Hamburg erhält H2-Demo-Zentrum

Deutschlandweit entstehen immer mehr Standorte, die sich schwerpunktmäßig um Wasserstoff kümmern. Neben Reallaboren, HyLand-Regionen und ITZ-Satelliten gibt es auch Zentren, wo die H2-Forschung und -Entwicklung vorangetrieben wird. Eine zusätzliche Anlaufstelle soll jetzt in Hamburg geschaffen werden: ein Demonstrationszentrum für Sektorkopplungs- und Wasserstofftechnologien. In dem neuen Demo-Zentrum sollen die Kompetenzen des Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) sowie des Fraunhofer IWES gebündelt werden.

Ziel ist, gemeinsam mit weiteren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an der Entwicklung und Umsetzung von Wasserstofftechnologien zu forschen, um innerhalb der einzelnen Sektoren eine klimaneutrale und unabhängige Energieversorgung sicherzustellen. Dafür werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 5,9 Mio. Euro sowie weitere Mittel vom Land Hamburg bereitgestellt.

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Prof. Werner Beba, Leiter des CC4E erklärte: „Der globale Wettbewerb um Klimaschutztechnologien hat bereits begonnen. Mit dem Ziel des Erlangens von Technologiesouveränität sollen deutsche Unternehmen eine führende Rolle für modernste Wasserstofftechnologien spielen. […] Das Demonstrationszentrum zielt durch die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf eine Beschleunigung der Energiewende und wirkt gleichzeitig als Konjunkturprogramm für nachhaltige Innovationen der Wirtschaft auf dem Weg zum wirksamen Klimaschutz.“

HOC

1 Gedanke zu „Hamburg erhält H2-Demo-Zentrum“

  1. Zitat:
    “Ziel ist, … eine klimaneutrale und unabhängige Energieversorgung sicherzustellen.”
    Da spielt der (grüne) Wasserstoff auf absehbare Zeit wohl kaum eine Rolle. Denn die Decarbonisierung wird als Erstes durch direkte Verwendung des EE-Stromes angegangen, (grünes) H2 wird als Rohstoff am ehesten fossile Rohstoffe in der Industrie substituieren – weniger als Energieträger.

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