv ist.“ Weiter sagte Kuhlmann, die ersten Nutzer sollten „nicht die vollen Kosten des Wasserstoffnetzes tragen“, weil das so hohe Netzentgelte zur Folge haben könnte, dass die Wirtschaftlichkeit dieser ersten Projekte kaum darstellbar wäre.

BBE

Die Netzbetreiber würden dabei den Auftrag erhalten, dieses sogenannte H2-Startnetz sowohl durch Neubau als auch durch die Umrüstung bestehender Erdgasleitungen zu errichten. Die Netzbetreiber würden beim Aufbau mit Eigenmitteln in Vorleistung gehen, wobei der Staat die Investition absichert, indem er den Netzbetreibern langfristig die Rentabilität der Investition zusichert.

www.dena.de

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