H2BW – sektorenübergreifendes Dach für H2-Aktivitäten

Die Aufgabenfelder der Plattform H2BW, © Plattform H2BW
© Plattform H2BW

Wie kann Wasserstoff als Energieträger verstärkt Anwendung finden? Welche Möglichkeiten gibt es für regionale Unternehmen und wo wird Unterstützung angeboten? Um diese und weitere Fragen zu beantworten und so zur Etablierung einer lokalen Wasserstoffwirtschaft beizutragen, hat das Land Baden-Württemberg die Plattform H2BW ins Leben gerufen. Seit Frühjahr 2021 werden unter dem Dach dieser Plattform regionale Kompetenzen im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gebündelt und sollen so künftig weiter gefördert werden.

Die Anwendung von Wasserstoff und Brennstoffzellen wird seit Jahren in Baden-Württemberg erprobt, entwickelt und weiter erforscht. Zahlreiche Akteure im Land sind bereits heute im Bereich der H2- und BZ-Technologie aktiv und begründen das hohe wirtschaftliche Potenzial, welches die im Jahr 2020 veröffentlichte Studie „Potenziale der Wasserstoff- und Brennstoffzellenindustrie in Baden-Württemberg“ identifiziert hat. Die Rahmenbedingungen zum Ausbau einer Wasserstoffwirtschaft sind demnach prinzipiell gegeben. Damit diese jedoch genutzt und weiter ausgebaut werden können, verfolgt Baden-Württemberg eine landeseigene Wasserstoffstrategie, in deren Zentrum die Vernetzung und Bündelung lokaler H2-Aktivitäten steht.

Transglobal

Initiative der Landespolitik
Im Dezember 2020 wurde die H2-Roadmap Baden-Württemberg veröffentlicht. Anhand von 29 Maßnahmen gibt diese die strategischen Schritte vor, die nötig sind, um das Land zu einem führenden Standort der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie etablieren zu können. Hierzu fand ein umfassender Beteiligungsprozess statt, in den mehr als 300 Stakeholder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Politik eingebunden waren. Um die Einzelmaßnahmen zu koordinieren und deren Umsetzung sicherzustellen, sollte anschließend eine zentrale Institution geschaffen werden, die zugleich ein gemeinsames Dach für die vielseitigen Wasserstoffaktivitäten im Land bildet – sektorenübergreifend und zentral.

Zu diesem Zweck hat die Landesregierung am 1. März 2021 die Plattform H2BW ins Leben gerufen. Rechtlich nicht selbstständig, ist diese bei der e-mobil BW, der Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive, angesiedelt und wird durch diese koordiniert. Im ersten Schritt zur Umsetzung der H2-Roadmap umfasst das Themenspektrum der Plattform H2BW die gesamte Wasserstoffwertschöpfungskette über alle relevanten Sektoren hinweg. Daher ist das Aufgabengebiet auf diesen Anspruch zugeschnitten und umfasst im Wesentlichen fünf Kernbereiche.[…]

… gekürzte Online-Version

Den kompletten Fachbericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe des HZwei-Magazins.

AutorInnen: Dr. Manuel Schalosk und Lena Geiger – beide e-mobil BW GmbH, Stuttgart

HOC

Kommentar verfassen