Hilft Plug Power der deutschen Intralogistikbranche auf die Sprünge?

Flurförderzeuge gibt es mit Diesel-, Flüssiggas- und Elektroantrieb. Seit einigen Jahren ist es auch möglich, neben Akkumulatoren als Stromspeicher für E-Stapler oder -Hubwagen auf einen Wasserstofftank nebst Brennstoffzelle zurückzugreifen. In Nordamerika wurde dies auch schon zigtausendfach gemacht – in Europa aber verharrt die Anzahl der wasserstoffbetriebenen Exemplare im dreistelligen Bereich. Jetzt plant Plug Power die Errichtung einer Europazentrale in Nordrhein-Westfalen – ein Startsignal für die Hochskalierung von Brennstoffzellenstaplern in der Europäischen Union?

Am 5. Oktober 2021 trafen sich die Mitglieder des Firmenkonsortiums Clean Intralogistics Net (CIN) zu einem Hybrid-Symposium, teils live, teils virtuell. Richtig viel Neues gab es jedoch nicht zu berichten, die Vorträge erinnerten stark an die der vorausgegangenen Veranstaltungen – als wenn die letzten Jahre spurlos an diesem Konsortium vorbeigegangen wären.

Die inzwischen 14 Mitgliedsunternehmen des 2016 von der NOW gegründeten Firmenzusammenschlusses präsentierten vornehmlich sich selbst, denn wirklich interessante Neuigkeiten schien es nicht zu geben – keine spektakulären Projekte, keine rapide steigenden Absatzzahlen oder weltbewegenden technischen Durchbrüche, nichts, was auch nur im Entferntesten an eine Aufbruchstimmung, wie sie ansonsten derzeit im H2-Sektor zu spüren ist, erinnern könnte.

Hoffen auf Hilfe von Übersee
Dabei hat es durchaus eine Weiterentwicklung gegeben: So stieg die Anzahl der weltweit in Betrieb befindlichen Flurförderzeuge mit H2-Antrieb von rund 21.000 Ende 2018 auf rund 40.000 Ende 2021. Allerdings spielte Europa hierbei nur eine marginale Rolle, auch wenn sich die Zahl der BZ-Stapler und -Hubwagen in diesem Zeitraum immerhin verdoppelte – aber eben auf niedrigem Niveau: von 300 auf 600.[…]

… gekürzte Online-Version

Den kompletten Fachbericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe des HZwei-Magazins.

Autor: Sven Geitmann

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