BZ-Fabrik für Herten

B. Pitschak erläutert Minister Wüst die BZ-Technik, © Andre Chrost PhotoDesign
B. Pitschak erläutert Minister Wüst die BZ-Technik, © Andre Chrost PhotoDesign

Cummins hat einen Standort in Europa eröffnet. Am 3. März 2022 nahm der US-amerikanische Motorenbauer seine neue Brennstoffzellenfabrik in Herten in Betrieb. Cummins hatte im Sommer 2019 die Hydrogenics Corp. und damit auch die deutsche Hydrogenics GmbH übernommen, die bis dahin in Gladbeck angesiedelt war und jetzt zum HTVG mbH Anwenderzentrum H2Herten umgesiedelt ist.

Im Beisein des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst erklärte die aus den USA zugeschaltete Cummins-Vizepräsidentin Amy M. Adams: „Europa ist eine wichtige Region für die globale Wasserstoffwirtschaft, in der viele Regierungen Wasserstoffstrategien verfolgen und Anreize für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors und anderer Industrien schaffen. Wir bauen unsere Präsenz in Europa weiter aus, um mehr Brennstoffzellen in den Einsatz zu bringen und unseren Kunden den Übergang zu emissionsfreien Fahrzeugen zu erleichtern.“

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Das neue Produktionszentrum auf dem Gelände der ehemaligen Steinkohlenzeche Ewald verfügt auf 4.200 Quadratmetern zunächst über eine Kapazität von 10 MW für PEM-Brennstoffzellenmodule, die vornehmlich für die Coradia-iLint-Züge von Alstom benötigt werden. Errichtet wurde das Gebäude von der HTVG mbH in nur zehn Monaten nach den Vorgaben von Cummins. Die HTVG betreut als Tochterunternehmen der Stadt Herten unter anderem auch das Anwenderzentrum H2Herten und vermietet jetzt das neue Gebäude an das amerikanische Unternehmen.

Dr. Bernd Pitschak, Geschäftsführer der Hydrogenics GmbH, zeigte sich erfreut, dass sein neuer Standort nur 20 km nach Osten verlagert wurde, so dass die gute bestehende regionale Einbindung aufrechterhalten werden kann.

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